Spielbericht - Dresdner Eislöwen - Wölfe Freiburg

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  1 2 3 Endstand
Dresdner Eislöwen 1 0 1 2:1
Wölfe Freiburg 0 1 0
Spielort:
Datum:
Freiberger-Arena Dresden
26.02.2010 - 20:00 Uhr
2499 Zuschauer
Schiedsrichter:
Linienrichter:
Jan Korb
Marcus Höfer
Daniel-Roger Knauss


Spielbericht

Die Dresdner Eislöwen besiegen den Tabellenletzten aus Freiburg mit 2:1 (1:0; 0:1; 1:0). In einer nicht immer spannungsvollen Partie erzielten Björn Bombis und Max Schmidle die Tore für die Eislöwen. Zwei starke Torhüter verhinderten weitere Treffer.

 

 

Vor dem Spiel

Die Dresdner Eislöwen mussten heute auf René Kramer verzichten, der in Kassel zum Einsatz kam, sowie auf den noch immer verletzten Daniel Weiß.

 

 

1. Drittel

Die Dresdner kamen besser ins Spiel und so kam Alexej Dmitriev zur ersten Torchance im Spiel. Er setzte sich allein über die linke Angriffsseite durch, doch am Ende landete er selbst im Tor. Den Puck parierte Ronny Glaser ohne Probleme. Schon in der dritten Spielminute gingen die Eislöwen das erste Mal in Überzahl. Doch aus dem Powerplay sollte kein Tor herausspringen. Den Hausherren war es vielmehr kaum vergönnt ins Gästedrittel zu kommen. Erst als die Gäste wieder komplett waren, bekam Alexander Oblinger die Chance zur Führung. Sein Schuss ging aber genau auf die Brust von Glaser.

 

Fast sechs Minuten brauchten die Wölfe um zu ihrer ersten Chance zu kommen, die Kellen Briggs aber vor keine größeren Probleme stellte. Eine Minute später bekam Björn Bombis die Chance im Eins gegen Eins. Er setzte sich gegen Petr Bares durch, doch Glaser konnte erneut parieren. Wiederum eine Minute später hatte Sami Kaartinen nach einem langen Pass die Führung auf der Kelle. Er konnte den Puck im entscheidenden Moment aber nicht mehr kontrollieren und so verlief auch die Möglichkeit im Sande.

 

Die Gäste kamen erst in Überzahl wieder gefährlich vors Tor der Hausherren. Marek Ivan bekam  in der elften Minute einen Pass von Sergej Stas, scheiterte aber aus kurzer Distanz am Schoner von Kellen Briggs. In der 13. Minute hatten dann die Eislöwen in Person von Max Schmidle wieder die Möglichkeit in Führung zu gehen. Doch auch die Nummer 17 der Eislöwen hatte kein Glück im Abschluss. Viel besser machte es Björn Bombis dann in der 16. Spielminute. Nachdem Patrick Pohl das Tor der Gäste umkurvte, spielte er auf den frei stehenden Bombis am langen Pfosten. Der Stürmer mit der Nummer 89 hatte schließlich keine Probleme das leere Tor zu treffen. Das 1:0 war durchaus verdient, da die Eislöwen insgesamt mehr vom Spiel hatten.

 

In der 18. Minute kamen die Eislöwen zum zweiten Überzahlspiel. Diesmal lief der Puck besser und Mike Vannelli bekam frei vorm Tor die Chance, die Führung auszubauen. Er scheiterte aber am hellwachen Ronny Glaser. Somit ging es mit einem 1:0 in die erste Drittelpause.

 

 

2. Drittel

Beide Teams kamen druckvoll aus der Kabine. In den ersten Minuten ließen beide Mannschaften jedoch Passgenauigkeit vermissen. Nach 23 Minuten hatte Patrick Jarrett die erste Chance im Mittelabschnitt, verfehlte aber knapp. In der Folge gewannen die Eislöwen die Kontrolle über das Spiel und drängten die Gäste in ihr Drittel zurück. In dieser Phase kamen die Wölfe nur zu wenigen Entlastungsangriffen, die Kellen Briggs ohne größere Not abwehrte. Es fehlte trotz Überlegenheit aber an Torchancen und die wenigen Chancen wurden kläglich vergeben. In der 33. Minute hätte Björn Bombis beinahe das 2:0 erzielt, doch seinen Rückhandschuss parierte der heute sehr gute Glaser. Ab der 35. Minute war der Schwung der Partie endgültig verschwunden. Auch ein weiteres Überzahlspiel der Eislöwen brachte nur wenige Höhepunkte.

 

In der 39. Minute kamen die Gäste schließlich zum 1:1 bei eigener Überzahl, Preston Mizzi verwandelte einen Abpraller am langen Pfosten. Somit stand es nach 40 Minuten 1:1. Die Eislöwen verpassten es gegen defensive Gäste vorzeitig die Entscheidung herbei zu führen.

