Eislöwen schlagen Aufsteiger Selb

Eislöwen schlagen Aufsteiger Selb

Die Dresdner Eislöwen bleiben zu Hause ein Punktegarant in der DEL2. Im Heimspiel gegen Aufsteiger Selb haben die Blau-Weißen am Freitagabend einen 6:2-Sieg eingefahren. Adam Kiedewicz feierte sein DEL2-Debüt und Lucas Flade sein Verletzungs-Comeback.

Mit Spielbeginn machten die Dresdner Druck auf das Tor von Wölfe-Keeper Evan Weninger, der in den ersten 20 Minuten 20 Schüssen auf sein Tor bekam. In der 4. Spielminute musste er das erste Mal hinter sich greifen. Timo Walther verwertete einen Abpraller zur Führung. Die Eislöwen versuchten nachzulegen, nahmen das Selber Tor unter Dauerbeschuss. Tom Knobloch scheiterte mit seinem Versuch am Pfosten. Besser machten es die Gäste in eigener Überzahl. Nick Miglio traf in der 17. Minute zum überraschenden 1:1.

Im zweiten Drittel bestimmten die Eislöwen weiter das Spielgeschehen und zeigten sich effektiver vor dem gegnerischen Tor. Beim 2:1-Führungstreffer hatten sie aber Glück. Mike Schmitz spielte die Scheibe in Richtung Weninger, der den Puck nicht festmachen konnte und ins Tor rutschen ließ (29.). Der Druck wurde daraufhin immer größer und so erhöhte Yannick Drews in der 33. Minute mit seinem ersten Saisontor auf 3:1 und Vladislav Filin setzte vier Sekunden vor Drittelende mit dem 4:1 nach.

Die Partie schien aufgrund der Dresdner Überlegenheit nach 40 Minuten entschieden und so tauschten die Gäste zum letzten Drittel ihren Torhüter. Es kam aber direkt noch einmal Spannung auf, als Brett Thompson in Unterzahl zum 2:4 verkürzen konnte. Die Eislöwen spielten ihre Führung aber souverän runter und nutzten spät noch einmal ihre Chancen. Timo Walther erzielte in der 59. Minute das 5:2 und für den Schlusspunkt sorgte David Suvanto mit dem 6:2 28 Sekunden vor Schluss.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wenn es heute etwas auszusetzen gibt, dann mal wieder unsere Chancenverwertung. Wir haben aber auf uns vertraut, dass wir unsere Chancen noch nutzen werden. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen. Wir haben über 60 Minuten druckvoll gespielt und hinten sehr wenig zugelassen.“

Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Sonntag um 18:30 Uhr mit dem Auswärtsspiel in Bad Nauheim.

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