Spielbericht - Dresdner Eislöwen - Landshut Cannibals

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  1 2 3 Endstand
Dresdner Eislöwen 1 0 1 2:4
Landshut Cannibals 0 3 1
Spielort:
Datum:
Freiberger-Arena Dresden
03.01.2010 - 18:00 Uhr
2233 Zuschauer
Schiedsrichter:
Linienrichter:
Steffen Klau
Markus Jordan
Maik Preiß


Spielbericht

Die Dresdner Eislöwen unterliegen im ersten Spiel des Jahres den Landshut Cannibals mit 2:4 (1:0; 0:3; 1:1). Die 2233 Zuschauer sahen ein durchwachsenes Spiel der Eislöwen mit einem verdienten Sieger aus Landshut.

 

 

1. Drittel

Verzichten mussten die Dresdner Eislöwen weiter auf den verletzten Nico Pyka, sowie auf den gesperrten Alexander Oblinger. Dafür war Toptorjäger Sami Kaartinen wieder dabei.

Die Eislöwen  starteten sehr aggressiv ins Spiel gegen die Landshut Cannibals. Nach 40 Sekunden zog Björn Bombis zum ersten Mal ab, seinen Schuss konnte Sebastian Stefaniszin im Gästetor aber parieren. Nach drei Minuten kamen die Gäste besser ins Spiel und zu ihrer ersten Chance. David Elsner verpasste das Eislöwentor aber knapp. Die Gäste machten nun aber weiter Druck, konnten die Abspielfehler der Dresdner Hintermannschaft aber nicht in Tore ummünzen.

In der sechsten Minute stand es dann aber 1:0 für die Eislöwen. Nach Bullygewinn von Jason Miller passte Alexej Dmitriev an die blaue Linie zu Benjamin Hüfner. Der junge Eislöwenverteidiger versenkte den Puck mit einem Handgelenkschuss im linken oberen Eck des Gästetors. Mitten in die Drangphase der Cannibals fiel dieser überraschende Führungstreffer. Das Tor gab den Eislöwen Sicherheit und so kamen die sie wieder zu mehr Chancen. Das Spiel war jetzt ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Nach genau elf Minuten gab es die erste Strafe. Jason Miller musste für zwei Minuten in die Kühlbox. Doch nach nur 33 Sekunden musste auch ein Landshuter auf die Strafbank, nachdem Ryan McDonough den Konter von Sami Kaartinen nur mit einem Foul unterbinden konnte. Wiederum nur 18 Sekunden später musste wieder ein Dresdner auf die Strafbank. Diesmal traf es Stefan Mann. Die Landshuter waren nun mit vier gegen drei in Überzahl und kamen auch zu guten Chancen. Kellen Briggs und seine Vorderleute klärten aber. Ohne Tor ging das Überzahlspiel der Gäste zu Ende. Nachdem in der 17. Minute Kudelka und Patrick Jarrett jeweils mit 2+2 Minuten auf die Strafbank mussten, gesellte sich kurze Zeit später ein weiterer Landshuter dazu. Die Eislöwen kamen zum ersten Überzahlspiel. Viel Druck und viele Chancen aber kein Tor ist das Fazit dieses Powerplays. Mit 1:0 ging es in die Pause.

 

 

2. Drittel

Das zweite Drittel begann wie das Erste, mit einer Chance für die Eislöwen. Alexej Dmitriev lief allein über die rechte Seite, passte vors Tor, wo Björn Bombis den Puck nicht im Tor unterbringen konnte. Nach genau drei Minuten hatten die Cannibals ihre erste Chance und diesmal nutzten sie diese. Kellen Briggs lag am Boden, hatte die Scheibe aber noch nicht sicher. Nutznießer war Maximilian Forster, der den Puck über die Linie stocherte. Wer mit einer Antwort der Eislöwen rechnete, wurde enttäuscht. Es folgte eines der schwächsten Drittel der Eislöwen. In der 25. Minute musste Mike Vannelli auf die Strafbank. Das Powerplay konnten die Gäste diesmal nutzen. In der 27. Minute schoss Kapitän Kamil Toupal von der blauen Linie und versenkte die Scheibe zur verdienten Gästeführung. Die Stürmer der Landshuter haben durch harte Arbeit vorm Dresdner Tor Kellen Briggs die Sicht genommen. In der 28. Minute gingen die Eislöwen in Überzahl, aber es folgte kaum Gefahr für Gästekeeper Stefaniszin. Viele Pässe und zu wenig Schüsse waren das Fazit dieses Powerplays. Kaum waren die Gäste komplett wurde es wieder gefährlich, aber Kellen Briggs war heute hellwach. In der 24. und 25. Minute musste jeweils ein Landshuter in die Kühlbox. Mehr als eine Minute mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Die Eislöwen spielten die Scheibe aber wieder zu oft hin und her und vergaßen aufs Tor zu schießen. Gerade als die Gäste wieder zu viert waren, machte Daniel Weiß das 2:2, welches der Schiedsrichter aber wegen hohen Stockes aberkannte. Die Überzahl verstrich ohne weitere nennenswerte Chancen. Anders die Gäste, die in der 29. Minute sogar auf 1:3 erhöhten. David Elsner setzte sich gegen die Eislöwenverteidiger durch und schob den Puck zwischen den Schonern von Kellen Briggs über die Linie. 22 Sekunden später hätten die Gäste fast noch das 1:4 erzielt. Daniel Weiß saß auf der Bank, aber der Schiedsrichter gab den Treffer der Gäste nicht. Somit ging es mit einem fast schon schmeichelhaften 1:3 in die zweite Pause.

