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Eislöwen verlieren trotz Aufholjagd

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Eislöwen verlieren trotz Aufholjagd

Die Dresdner Eislöwen haben das zweite Spiel im Playoff-Viertelfinale beim ESV Kaufbeuren nach Verlängerung mit 3:4 (0:1; 1:1; 2:1; 0:1) verloren.Vor 2600 Zuschauern setzte Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart auf den Einsatz von Goalie Hannibal Weitzmann, um somit einen weiteren Importspieler aufstellen zu können. In einem temporeichen Spiel verzeichnete Kaufbeuren in Unterzahl die erste große Möglichkeit. Wenig später kamen auch die Blau-Weißen zur ersten guten Chance, doch ESVK-Schlussmann Stefan Vajs war zur Stelle. Nach zwölf Minuten netzte Branden Gracel zum 1:0 für den Gastgeber ein.

Dresden startete druckvoll in den Mittelabschnitt, aber auch der Gastgeber wollte einen Treffer nachlegen. In der 31. Minute landete der Puck im Powerplay erneut im Gäste-Tor. Hauptschiedsrichter Elvis Melia konsultierte den Videobeweis und entschied auf Tor für Kaufbeuren durch Sami Blomqvist. Die Eislöwen kämpften sich jedoch zurück: Brendan Cook erzielte in der 33. Minute den Anschlusstreffer.

Im dritten Spielabschnitt war es erneut Cook, welcher mit seinem Treffer für den Ausgleich sorgte (45.). Teemu Rinkinen brachte Dresden sogar in Führung (53.), doch Kaufbeuren antworte durch Jere Laaksonen (56.). In der verbleibenden Spielzeit konnte keine Mannschaft den Siegtreffer erzielen. Somit ging es in die Verlängerung. Es waren dreieinhalb Minuten absolviert, als Maximilian Schäffler den 4:3-Siegtreffer für die Hausherren erzielte.

Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: “Wir haben heute in allen drei Zonen hart gespielt und gekämpft. Gerade im letzten Drittel haben wir ein starkes Spiel gezeigt. Leider ist Kaufbeuren der entscheidende Treffer in der Verlängerung gelungen und wir haben uns nicht belohnt. Die beste Art und Weise in den Playoffs Erfolg zu haben ist es, den Speicher nach einer Niederlage wie heute wieder zu löschen. Sonntag ist ein neuer Tag. Die Serie beginnt erst.“

Das dritte Spiel der Serie gegen den ESV Kaufbeuren bestreiten die Blau-Weißen am Sonntag, 19. März um 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena.