Spielbericht - Dresdner Eislöwen - Fischtown Pinguins

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  1 2 3 Endstand
Dresdner Eislöwen 2 0 1 3:1
Fischtown Pinguins 1 0 0
Spielort:
Datum:
Freiberger-Arena Dresden
05.03.2010 - 20:00 Uhr
2577 Zuschauer
Schiedsrichter:
Linienrichter:
Stefan Franz
Markus Jordan
Maik Preiß


Spielbericht

Die Dresdner Eislöwen besiegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven mit 3:1 (2:1; 0:0; 1:0). Ein wichtiger Schritt in Richtung Pre-Play-offs ist getan. Vor 2577 Zuschauern trafen Patrick Jarrett, Sami Kaartinen und Björn Bombis für die Eislöwen.

 

 

Vor dem Spiel

Die Eislöwen bekamen heute Verstärkung von René Kramer und konnten somit fast vollzählig antreten.

 

 

1. Drittel

Unter dem Motto „Mit vereinten Kräften in die Pre-Play-offs" gingen die Eislöwen in die Partie gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Die Hausherren erwischten einen guten Start ins erste Drittel im vorentscheidenden Spiel um Platz 10. Bereits nach 35 Sekunden kamen die Dresdner Topscorer Patrick Jarrett und Sami Kaartinen zu Chancen, doch Edgars Lusins im Tor der Gäste konnte beide Schüsse abwehren. Im Gegenzug versuchten die Fischtown Pinguins in Person von Chris Leinweber zum schnellen Führungstor zu kommen, sein Schuss verfehlte das Gehäuse von Kellen Briggs nur knapp. In der dritten Spielminute fing Max Schmidle den Puck im Angriffsdrittel ab und zog direkt ab. Sein Schuss prallte von einem Bremerhavener Verteidiger direkt vor die Kelle von Mike Vannelli, der ebenfalls sofort abschloss. Doch auch der Eislöwenverteidiger konnte die Scheibe nicht im gegnerischen Tor unterbringen. In der sechsten Spielminute kamen die Dresdner zum ersten Überzahlspiel des Abends. Doch anstatt Druck auf das Tor von Edgars Lusins auszuüben, kamen die Gäste über schnelle Konter zu Chancen.

 

In der 10. Spielminute konnten die Eislöwen schließlich eine Unachtsamkeit der Bremerhavener Hintermannschaft zur wichtigen 1:0 Führung ausnutzen. Alexander Oblinger setzte sich an der Bande hinter dem Gästetor durch und spielte auf seinen Kapitän, der vor Lusins sträflich allein gelassen wurde. Diese Chance ließ sich Patrick Jarrett nicht entgehen und netzte zur Führung ein. Die Freude währte jedoch nicht lange, denn nur 26 Sekunden später stand es 1:1. Peter Baumgartners Schuss von der blauen Linie ging durch Freund und Feind vorbei ins Dresdner Tor. Nach der Hälfte des ersten Spielabschnittes stand es gerechterweise Unentschieden. Den Eislöwen war der Siegeswille anzumerken. In der Folge verflachte die Partie ein wenig und Bremerhaven gewann die Oberhand. Doch am Ende war Kellen Briggs immer wieder der Sieger.

 

In der 20. Spielminute konnten die Eislöwen sogar das überraschende 2:1 erzielen. Max Schmidle spielte den Puck von rechts vors Tor. Im Zweikampf vorm Tor sprang die Scheibe an den Schlittschuh von Markus Schmidt und von da ins Tor. Eine glückliche 2:1 Führung für die Elbestädter.

 

 

2. Drittel

Wieder waren es die Hausherren, die den besseren Start erwischten. Diesmal scheiterte Max Schmidle nach  50 Sekunden an Edgars Lusins. In der Folge erspielten sich beide Teams gute Chancen, jedoch ohne die letzte Konsequenz im Abschluss. Die beste Chance nach fünf Minuten im zweiten Drittel hatte Alexej Dmitriev. Lusins war bereits geschlagen und die Nummer 42 der Eislöwen versuchte es aus spitzem Winkel, doch Sören Sturm konnte die Situation auf der Linie klären.

Nach 30 Minuten haben beide Teams deutlich an Tempo und Spielwitz zugelegt und bieten zeitweise eine gute Zweitligapartie.

 

Zwischen der 30. und 35. Minute erspielten sich die Eislöwen ein Übergewicht an Chancen. Kaartinen, Jarrett, Pohl, Strauch und Bombis scheiterten in dieser Zeit am guten Gästegoalie.