 

 

3. Drittel

Das Abschlussdrittel bot kein anderes Bild. Landshut war den Eislöwen weiter in allen Belangen überlegen. Die Gäste verlegten sich jetzt aber aufs Kontern. Die Dresdner versuchten zu Chancen zu kommen, scheiterten aber immer wieder durch ungenaue Zuspiele. In der 48. Minute musste Markus Welz auf die Strafbank. Die Chance für die Eislöwen um zu verkürzen. Aber wie gewohnt verpassten die Eislöwen, in Überzahl ausreichend Druck auf das gegnerische Tor aufzubauen. Landshut übersteht die Unterzahl ohne Probleme.

Das Spiel lief dann vor sich hin. Landshut machte hinten weiter zu und den Eislöwen fehlten die Mittel zum Torerfolg. In der 54. Minute keimte noch einmal Hoffnung auf, als Patrick Jarrett den Puck doch noch zum 2:3 über die Linie stocherte, aber zweieinhalb Minuten später waren die Messen endgültig gelesen. Ryan McDonough nutzte die Freiheiten der nicht mehr vorhandenen Dresdner Verteidigung und erhöhte zum 4:2 Endstand aus Sicht der Dreihelm-Städter.

 

 

Fazit

Eine hochverdiente Niederlage für die Eislöwen. Gegen keineswegs überragende Landshuter, fanden die Eislöwen kein Mittel um den Gegner unter Druck zu setzen. Ab dem zweiten Drittel gab es keinen Zweifel mehr an einem Auswärtssieg der Cannibals. Die dritte Heimniederlage in Folge und zum dritten Mal gegen einen direkten Gegner im Kampf um die Playoffs.

 

Trainerstimmen

 

Tobias Abstreiter:

Nach einem schlechten Start haben wir gut ins Spiel zurück gefunden. Im ersten Drittel haben uns die Dresdner fast keine Chance gelassen, wir haben sehr schwer ins Spiel gefunden, haben sehr unorganisiert in der defensiven Zone gestanden. Das konnten wir ab dem zweiten Drittel abstellen. Dann konnten wir das spielen, was wir uns vorgestellt hatten, hatten sehr gute Chancen, es hätte sich sicher keiner beschweren dürfen, wenn wir nach dem zweiten Drittel auch etwas höher geführt hätten. So ist es zum Schluss noch einmal eng geworden, aber unser Förderlizenzgoalie Sebastian Stefaniszin hat auch in den brenzligen Sitautionen einen sehr guten Job gemacht. Es war von uns ab dem zweiten Drittel ein sehr engagiertes Spiel, wir haben den Sieg unbedingt gewollt. Ich wünsche auch von unserer Seite noch ein frohes neus Jahr, Gesundheit und Glück für die Zukunft.

 

 

Thomas Popiesch:

Auch von mir noch ein frohes neues jahr für alle. Sicher sind wir heute alle sehr enttäuscht, wir hatten uns heute sehr viel vorgenommen. Wir wollten die Wende herbeiführen, die sportliche Talfahrt durchbrechen. Aber wie es so ist, wenn man versäumt, im ersten Drittel nachzulegen, sich eine Sicherheit zu holen. Ab dem zweiten Drittel hatten wir genau das Problem, das Landshut im ersten Drittel hatte, da waren wir der Hühnerhaufen. Wir wollten, aber es waren nur Einzelaktionen, wir waren nicht strukturiert. Dann läuft man gegen eine gut organisierte Mannschaft immer wieder Gefahr in Konter, wir können uns in diesem Moment bei Kellen bedanken, dass wir nicht höher in Rückstand geraten sind. Wir haben zur Zeit meiner Meinung nach ein grosses mentales Problem, dass wir vorn im Drittel die Tore nicht schiessen und nach hinten heraus zu unorganisiert sind, dass wir nicht unseren Spielplan einhalten können, wenn ein negatives Ereignis unter dem Spiel auftritt, dass wir in Einzelaktionen verfallen und nicht mehr als Mannschaft auftreten. So kann man natürlich keine Eishockeyspiele gewinnen. Wir müssen da ganz schnell wieder hinkommen und wenn es vielleicht auch abgedroschen klingt, daran arbeiten, denn Selbstvertrauen und positive Energie kriegt man nicht geschenkt, die muss man sich erarbeiten und das werden wir nächste Woche tun.

