
Eislöwen ziehen ins Finale des Sachsenlotto Cups ein
Der Sachsenlotto Cup 2025 hat seine Finalteilnehmer gefunden. Im ersten Halbfinale setzten sich die Grizzlys Wolfsburg mit 4:2 gegen die Straubing Tigers durch. Danach sicherten sich die Dresdner Eislöwen vor 2.579 Zuschauern mit einem 5:2-Erfolg über die Löwen Frankfurt den Einzug ins Endspiel.
Die Eislöwen hatten in ihrer Partie gegen die Löwen die erste gute Chance durch C. J. Suess, doch Frankfurts Schlussmann Mirko Pantkowski war zur Stelle. Auf der Gegenseite nutzten die Hessen ihre Möglichkeit: Daniel Pfaffengut (6.) netzte zur Führung ein. Die Sachsen zeigten sich davon unbeeindruckt und erspielten sich weitere Chancen. In der zwölften Minute nutzte Alec McCrea eine davon und markierte den Ausgleich. Beide Teams schenkten sich weiterhin nichts. In der 16. Minute gab es Strafen auf beiden Seiten: Bei Frankfurt kassierte Fabio Kose jeweils zwei Minuten für einen Crosscheck und unnötige Härte, bei den Blau-Weißen musste Niklas Posten wegen übertriebener Härte in die Kühlbox. Im anschließenden Powerplay sorgte Justin Braun (17.) für die Eislöwen-Führung. Wenig später musste Dresdens Emil Johansson (18.) ebenfalls wegen übertriebener Härte pausieren, doch die Blau-Weißen überstanden das Unterzahlspiel problemlos. Mit dem 2:1 für die Elbestädter ging es in die erste Pause.
Aufgrund einer Strafe kurz vor Drittelende gegen Löwen-Spieler Daniel Wirt wegen eines Stockschlags starteten die Hausherren in den Mittelabschnitt in Überzahl, konnten das Powerplay jedoch diesmal nicht nutzen. Kurz darauf musste Justin Braun (23.) wegen Haltens auf die Strafbank – auch hier fiel kein Tor. Es folgten weitere Strafen: Alec McCrea pausierte zwei Minuten nach einem Bandencheck, und kurz vor Ablauf seiner Strafe gelang Fabio Kose der Ausgleich für die Gäste. Wenig später musste Dresdens Drew LeBlanc wegen Beinstellens pausieren – ohne Torerfolg. Auch die anschließende Strafe gegen Tommy Pasanen (Beinstellen) blieb ohne Folgen, obwohl Chancen vorhanden waren. Danach kassierten beide Teams Strafen: Frankfurt wegen Stockschlags, Dresden durch David Suvanto wegen eines Stockchecks. Bis zur Pausensirene fiel kein weiterer Treffer, auch wenn die Löwen 25 Sekunden vor Drittelende durch eine Strafe gegen Matthew Wedman (Beinstellen) noch einmal in Unterzahl gerieten.
Zu Beginn des dritten Abschnitts kassierten auch die Hausherren eine Strafe: Drew LeBlanc musste nach einem Crosscheck auf die Strafbank. Lange Zeit blieb es beim Unentschieden, ehe Tomas Sykora in der 52. Minute den Führungstreffer für die Blau-Weißen erzielte. Drei Minuten später wurde Pasanen wegen hohen Stocks auf die Strafbank geschickt. Kurz darauf zeigte der Unparteiische die nächste Strafe gegen die Hessen an, was Austin Ortega zum 4:2 nutzte. In der Endphase nahmen die Gäste ihren Torhüter vom Eis, um mit einem zusätzlichen Feldspieler Druck aufzubauen. Doch Sykora sorgte mit einem Schuss ins verwaiste Gehäuse für den 5:2-Endstand und den Finaleinzug.
Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Die Mannschaft hat eine starke Leistung gezeigt und war laufstark. Auch wenn wir uns im zweiten Drittel zu viele Strafen geleistet haben, ist die Freude groß, nun am Sonntag im Finale vor unseren Fans zu spielen.“
Spiele im Überblick:
Sonntag, 31. August 14:00 Uhr Straubing Tigers vs. Löwen Frankfurt
Sonntag, 31. August 17:30 Uhr Dresdner Eislöwen vs. Grizzlys Wolfsburg
Anfahrt:
Die Zufahrt zur Pieschener Allee über die Weißeritzstraße / Ecke Ostraufer ist vom 30. August bis 1. September aufgrund des City Biathlons nicht möglich.
Die Zufahrt zu P1 erfolgt in diesem Zeitraum über die Schlachthofstraße.