 

 

3. Drittel

Nach zwei gespielten Minuten hatten die Eislöwen die Chance, die Führung wieder herzustellen. Patrick Pohl lief über die linke Seite und spielte in die Mitte auf Alexej Dmitriev, dessen Schuss von Glaser aber pariert wurde.  Die Partie verlor im Anschluss aber mehr und mehr ihren Schwung. Erst ab der 50. Minute wurde es wieder spannender. Nach einer Unachtsamkeit in der Dresdner Hintermannschaft hatte Barry Noe diesmal die Führung für die Gäste auf dem Schläger, doch Kellen Briggs konnte dies verhindern. Die Eislöwen ließen ihrerseits mehr und mehr beste Chancen liegen.

Als sich schon fast alle mit der Verlängerung abgefunden hatten, blitzte die individuelle Klasse eines Patrick Jarrett auf. Der Eislöwenkapitän setzte sich hinter dem Gästetor gegen zwei Gegenspieler durch und spielte auf den frei vor Glaser auftauchenden Schmidle. Der Eislöwenstürmer ließ den Wölfegoalie eiskalt aussteigen und netzte zum 2:1 (53. Minute) ein.

 

Kurz darauf kamen die Gäste nochmals zu einem Überzahlspiel, doch die Eislöwen verteidigten die Führung mit aller Macht. Auch in den letzten fünf Spielminuten sollte kein Tor mehr fallen und so gewannen die Eislöwen am Ende mit 2:1 gegen die Wölfe aus Freiburg.

 

 

Fazit

Mit den drei Punkten ist den Eislöwen wieder ein wichtiger Schritt in Richtung Pre-Playoffs gelungen, zumal der direkte Konkurrent Bremerhaven zuhause patzte. Die Mannschaft bedankte sich mit einem Banner für die Unterstützung der Fans und machte noch einmal deutlich, dass sie mit der Unterstützung der Fans das Ziel noch erreichen kann.

 

 

Trainerstimmen

 

Markus Berwanger:

Das Spiel war nicht unbedingt das Top- Niveau der 2. Bundesliga, wir haben auch schon bessere Spiele gemacht. Der Sieg für Dresden ist natürlich verdient. Für unsere Leidenschaft hätten wir einen Punkt verdient, aber der Sport ist ja kein Wunschkonzert. Wir hatten nach dem 2:1 auch nicht mehr die Kraft und die Mittel zurück zu schlagen, da wir heute auch mit einer sehr kleinen Rumpftruppe amgetreten sind, mit nur vier Ausländern und nur fünf Verteidigern. Wir wären auch mit der kompletten Mannschaft nicht als Favorit nach Dresden gekommen, sondern als Underdog. Darum haben wir heute versucht, gut in der Abwehr zu spielen, das ist uns sehr lange gut gelungen. Aber so Kleinigkeiten haben dann das Spiel entschieden. Es war verdient für Dresden, da brauchen wir nicht drum herum reden. Aber vor dem zweiten Tor ist auch ein Icing voraus gegangen, dass ist dann doppelt ärgerlich. Wir müssen sehen, dass wir am Sonntag das eine Spiel mit dieser Rumpftruppe über die Bühne bringen, dann haben wir drei Tage frei.

 

Thomas Popiesch:

Wir wissen alle, in welcher Situation wir uns befinden.So hat sich die Mannschaft auch über weite Strecken präsentiert. Man kann ihr das Wollen nicht absprechen, aber man hat auch wieder diese Verkrampftheit gesehen. Da müssen wir schnell dran arbeiten, weil wir werden jetzt nur noch Endspiele haben. Diese Fähigkeit, die Freiburg heute entwickelt hat, nämlich stabil defensiv zu stehen, ist uns heute nicht entgegen gekommen.Wir mußten sehr viele Scheiben tief bringen und hatten nicht das Timing, immer wieder zu den Scheiben zu kommen. Die Scheiben sind immer wieder raus gegeangen. Wenn wir die Möglichkeiten hatten, und wir hatten in den ersten 35 Minuten die eine oder andere Torchance, das Ergebnis besser für uns zu gestalten, die haben wir mal wieder nicht genutzt. Dann kann das Spiel auch ganz schnell nach hinten losgehen. 1:1 im letzten Drittel ist für die Gastmannschaft ein Topergebnis, in den letzten zehn Minuten wird es eng, wir müssen mehr investieren. In dem Moment doch wieder Kompliment an meine Mannschaft, dass sie nicht die Nerven verloren hat und noch das entscheidende 2:1 geschossen hat. Ich kann nur sagen, noch lebt der Patient.