Torfolge

1. Drittel

Dresdner Eislöwen - Benjamin Hüfner (FL) - (Jason Miller, Björn Bombis), 05:52:00

2. Drittel

Landshut Cannibals - Maximilian Forster - (David Elsner, Tobias Rieder), 03:00:00

Landshut Cannibals - Kamil Toupal (Überzahl Tor) - (Josef Menauer, Ty Morris), 06:25:00

Landshut Cannibals - Tobias Rieder - (David Elsner, Andreas Moborg), 18:21:00

3. Drittel

Dresdner Eislöwen - Patrick Jarrett - (Sami Kaartinen, Mike Vannelli), 13:52:00

Landshut Cannibals - Ryan Mc Donough - (Andreas Moborg, Markus Welz), 16:50:00


Strafen


1. Drittel

Dresdner Eislöwen - Jason Miller - Haken, 2 MIN, 11:00:00

Landshut Cannibals - Günter Oswald - Halten des Gegners, 2 MIN, 17:01:00

Dresdner Eislöwen - Jason Miller - Unnötige Härte, 2 MIN, 16:47:00

Landshut Cannibals - David Kudelka - Behinderung, 2 MIN, 16:47:00

Landshut Cannibals - David Kudelka - Behinderung, 2 MIN, 16:47:00

Dresdner Eislöwen - Patrick Jarrett - Unnötige Härte, 2 MIN, 16:47:00

Dresdner Eislöwen - Stefan Mann - Behinderung, 2 MIN, 11:51:00

Landshut Cannibals - Ryan Mc Donough - Beinstellen, 2 MIN, 11:33:00

2. Drittel

Dresdner Eislöwen - Daniel Weiß (FL) - Behinderung, 2 MIN, 18:36:00

Landshut Cannibals - Kamil Toupal - Beinstellen, 2 MIN, 14:01:00

Landshut Cannibals - Markus Welz - Haken, 2 MIN, 13:21:00

Landshut Cannibals - Ryan Mc Donough - Beinstellen, 2 MIN, 07:48:00

Dresdner Eislöwen - Mike Vannelli - Stock-Check, 2 MIN, 04:50:00

3. Drittel

Landshut Cannibals - Markus Welz - Stockschlag, 2 MIN, 07:05:00

Dresdner Eislöwen - Steve Hanusch (FL) - Stockschlag, 2 MIN, 09:22:00


Dresdner Eislöwen

Nr. Name T A GP Str.
8 Danny Pyka 0 0 0 0
9 Jason Miller 0 1 1 4
10 Sami Kaartinen 0 1 1 0
12 Robert Brown 0 0 0 0
15 Mike Vannelli 0 1 1 2
17 Max Schmidle 0 0 0 0
18 Laurin Braun (FL) 0 0 0 0
19 Patrick Jarrett 1 0 1 2
20 Markus Ziesche 0 0 0 0
21 Dominik Bielke (FL) 0 0 0 0
28 Patrick Pohl (FL) 0 0 0 0
34 Kellen Briggs 0 0 0 0
41 Kai Kristian 0 0 0 0
42 Alexej Dmitriev (FL) 0 0 0 0
44 Steve Hanusch (FL) 0 0 0 2
55 Benjamin Hüfner (FL) 1 0 1 0
57 Daniel Weiß (FL) 0 0 0 2
72 Patrick Strauch 0 0 0 0
89 Björn Bombis 0 1 1 0
90 Stefan Mann 0 0 0 2

Landshut Cannibals

Nr. Name T A GP Str.
2 David Kudelka 0 0 0 4
4 Andreas Moborg 0 2 2 0
7 Ty Morris 0 1 1 0
9 Matthias Wittmann 0 0 0 0
12 Nico Krämmer 0 0 0 0
13 Günter Oswald 0 0 0 2
17 Markus Hundhammer 0 0 0 0
18 Maximilian Forster 1 0 1 0
19 Markus Welz 0 1 1 4
20 David Elsner 0 2 2 0
22 Tobias Rieder 1 1 2 0
29 Martin Cinibulk 0 0 0 0
36 Josef Menauer 0 1 1 0
61 Ryan Toomey 0 0 0 0
44 Raphael Wagner 0 0 0 0
52 Anton Prommersberger 0 0 0 0
69 Kamil Toupal 1 0 1 2
71 Peter Abstreiter 0 0 0 0
81 Ryan Mc Donough 1 0 1 4

Torhüter

Nr. Name MIN Schüsse SV
34 Kellen Briggs 60:00:00 4 0
41 Kai Kristian 00:00:00 0 0

Torhüter

Nr. Name MIN Schüsse SV
29 Martin Cinibulk 00:00:00 0 0


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Tabellenauszug

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Pos Team Sp Diff. Pkt
1 Landshut 38 27 74
2 Heilbronn 38 32 71
3 Schwenningen 39 20 65
4 Rosenheim 38 17 64
5 Kaufbeuren 37 2 59
6 Weisswasser 38 -20 59
7 Bremerhaven 37 6 57
8 Hannover 38 -5 57
9 Ravensburg 38 -12 53
10 Riessersee 37 -29 49
11 Crimmitschau 38 -7 47
12 Bietigheim 37 -10 42
13 Eislöwen 37 -21 38