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1:3-Niederlage gegen Starbulls

14-11-16_ROS_3

Die Dresdner Eislöwen haben das Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim mit 1:3 (0:0; 1:0; 0:3) verloren. Vor 2586 Zuschauern erwischte der Gastgeber einen guten Start und machte sofort Druck. Kris Sparre und Carsten Gosdeck erarbeiten die ersten Dresdner Chancen, Petr Macholda scheiterte in Überzahl von der blauen Linie nur knapp. Rosenheim konnte sich in den ersten Minuten gegen früh attackierende Eislöwen nur schwer befreien. Zwar kamen auch Franz Bertholdt und Feodor Boiarchinov noch zu guten Gelegenheiten, doch die Blau-Weißen konnte ihre Überlegenheit im ersten Abschnitt einfach nicht in einen Treffer umwandeln.

Nach der Pause zeigten sich die Starbulls aktiver. Eislöwen-Goalie Peter Holmgren war gegen Benjamin Zientek auf dem Posten, Sparre verzog auf der Gegenseite nur knapp. Als der Dresdner Torhüter wenig später umfahren wurde, zielte Fabian Zick am Tor vorbei. Während Dominik Grafenthin das Tor verfehlte, scheiterte Robin Hanselko für Rosenheim mehrfach an Holmgren. Aus kurzer Distanz traf Travis Martell allerdings zum umjubelten 1:0 (35.). Die Befreiungsphase hielt jedoch nicht lange an: Nach einer Chance von Andrej Strakhov landete der Puck in doppelter Unterzahl im Tor der Dresdner, doch der Treffer wurde nicht gezählt, da das Spielgerät erst nach dem Ertönen der Sirene die Linie überquert hatte.

Im Schlussdrittel erarbeitete sich Rosenheim ein Übergewicht. Mario Valery-Trabucco erzielte in der 44. Minute den Ausgleich, Zick traf den Pfosten. Carsten Goseck und Sami Kaartinen konnten ihre Chancen nicht nutzen, Strakhov machte es auf der Rosenheimer Seite besser und markierte das 1:2 (58.). Maximilian Hofbauer setze mit seinem Empty Net-Treffer zum 1:3 den Schlusspunkt (60.).

„Nach dem ersten Drittel hatte ich Mühe, in der Auswertung gegenüber meiner Mannschaft ruhig zu bleiben. Wir hatten zwar zwei Konterchancen, haben uns gegen sehr aggressive Dresdner aber extrem schwer getan. Das geht so nicht. Ab dem zweiten Drittel hatten wir das Spiel dann sehr gut im Griff. Meine Spieler sind viel gelaufen, haben sich Chancen erarbeitet. Das Ergebnis geht in Ordnung“, sagt Rosenheim-Coach Franz Steer.

„Die Niederlage tut weh, weil sich unser Team grundsätzlich gut bewegt hat. Das zweite Drittel hat das Spiel entschieden. Wir hatten kein Timing, keine Zweikampfführung mehr. Es ist schwer zu erklären, woher dieser Bruch kam. Wir müssen die Sache aufarbeiten, aber bis zum Mittwoch besonderen Fokus auf die Regeneration legen“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.
Das nächste Heimspiel in der EnergieVerbund Arena steht für die Eislöwen bereits am Mittwoch, 19. November an. Um 16 Uhr empfangen die Blau-Weißen dann den EC Bad Nauheim.