Sonderzug-Sieg: Eislöwen holen starkes 5:2 bei den Adlern
Im ersten Spiel des neuen Jahres waren die Dresdner Eislöwen bei den Adler Mannheim gefordert. Über 800 Fans begleiteten ihr Team mit einem Sonderzug von Dresden nach Mannheim und sorgten für lautstarke Unterstützung. Im Line-up der Eislöwen kam es zu einigen Veränderungen: Oliver Granz fällt weiterhin verletzt aus, während Andrew Yogan, Simon Karlsson und Connor Korte in den Kader zurückkehrten. Nicht mit dabei waren Niklas Postel, Dane Fox, Tomas Sykora, Matthias Pischoff und Felix Krüger. Im Tor startete Jussi Olkinuora.
Die erste Torchance der Partie gehörte den Gästen, doch Mannheims Schlussmann war zur Stelle. Wenig später zeichnete sich Olkinuora bei einer starken Aktion gegen einen Mannheimer aus. Die Eislöwen agierten insgesamt sehr konzentriert und belohnten sich früh: Nach einem sehenswerten Zuspiel von Ricardo Hendreschke traf David Suvanto in der siebten Minute zur Dresdner Führung. In der elften Minute kassierten die Gäste die erste Strafe der Partie, Austin Ortega musste wegen Hakens auf die Strafbank. Die Adler nutzten das anschließende Powerplay und glichen durch Zachary Solow (12.) aus. Kurz darauf musste bei den Hausherren Dan Renouf wegen Behinderung auf die Strafbank, doch das Überzahlspiel der Sachsen blieb ungenutzt. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels schlugen die Eislöwen erneut zu und C. J. Suess erzielte die erneute Führung für die Elbestädter. Mit dieser ging es in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt konnte Anthony Greco (22.) den Ausgleich erzielen. Doch die Antwort der Sachsen folgte prompt und Alec McCrea (23.) brachte die Eislöwen wieder in Front. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. In Minute 34 erhielt Suvanto eine Strafe wegen Beinstellens. Die Sachsen verteidigten gut und Olkinuora war wachsam zwischen den Pfosten. Wenig später musste Mannheims Matthias Plachta aufgrund eines Stockschlags pausieren. Die Eislöwen nutzten das Powerplay und Rourke Chartier (38.) baute die Führung aus. Mit dem 4:2 für Dresden ging es in die nächste Pause.
Im Schlussdrittel verhinderte der finnische Eislöwen-Schlussmann den Anschlusstreffer der Adler. Kurz darauf kassierte Dresdens Sebastian Gorcik eine Strafe wegen hohen Stocks. Die Sachsen verteidigten gut und überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Wenig später musste bei den Gästen auch Justin Braun in die Kühlbox, da er zwei Minuten nach einem Check gegen die Bande kassierte. Mannheim drängte auf den Anschluss, aber ohne Erfolg. Dreieinhalb Minuten waren noch zu spielen, da nahm die Adler ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Kapitän Travis Turnbull zum 5:2-Sieg der Eislöwen.
Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir sind heute Abend richtig gut ins Spiel gekommen. Wir haben es einfach gehalten, die Scheiben tief gespielt und ihre Defensive zu Entscheidungen gezwungen. Dadurch haben wir Turnovers erzwungen und uns gute Chancen vor dem Tor erarbeitet. Das erste Tor war ein richtig starker Einsatz der Jungs. Mannheims Powerplay-Tor war ein echtes Tic-Tac-Toe – sie haben dort viele verschiedene Varianten, das ist nicht immer leicht zu verteidigen. In Unterzahl haben wir im zweiten und dritten Drittel aber einen guten Job gemacht, wichtige Schüsse geblockt und zur richtigen Zeit die Saves bekommen. Die Adler sind ein gutes Team und haben im letzten Drittel noch einmal Druck gemacht, aber wir haben das gut überstanden. Insgesamt habe ich mich sehr für die Mannschaft und unsere Fans gefreut. So viele von ihnen sind mitgereist und es war schön, diesen Sieg für sie zu holen. Es war ein absolut verdienter Erfolg.“