 

Frage: Noch lebt der Patient. Die Mannschaft hat ein deutliches Zeichen auf dem Eis gesetzt. Wie stehst du zu der Aktion?

Wir wissen doch ganz klar, und es ist doch auch schon über längere Zeit gesagt, es wird nur gehen, dieser ganze Verein, dieses Überleben, wenn alle zusammen arbeiten, Mannschaft, Fans, Offizielle, Betreuer, Trainer, Geschäftsführung, BG, Stadt, Verein, alle müssen an einem Strang ziehen. Wir sind in vielen Sachen auf einem guten Weg, wir müssen jetzt noch die sportliche Voraussetzung schaffen. Dann denke ich, dass wir positiv in die Zukunft schauen können.

Torfolge

1. Drittel

Dresdner Eislöwen - Björn Bombis - (Patrick Pohl (FL), Alexej Dmitriev (FL)), 15:34:00

2. Drittel

Wölfe Freiburg - Preston Mizzi (Überzahl Tor) - (Patrick Vozar, Dennis Meyer), 18:54:00

3. Drittel

Dresdner Eislöwen - Max Schmidle - (Patrick Jarrett, Laurin Braun (FL)), 12:16:00


Strafen


1. Drittel

Wölfe Freiburg - Tyler Townsend - Haken, 2 MIN, 02:11:00

Dresdner Eislöwen - Patrick Strauch - Behinderung, 2 MIN, 08:56:00

Wölfe Freiburg - Ibrahim Weissleder - Behinderung, 2 MIN, 17:35:00

2. Drittel

Dresdner Eislöwen - Patrick Jarrett - Unnötige Härte, 2 MIN, 09:01:00

Wölfe Freiburg - Sergei Stas - Stock-Check, 2 MIN, 15:37:00

Dresdner Eislöwen - Mike Vannelli - Behinderung, 2 MIN, 17:21:00

3. Drittel

Dresdner Eislöwen - Dominik Bielke (FL) - Halten des Gegners, 2 MIN, 12:29:00

Wölfe Freiburg - Marek Ivan - Beinstellen, 2 MIN, 17:51:00


Dresdner Eislöwen

Nr. Name T A GP Str.
5 Jesse Baraniuk 0 0 0 0
8 Danny Pyka 0 0 0 0
10 Sami Kaartinen 0 0 0 0
12 Robert Brown 0 0 0 0
14 Alexander Oblinger (FL) 0 0 0 0
15 Mike Vannelli 0 0 0 2
17 Max Schmidle 1 0 1 0
18 Laurin Braun (FL) 0 1 1 0
19 Patrick Jarrett 0 1 1 2
20 Markus Ziesche 0 0 0 0
21 Dominik Bielke (FL) 0 0 0 2
28 Patrick Pohl (FL) 0 1 1 0
34 Kellen Briggs 0 0 0 0
41 Kai Kristian 0 0 0 0
42 Alexej Dmitriev (FL) 0 1 1 0
44 Steve Hanusch (FL) 0 0 0 0
55 Benjamin Hüfner (FL) 0 0 0 0
72 Patrick Strauch 0 0 0 2
89 Björn Bombis 1 0 1 0

Wölfe Freiburg

Nr. Name T A GP Str.
6 Daniel Ketter 0 0 0 0
10 Dennis Meyer 0 1 1 0
12 Mirko Sacher 0 0 0 0
17 Preston Mizzi 1 0 1 0
22 Tobias Kunz 0 0 0 0
23 Benjamin Stehle 0 0 0 0
24 Sergei Stas 0 0 0 2
31 Ronny Glaser 0 0 0 0
47 Christoph Mathis 0 0 0 0
49 Marek Ivan 0 0 0 2
52 Tyler Townsend 0 0 0 2
70 Petr Bares 0 0 0 0
74 Patrick Vozar 0 1 1 0
81 Christian Billich 0 0 0 0
90 Ibrahim Weissleder 0 0 0 2
93 Barry Noe 0 0 0 0

Torhüter

Nr. Name MIN Schüsse SV
34 Kellen Briggs 60:00:00 1 0
41 Kai Kristian 00:00:00 0 0

Torhüter

Nr. Name MIN Schüsse SV
31 Ronny Glaser 60:00:00 2 0
47 Christoph Mathis 00:00:00 0 0


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Tabellenauszug

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Pos Team Sp Diff. Pkt
1 Landshut 37 28 73
2 Heilbronn 37 36 71
3 Schwenningen 38 19 63
4 Rosenheim 37 16 62
5 Weisswasser 37 -17 59
6 Kaufbeuren 36 -2 56
7 Bremerhaven 35 7 54
8 Hannover 37 -8 54
9 Ravensburg 37 -14 50
10 Riessersee 37 -29 49
11 Crimmitschau 36 -4 47
12 Bietigheim 36 -12 39
13 Eislöwen 36 -20 37