Punktgewinn in Frankfurt

Punktgewinn in Frankfurt

Die Dresdner Eislöwen haben im Auswärtsspiel bei den Löwen Frankfurt einen wichtigen Punkt erkämpft. Nach 0:3-Rückstand kamen die Blau-Weißen zurück ins Spiel, mussten sich am Ende erst im Penaltyschießen mit 3:4 geschlagen geben.

Die Dresdner starteten gut in die Partie, hatten gleich die ersten guten Torchancen. Frankfurts Patrick Klein konnte aber die Abschlüsse von Toni Ritter, Matej Mrazek und Vladislav Filin entschärfen. Die Löwen zeigten sich dagegen eiskalt. Direkt mit dem ersten Schuss gingen die Hessen in Führung. Adam Mitchell traf in der 4. Minute und im Powerplay legte Frankfurt durch Alexej Dmitriev nach (8.). Es kam aber noch dicker für die Eislöwen. Darren Mieszkowski erzielte in der 18. Minute den dritten Treffer für die Hausherren.

Zu Beginn des zweiten Drittels mussten die Eislöwen eine weitere Druckphase überstehen, taten dies aber erfolgreich und kamen auf der Gegenseite zu ihrem ersten Tor. Dennis Swinnen verschaffte sich mit einer Körpertäuschung Platz und ließ mit seinem platzierten Schuss Klein keine Chance (24.). Die Eislöwen drängten auf den zweiten Treffer, der aber nicht gelingen wollte. Stattdessen stand eine fünfminütige Unterzahl an. Roope Ranta bekam in der 40. Minute eine Spieldauerdisziplinarstrafe für einen Check an der Bande gegen den Frankfurter Hüttl.

Aber die Eislöwen überstanden die fünf Minuten mit einem Mann weniger auf dem Eis und das schien noch einmal Kräfte freigesetzt zu haben. In der 47. Minute verkürzte Jordan Knackstedt nach einem starken Solo auf 2:3 und Steven Rupprich besorgte in der 53. Minute den Ausgleich. Der Schuss des Rekordspielers wurde vom Frankfurter Kerbashian ins Tor abgelenkt.

Es ging in die Verlängerung, wo beide Mannschaften nicht das letzte Risiko gingen. Beide Teams hatten eine Torchance, die beide Keeper aber vereitelten. Die Entscheidung musste damit im Penaltyschießen her. Für Frankfurt trafen MacAulay und Lewandowski, während Huard und Knackstedt den Puck nicht im Tor unterbringen konnten.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben hervorragend gespielt, wir hätten auch selbst 2:0 oder 3:0 führen können. Dann haben wir leider ein paar Mal geschlafen und liegen 0:3 zurück. Kompliment aber an die Mannschaft, wir haben nicht aufgegeben und verdient das 1:3 geschossen. Die Spieldauerstrafe war ein Knackpunkt, da sind wir sehr gut zurückgekommen. Wir haben uns den Punkt verdient und fast sogar noch mehr. Wir hatten eine gute Chance in der Verlängerung. Penaltyschießen ist dann eine Sache für sich.“

Weiter geht es für die Eislöwen am Sonntag mit dem Sachsenderby um 17:00 Uhr gegen die Eispiraten Crimmitschau.

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