Die letzte große Chance im Mittelabschnitt hatten wieder die Dresdner Eislöwen. Björn Bombis spielte einen langen Pass auf Alexej Dmitriev, der Edgars Lusins umkurven wollte. Der lettische Torhüter hatte den Braten aber gerochen und konnte geschickt mit seinem Schläger klären. Damit stand es nach 40 Minuten weiter 2:1 für die Dresdner Eislöwen.

 

 

3. Drittel

Im Schlussdrittel konnten sich zunächst die Gäste Vorteile erspielen. In der 52. Minute hatten die Eislöwen Glück, dass Christopher Stanley frei vor Briggs über die Scheibe schlug. Die Dresdner spielten in der ersten Minuten des letzten Drittels auf Vorsprung verwalten, gefährlich bei einer knappen Führung. In der siebten Minute versuchte es Litesov mit einem Bauerntrick, doch Kellen Briggs ließ sich davon nicht überrumpeln.  Das war der Weckruf für die Eislöwen im Abschlussdrittel. Jetzt erspielten sie sich wieder Chancen und taten mehr für den Spielaufbau. In der 50. Minute mussten die Dresdner dann eine zweiminütige Unterzahl überstehen. Alexander Oblinger musste wegen hohen Stocks in die Kühlbox. Die Gäste versuchten nun die Eislöwen unter Druck zu setzen und drängten auf den Ausgleich. Die Elbestädter verteidigten aber mit allen Mitteln die Führung und überstanden die Unterzahl ohne Gegentreffer. In der 55. Minute kamen die Eislöwen ihrerseits nochmal zu einem Überzahlspiel und diesmal wurde sie genutzt, Björn Bombis war der Torschütze. Der Eislöwenstürmer leitete den Angriff selbst ein, indem er sich auf der linken Seite durchsetzte. Im Angriffsdrittel spielte er quer auf Patrick Strauch, der wiederum für Danny Pyka ablegte. Der Eislöwenverteidiger zog direkt ab und Björn Bombis konnte schließlich im Nachschuss den Puck im leeren Tor unterbringen. Die letzten vier Minuten spielten die Eislöwen dann clever herunter und siegen damit am Ende verdient mit 3:1.

 

 

Fazit

Die Mannschaft lebt. Von der ersten Sekunde war an der Körpersprache erkennbar, dass die Eislöwen die drei Punkte zuhause behalten wollten. Aggressiv und mutig spielten sie vor allem im 2. Drittel nach vorn. Nun gilt es am Sonntag beim Derby in Weißwasser nachzulegen. Nach der 0:5 Pleite im ersten Spiel in der Lausitz gibt es einiges gut zu machen. Dafür muss eine kämpferische Leistung wie heute her.

 

Trainerstimmen

Gunnar Leidborg:

Man muss Dresden gratulieren, sie haben das gemacht, was wir machen wollten, nämlich Tore schießen. In drei Auswärtsspielen haben wir zusammen nur ein Tor gemacht. Wir haben auch Chancen gehabt, aber ich muss klar sagen, unser bester Spieler war der Torhüter, er hat uns die Chance gegeben, bis kurz vor Schluss im Spiel zu bleiben und dann bekommen wir wieder eine völlig überflüssige Strafe. Ja, da gibt es nichts zu jammern. Wir haben zwar heute eine Schlacht verloren, aber wir haben nicht den ganzen Krieg verloren.

 

Thomas Popiesch:

Wir wussten, dass Bremerhaven in der Defensive sehr kompakt stehen wird, und auf Konterchancen lauert. Sie haben die Qualität vorne und wir haben in dem Bereich nicht allzu viel zugelassen. Wir haben in der neutralen Zone sehr gut gestanden, haben Überzahlsituationen bis auf ein- zweimal nicht erlaubt. Dann haben wir vorn sehr viel Druck gemacht und uns Chancen erarbeitet. Dass es lange Zeit eng werden würde war von vorn herein klar, denn erstens hat Bremerhaven einen sehr guten Torhüter und zweitens tun wir uns immer noch schwer, die Chancen, die wir uns mit viel Leidenschaft erarbeiten, hundertprozentig zu nutzen. Aber die Mannschaft ist geduldig geblieben, hat hinten nicht aufgemacht, hat weiter gut gestanden. Dann ist natürlich auch zum psychologisch günstigen Moment unser drittes Tor gefallen. Kompliment an die Mannschaft, wie sie heute mit dem Druck umgegangen ist, das war bei den letzten "Endspielen" ja nicht so zu sehen. Sie hat diszipliniert die taktische Marschroute bis zum Schluss verfolgt und hat verdient die drei Punkte geholt.

