Pre-Playoffs: Sieg in Spiel 1

Pre-Playoffs: Sieg in Spiel 1

Eislöwen siegen in Spiel 1 der Pre-Playoffs

Die Dresdner Eislöwen haben das erste Pre-Playoff-Spiel der Best-of-Three-Serie beim EC Bad Nauheim mit 5:4 (2:0; 2:1; 1:3) gewonnen. Goalie Florian Proske fiel weiterhin verletzt aus.

Beide Teams starteten bissig in das erste Drittel, aber die Kurstädter erarbeiteten sich die besseren Chancen. In der fünften Spielminute folgte die erste Strafe. Bad Nauheims Jesper Kokkila wurde aufgrund eines Checks mit dem Stock in die Kühlbox verwiesen. Wenige Sekunden später nahm Zach Hamill wegen hohen Stocks neben ihm Platz. Dresden konnte die doppelte Überzahl jedoch nicht für sich nutzen. Nach erneuter Strafe gegen den EC Bad Nauheim wurde René Kramer (12.) von Steve Hanusch und Alexander Dotzler bedient und brachte die Eislöwen in Front. Zwei Minuten vor der Pausensirene konnte auch Nick Huard den Puck im Tor von Felix Bick unterbringen.

Im zweiten Drittel setzten die Roten Teufel die Dresdner mächtig unter Druck und drängten auf den Anschlusstreffer. Zwar konnten sie die Powerplaysituation in den ersten zwei Minuten des Spielabschnitts nicht nutzen, aber in der 25. Spielminute verkürzte Andrej Bires. Die Blau-Weißen fanden kaum einen Weg, die neutrale Zone zu überwinden. Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi nahm daraufhin eine Auszeit und die Sachsen fanden wieder besser in die Partie. Nach Zuspiel von Dale Mitchell und Toni Ritter war auch Kevin Lavallée für die Blau-Weißen erfolgreich. Huard (37.) markierte mit seinem zweiten Treffer am heutigen Abend den 4:1-Pausenstand für die Elbestädter.

Im letzten Drittel bezwang der Bad Nauheimer Hamill Eislöwen-Goalie Riku Helenius und verkürzte für die Hessen. Doch Mario Lamoureux (44.) fand die passende Antwort und baute die Führung der Blau-Weißen weiter aus. Die Hauptschiedsrichter schickten Eislöwe Lavallèe wegen eines Stockschlags auf die Strafbank. Kurz darauf verkürzten die Roten Teufel innerhalb kürzester Zeit durch einen Doppelschlag (52.) von Bires. Bad Nauheim drängte unermüdlich auf den Ausgleich, doch Dresden konnte das Spiel über die Zeit bringen und sicherte sich somit den ersten Sieg in der Serie.

Christof, Kreutzer, Cheftrainer Bad Nauheim: „Ich denke, dass wir heute ein gutes Spiel gemacht haben, aber wir haben einfach zu viele Konterchancen zugelassen, die Dresden eiskalt genutzt hat und genau das macht Dresden so stark. Vor allem im zweiten Drittel haben wir viel Druck auf den Gegner ausgeübt und einen großen Kampf gezeigt. Aber beim Gegentor zum 1:3 müssen wir einfach cleverer sein. Dennoch hat die Mannschaft sich nicht aufgegeben und ist noch einmal zurückgekommen. Wir sind auf dem richtigen Weg, das hier ist noch nicht zu Ende! Wir werden am Sonntag richtig hart arbeiten und wenn wir dasselbe Engagement wie heute aufs Eis bringen, werden wir gewinnen.“

Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Vorab möchte ich mich im Namen der Dresdner Eislöwen beim EC Bad Nauheim dafür bedanken, dass sie alles organisiert und ermöglicht haben, damit wir bereits gestern anreisen konnten. Unser Spiel heute steht sinnbildlich für die gesamte Saison. Wir haben die ganze Zeit ein ordentliches Spiel gezeigt und dann den Gegner wieder zurück ins Spiel kommen lassen. Ich hätte gern, dass es anders ist, aber das ist die DNA der Mannschaft. Wir leben damit und sind stolz auf die Jungs. Am Sonntag holen wir uns hoffentlich den nächsten Sieg und können einen Schritt weitergehen.“

Steven Rupprich: „Ich denke, dass wir heute großen Charakter gezeigt haben. Unser Unterzahlspiel haben wir gut durchgebracht und vorn haben wir die Tore mit viel Arbeit und Willen geschossen. Das Ziel für Sonntag ist klar: Feierabend machen mit der Serie.“

Am Sonntag, 08. März um 17 Uhr empfangen die Dresdner Eislöwen den EC Bad Nauheim zum zweiten Schlagabtausch in der EnergieVerbund Arena. Tickets für die Partie sind nach wie vor über das Online-Ticketportal etix sowie zum Spieltag an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Fränze Schönbrodt

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