Spielbericht - Dresdner Eislöwen - Wölfe Freiburg
| 1 | 2 | 3 | Endstand | |
| Dresdner Eislöwen | 3 | 2 | 4 | 9:3 |
| Wölfe Freiburg | 0 | 1 | 2 |
Datum:
27.11.2009 - 20:00 Uhr
2153 Zuschauer
Linienrichter:
Patrick Meier
Lars Richter
Spielbericht
Die Eislöwen bleiben zuhause eine Macht! Gegen die Freiburger Wölfe gelang den Popiesch-Jungs ein überzeugendes 9:3 (3:0; 2:1; 4:2) und damit ein kleines Schützenfest in eigenen Gefilden. Überragender Spieler war dabei Laurin Braun, der allein drei Tore beisteuerte.
1. Drittel
Gegen das Schlusslicht der zweiten Bundesliga mussten die Eislöwen auf Rob Brown (aus familiären Gründen in Kanada) und Steve Hanusch (Infekt) verzichten und konnten bis auf Förderlizenzspieler Daniel Weiß komplett auflaufen. Die Hausherren begannen gut und konnten bereits nach gut drei Minuten in Überzahl ran, das aber wirkungslos verpuffte. Doch in der sechsten Spielminute wurde Laurin Braun von Alexander Oblinger bedient und erzielte aus dem Handgelenk das 1:0. Danach kehrte jedoch wieder einmal Bruder Leichtsinn ins Defensivspiel der Blau-Weißen ein. Zum Glück verzogen sowohl Freiburgs Tim Schüle (7.) als auch Dennis Meyer (8.) ziemlich kläglich. Nach diesen Warnschüssen schienen die Eislöwen nun besser auf der Hut und arbeiteten konzentriert nach vorne und kamen so zu einem weiteren Torerfolg. Patrick Jarrett hatte in der zwölften Minute abgezogen, der Schuss wurde abgeblockt und landete im rechten Bullykreis bei René Kramer, der eiskalt abzog und auf 2:0 erhöhte. Dresden war nun am Drücker und baute nur 42 Sekunden die Führung weiter aus. Sami Kaartinen legte uneigennützig quer und Jason Miller nahm den Schuss direkt. Freiburg kam jedoch immer wieder zu guten Chancen. So wandelte Marek Istvan in der 13. Minute schlafwandlerisch sicher durch die Löwen-Abwehr und konnte erst nach mehrmaligem Nachfassen von Goalie Kellen Briggs gestoppt werden. Gegen Ende des Drittels lag der Anschluss in der Luft, doch zum Glück vergaben die Wölfe in Überzahl zahlreiche gute Gelegenheiten.
2. Drittel
Freiburgs Coach Peter Salmik reagierte und wechselte in der Pause den Goalie, was aber nicht den gewünschten Erfolg zu bringen schien. Denn 3:47 Minuten zeigte die Stadionuhr im zweiten Drittel, da schlugen die Eislöwen erneut zu. In Überzahl nutzte Sami Kaartinen einen Abpraller, um das 4:0 zu erzielen und für sich persönlich das 20. Saisontor perfekt zu machen. Das freute auch DEB-Maskottchen Urmel, der winkend und klatschend durch den Fanblock zog, während sich das Glücksrad am Stand von Heidesäfte unermüdlich drehte und Glühwein für die Gewinner ausschüttete. Die Wölfe kamen zwar durch Christian Billich auf 4:1 heran (28), doch das Tor von Max Schmidle in der 32. Spielminute stellte den alten Abstand wieder her. Bemerkenswert war am heutigen Abend, dass die Eislöwen nicht wie sonst das Ergebnis zu verwalten versuchten, sondern weiter frech und frisch auf das Tor des Gegners spielten. Auch in Überzahl zeigten die Löwen eine deutliche Steigerung, was den konsequenten Abschluss betraf.
3. Drittel
Der Schlussabschnitt begann dann eher verhalten. Während Dresden versuchte, das Spiel zu kontrollieren, kamen die Wölfe kaum mehr in die Partie. Die reichlich 2100 Fans in der Freiberger Arena mussten sich bis zur zehnten Spielminute gedulden, bis der nächste Treffer fallen sollte, dann aber trafen die Eislöwen gleich im Doppelpack. Erst verwandelte Patrick Strauch mit einem wohl etwas unbeabsichtigt abgerutschten Schuss auf 6:1 und nur 39 Sekunden später legte Laurin seinen zweiten Treffer an diesem Abend nach. Die Partie war gelaufen, doch die Löwen wollten das Ergebnis nun weiter ausbauen und drückten weiter. So kam schließlich auch Verteidiger Nico Pyka in Überzahl zu seinem Treffer an diesem Abend, als er einen Verteidiger anschoss und der Puck dann über die Linie trudelte. Zwei Überzahl-Situation nutzten dann die Gäste doch noch einmal für ein wenig Ergebniskosmetik, Marek Ivan verkürzte auf 8:2 (58.) und Barry Noe schraubte dann ganze 16 Sekunden später den Zähler der Gäste auf drei. Der Schlusspunkt gehörte aber dem Mann des Abends: Laurin Braun, der mit seinem dritten Treffer den Endstand herstellte und verdient zum Spieler des Tages gekürt wurde.
