Tabellenführung verteidigt

Tabellenführung verteidigt

Die Dresdner Eislöwen haben am Dienstagabend ihr Auswärtsspiel bei den Löwen Frankfurt in der DEL2 einen 4:1-Auswärtssieg gefeiert und damit die Tabellenführung behauptet. Maximilian Kolb, Tomas Andres, Johan Porsberger und Timo Walther erzielten die Dresdner Tore.

Die Eislöwen legten einen guten Start in die Partie hin. Timo Walther prüfte Jake Hildebrand im Frankfurter Gehäuse nach nur wenigen Sekunden. Nach gut fünf Minuten hatten die Dresdner den Torschrei auf den Lippen. Walther wurde mustergültig von Vladislav Filin bedient, aber der Puck wollte nicht über die Linie. So erging es auch Philipp Kuhnekath, der nach einem gelupften Zuspiel von Tomas Andres Hildebrand prüfte. Es ging hin und her, auch die Löwen kamen zu ihren Chancen, die Janick Schwendener aber zu vereiteln wusste. Machtlos war er in der 18. Minute. Nach einem Bullygewinn zog Kevin Maginot ab und versenkte den Punkt zur hessischen Pausenführung.

Im zweiten Durchgang blieb es ein Spiel auf Augenhöhe zwischen zwei aktuellen Spitzenteams der Liga. Johan Porsberger hatte nach einem Solo den Ausgleich auf der Kelle, scheiterte aber an Hildebrand. In der 24. Minute war es aber passiert. Maximilian Kolb zog trocken von der blauen Linie ab und traf zum 1:1. Nachdem die Eislöwen ihr erstes Überzahlspiel nicht nutzen konnten, war es kurz darauf Tomas Andres (34.), der aus Nahdistanz die Führung für die Eislöwen besorgte. Kurz vor Drittelende brannte es noch einmal vor dem Tor von Schwendener. Mit vereinten Kräften verhinderten die Dresdner den 2:2-Ausgleich.

In Unterzahl ging das Team von Trainer Andreas Brockmann ins dritte Drittel. Das dauerte aber nicht lang, weil sich die Gastgeber innerhalb von kürzester Zeit selbst zwei Strafen einhandelten. Als die Eislöwen wieder komplett waren, schlugen sie in doppelter Überzahl zu. Johan Porsberger traf zum 3:1 (43.). Die Eislöwen kontrollierten die Partie mit dem Zwei-Tore-Vorsprung und wenn Frankfurt aufkam, war Schwendener im Verbund mit der Eislöwen-Defensive zur Stelle. Als die Hessen Hildebrand für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahmen, besorgte Timo Walther mit einem Schuss ins leere Tor den 4:1-Endstand.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben über 60 Minuten ein hervorragendes Spiel gemacht. Da war heute auch kein Glück dabei. Schon im ersten Drittel sind wir gut im Spiel und haben Chancen, bekommen dann aber nach einem Bully das Gegentor. Im zweiten Drittel drehen wir verdient das Spiel und lassen auch im dritten Drittel nicht mehr viel zu. Wir sind sehr froh über den Sieg.“

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