Torfolge

1. Drittel

Dresdner Eislöwen - Patrick Jarrett - (Sami Kaartinen, Max Schmidle), 09:49:00

Fischtown Pinguins - Peter Baumgartner - (Pierre-Luc O Brien), 10:15:00

Dresdner Eislöwen - Max Schmidle - (Sami Kaartinen, Patrick Jarrett), 19:36:00

2. Drittel

es wurde kein Tor erzielt

3. Drittel

Dresdner Eislöwen - Björn Bombis (Überzahl Tor) - (Patrick Strauch, Danny Pyka), 16:00:00


Strafen


1. Drittel

Fischtown Pinguins - Felix Thomas - Beinstellen, 2 MIN, 05:19:00

2. Drittel

Dresdner Eislöwen - Dominik Bielke (FL) - Unnötige Härte, 2 MIN, 15:45:00

Fischtown Pinguins - Thomas Brandl - Unnötige Härte, 2 MIN, 15:45:00

Dresdner Eislöwen - Danny Pyka - Stockschlag, 2 MIN, 16:12:00

Fischtown Pinguins - Pierre-Luc O Brien - Stockschlag, 2 MIN, 16:12:00

3. Drittel

Dresdner Eislöwen - Alexander Oblinger (FL) - Hoher Stock, 2 MIN, 09:21:00

Fischtown Pinguins - Alexandre Parent - Haken, 2 MIN, 14:34:00


Dresdner Eislöwen

Nr. Name T A GP Str.
5 Jesse Baraniuk 0 0 0 0
8 Danny Pyka 0 1 1 2
10 Sami Kaartinen 0 2 2 0
12 Robert Brown 0 0 0 0
14 Alexander Oblinger (FL) 0 0 0 2
15 Mike Vannelli 0 0 0 0
17 Max Schmidle 1 1 2 0
18 Laurin Braun (FL) 0 0 0 0
19 Patrick Jarrett 1 1 2 0
20 Markus Ziesche 0 0 0 0
21 Dominik Bielke (FL) 0 0 0 2
25 Rene Kramer (FL) 0 0 0 0
28 Patrick Pohl (FL) 0 0 0 0
34 Kellen Briggs 0 0 0 0
41 Kai Kristian 0 0 0 0
42 Alexej Dmitriev (FL) 0 0 0 0
44 Steve Hanusch (FL) 0 0 0 0
55 Benjamin Hüfner (FL) 0 0 0 0
72 Patrick Strauch 0 1 1 0
89 Björn Bombis 1 0 1 0

Fischtown Pinguins

Nr. Name T A GP Str.
13 André Mücke 0 0 0 0
16 Marius Garten 0 0 0 0
17 Sören Sturm 0 0 0 0
18 Pierre-Luc O Brien 0 1 1 2
19 Marian Dejdar 0 0 0 0
21 Thomas Brandl 0 0 0 2
22 Steve Slaton 0 0 0 0
23 Vitalij Janke 0 0 0 0
28 Jonas Lanier 0 0 0 0
37 Marcel Ohmann 0 0 0 0
42 Chris Leinweber 0 0 0 0
52 Sachar Blank 0 0 0 0
71 Alexandre Parent 0 0 0 2
79 Christopher Stanley 0 0 0 0
81 Edgars Lusins 0 0 0 0
82 Jan Guryca 0 0 0 0
84 Felix Thomas 0 0 0 2
85 Markus Schmidt 0 0 0 0
86 Peter Baumgartner 1 0 1 0
91 Dimitri Litesov 0 0 0 0

Torhüter

Nr. Name MIN Schüsse SV
34 Kellen Briggs 60:00:00 1 0
41 Kai Kristian 00:00:00 0 0

Torhüter

Nr. Name MIN Schüsse SV
81 Edgars Lusins 60:00:00 3 0
82 Jan Guryca 00:00:00 0 0


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Tabellenauszug

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Pos Team Sp Diff. Pkt
1 Landshut 37 28 73
2 Heilbronn 37 36 71
3 Schwenningen 38 19 63
4 Rosenheim 37 16 62
5 Weisswasser 37 -17 59
6 Kaufbeuren 36 -2 56
7 Bremerhaven 35 7 54
8 Hannover 37 -8 54
9 Ravensburg 37 -14 50
10 Riessersee 37 -29 49
11 Crimmitschau 36 -4 47
12 Bietigheim 36 -12 39
13 Eislöwen 36 -20 37