Fazit
Starker Auftritt der Eislöwen gegen einen verunsicherten Gegner, der vor allem im Abschluss Probleme hatte. Für die Eislöwen ist nun auch zuhause der Knoten geplatzt: endlich ein deutlicher Sieg, der auch in dieser Höhe durchaus in Ordnung geht.
Trainerstimmen
Peter Salmik
Zum Spiel muss man nicht viel sagen, das Ergebniss sagt aus, wie wir gespielt haben. Das einzige positive bei meiner Mannschaft war, dass sie sich einige Torchancen heraus gearbeitet hat.Was sehr negativ war, war unsere Präsentation im eigenen Drittel. Wir haben uns benommen wie eine Kleinschülermannschaft, so kann man nicht in der zweiten Bundesliga bestehen. Wir haben schon etliche Spiele verloren, aber was wir heute im eigenen Drittel gezeigt haben, war eine Katastrophe. Das Ergebniss hätte durchaus höher ausfallen können, wir haben nie die richtige Zuordnung gehabt,es standen meist zwei oder drei Dresdner Spieler frei vor unserem Tor, wir waren total indisponiert und haben eine sehr schlechte Leistung gezeigt. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung.
Thomas Popiesch
Mit einem 9: 3 Sieg kann man schon zufrieden sein. Wir müssen natürlich auch das Spiel genau betrachten. Nach dem ersten Drittel steht es 3:0, wir haben da dem Gegner zuviel Chancen zugelassen, können uns bei Kellen Briggs bedanken, dass wir mit diesem sehr guten Ergebniss in die Pause gegangen sind. Im zweiten Drittel haben wir dann besser gestanden und haben vorn viel Kreativität gezeigt, haben uns viele Torchancen erarbeitet. Besonders freut es mich, dass heute Spieler Tore geschossen haben, die auch im Training schon top gearbeitet haben und heute dafür belohnt wurden. Es ist sehr wichtig für eine Mannschaft, dass auch die Stürmer der zweiten Reihe treffen und das ist heute der Fall gewesen. Wir betrachten das Ergebniss wie es ist, wir haben drei Punkte geholt, der Zuschauer hat ein gutes Spiel gesehen, die Trainer haben graue Haare bekommen, aber ein paar mehr oder weniger, darauf kommt es auch nicht an.
Torfolge
1. Drittel
Dresdner Eislöwen - Laurin Braun (FL) - (Alexander Oblinger (FL), Alexej Dmitriev (FL)), 05:40:00
Dresdner Eislöwen - Rene Kramer (FL) - (Patrick Jarrett, Björn Bombis), 11:48:00
Dresdner Eislöwen - Jason Miller - (Sami Kaartinen, Alexander Oblinger (FL)), 12:38:00
2. Drittel
Dresdner Eislöwen - Sami Kaartinen (Überzahl Tor) - (Patrick Jarrett, Nico Pyka), 03:47:00
Wölfe Freiburg - Christian Billich - (Dany Bousquet, Marek Ivan), 07:53:00
Dresdner Eislöwen - Max Schmidle - (Patrick Pohl (FL), Mike Vannelli), 11:10:00
3. Drittel
Dresdner Eislöwen - Patrick Strauch - (Patrick Pohl (FL), Max Schmidle), 09:41:00
Dresdner Eislöwen - Laurin Braun (FL) - (Danny Pyka, Björn Bombis), 10:25:00
Dresdner Eislöwen - Max Schmidle (Überzahl Tor) - (Patrick Strauch, Nico Pyka), 12:22:00
Wölfe Freiburg - Marek Ivan (Überzahl Tor) - (Sergei Stas, Patrick Vozar), 17:02:00
Wölfe Freiburg - Barry Noe (Überzahl Tor) - (Paul Mc Ilveen, Patrick Vozar), 17:18:00
Dresdner Eislöwen - Laurin Braun (FL) - (Patrick Jarrett), 19:13:00
Strafen
1. Drittel
Wölfe Freiburg - Mirko Sacher - Stockschlag, 2 MIN, 03:03:00
