Niederlage zum Abschluss der Hauptrunde

Niederlage zum Abschluss der Hauptrunde

Die Dresdner Eislöwen haben zum Abschluss der Saison-Hauptrunde in der DEL2 eine Niederlage kassiert. Mit 4:7 musste sich das Team von Trainer Petteri Kilpivaara am Sonntagabend bei den Krefeld Pinguinen geschlagen geben. Damit rutschten die Eislöwen hinter die Pinguine auf den fünften Tabellenplatz ab. Beide Teams sehen sich im Playoff-Viertelfinale wieder, wobei Krefeld Heimrecht hat.

Die Eislöwen starteten furios ins letzte Saisonspiel der Hauptrunde, hatten durch Yannick Drews (3. Minute), Niklas Postel (5.) und Johan Porsberger (6.) die ersten Großchancen. Den ersten Treffer erzielten aber die Krefelder. Porsberger saß auf der Strafbank und 1,2 Sekunden vor Ablauf der Strafe brachte Michael Boivin die Gastgeber in Führung (8.). Die Dresdner hatten die passende Antwort aber parat. Nur 22 Sekunden später stand es 1:1. Tomas Andres verwertete eine schöne Vorarbeit von Porsberger. Die nächste Großchance hatte Krefeld durch Dennis Miller, der am Pfosten scheiterte. In der 16. Minute konnte Andres die Eislöwen in Führung bringen. Der Deutsch-Tscheche schloss einen Konter nach großartiger Vorarbeit von Porsberger und David Suvanto erfolgreich zum 2:1 ab. Der Treffer konnte noch gar nicht in der Yayla Arena durchgegeben werden, da jubelten die Eislöwen erneut. 14 Sekunden nach dem 2:1 legte Timo Walther mit dem 3:1 nach. Es sollte aber nicht der letzte Treffer im ersten Drittel sein. Nach einem Scheibenverlust in der eigenen Zone stellte Marcel Müller auf 2:3 aus Krefelder Sicht (17.).

Auch im zweiten Drittel blieb es eine intensive Partie, die die Pinguine durch die Tore von Tom-Eric Bappert (33.) und Alexander Weiß (37.) drehen konnten. Magwood hatte zwischenzeitlich noch erhöhen können, scheiterte mit seinem Alleingang aber am starken Janick Schwendener. Mit dem Stand von 4:3 für Krefeld ging es in die zweite Pause. Die Eislöwen durften das dritte Drittel aber in Überzahl beginnen.

Das Powerplay zu Beginn des Schlussabschnitts nutzten die Eislöwen auch zum 4:4-Ausgleich. Brett Welychka fälschte einen Schuss von Jordan Knackstedt unhaltbar ab (42.). Beide Team schenkten sich weiter nichts und mit etwas Glück ging Krefeld wieder in Führung. Victor Knaub stocherte den Puck zum 5:4 für die Pinguine über die Linie (44.). In Überzahl konnte Dennis Miller auf 6:4 erhöhen und Odeen Peter Tufto stellte mit einem Schuss ins leere Tor auf den 7:4-Endstand für die Krefeld Pinguine.

Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Die Mannschaft hat von den Emotionen, dem Kampfgeist und Läuferischen sehr gut gespielt. Wir haben den Kampf angenommen, aber zu viele Strafzeiten bekommen und müssen in Unterzahl besser spielen. Das hat unser Spiel beeinflusst. Wir müssen offensiv noch schlauer spielen. Aber, so kann man in Krefeld auch verlieren, die Jungs haben alles gegeben. Für die Playoffs müssen wir daraus lernen, dass wir über 60 Minuten konsequent spielen, damit wir die Serie nach Hause bringen können.“

Am 15.03. starten die Eislöwen in Krefeld ins Playoff-Viertelfinale und empfangen die Pinguine zwei Tage später zum ersten Heimspiel.

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