Wölfe Freiburg - Sergei Stas - Stock-Check, 2 MIN, 08:17:00
Dresdner Eislöwen - Patrick Jarrett - Beinstellen, 2 MIN, 09:01:00
Dresdner Eislöwen - Nico Pyka - Beinstellen, 2 MIN, 15:06:00
Dresdner Eislöwen - Patrick Pohl (FL) - Haken, 2 MIN, 16:47:00
2. Drittel
Wölfe Freiburg - Sergei Stas - Haken, 2 MIN, 17:31:00
Dresdner Eislöwen - Patrick Strauch - Hoher Stock, 2 MIN, 17:02:00
Dresdner Eislöwen - Stefan Mann - Behinderung, 2 MIN, 13:40:00
Wölfe Freiburg - Marek Ivan - Haken, 2 MIN, 13:05:00
Wölfe Freiburg - Dany Bousquet - Haken, 2 MIN, 03:22:00
3. Drittel
Wölfe Freiburg - Barry Noe - Behinderung, 2 MIN, 06:53:00
Wölfe Freiburg - Tobias Kunz - Stock-Check, 2 MIN, 11:41:00
Wölfe Freiburg - Paul Mc Ilveen - Beinstellen, 2 MIN, 13:26:00
Dresdner Eislöwen - Patrick Strauch - Sonstige Vergehen, 2 MIN, 15:15:00
Dresdner Eislöwen - Kellen Briggs - Spielverzögerung, 2 MIN, 16:06:00
Dresdner Eislöwen
| Nr. | Name | T | A | GP | Str. |
| 4 | Nico Pyka | 0 | 2 | 2 | 2 |
| 8 | Danny Pyka | 0 | 1 | 1 | 0 |
| 9 | Jason Miller | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 10 | Sami Kaartinen | 1 | 1 | 2 | 0 |
| 14 | Alexander Oblinger (FL) | 0 | 2 | 2 | 0 |
| 15 | Mike Vannelli | 0 | 1 | 1 | 0 |
| 17 | Max Schmidle | 2 | 1 | 3 | 0 |
| 18 | Laurin Braun (FL) | 3 | 0 | 3 | 0 |
| 19 | Patrick Jarrett | 0 | 3 | 3 | 2 |
| 20 | Markus Ziesche | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 21 | Dominik Bielke (FL) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 25 | Rene Kramer (FL) | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 28 | Patrick Pohl (FL) | 0 | 2 | 2 | 2 |
| 34 | Kellen Briggs | 0 | 0 | 0 | 2 |
| 41 | Kai Kristian | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 42 | Alexej Dmitriev (FL) | 0 | 1 | 1 | 0 |
| 72 | Patrick Strauch | 1 | 1 | 2 | 4 |
| 89 | Björn Bombis | 0 | 2 | 2 | 0 |
| 90 | Stefan Mann | 0 | 0 | 0 | 2 |
Wölfe Freiburg
| Nr. | Name | T | A | GP | Str. |
| 10 | Dennis Meyer | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 12 | Mirko Sacher | 0 | 0 | 0 | 2 |
| 0 | Paul Mc Ilveen | 0 | 1 | 1 | 2 |
| 21 | Rudolf Gorgenländer | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 22 | Tobias Kunz | 0 | 0 | 0 | 2 |
| 24 | Sergei Stas | 0 | 1 | 1 | 4 |
| 27 | Tim Schüle | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 31 | Ronny Glaser | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | Noah Katz | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 47 | Christoph Mathis | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 49 | Marek Ivan | 1 | 1 | 2 | 2 |
| 0 | Dany Bousquet | 0 | 1 | 1 | 2 |
| 70 | Petr Bares | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 74 | Patrick Vozar | 0 | 2 | 2 | 0 |
| 81 | Christian Billich | 1 | 0 | 1 | 0 |
| 90 | Ibrahim Weissleder | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 93 | Barry Noe | 1 | 0 | 1 | 2 |
Torhüter
| Nr. | Name | MIN | Schüsse | SV |
| 34 | Kellen Briggs | 60:00:00 | 3 | 0 |
| 41 | Kai Kristian | 00:00:00 | 0 | 0 |
Torhüter
| Nr. | Name | MIN | Schüsse | SV |
| 31 | Ronny Glaser | 20:00:00 | 3 | 0 |
| 47 | Christoph Mathis | 40:00:00 | 6 | 0 |




