Eislöwen unterliegen in Nürnberg

Eislöwen unterliegen in Nürnberg

Am Freitagabend startete die spielintensive Weihnachtsphase mit der Auswärtspartie der Dresdner Eislöwen bei den Nürnberg Ice Tigers. Neben den verletzten Spielern Oliver Granz, Niklas Postel und Bruno Riedl, fehlte krankheitsbedingt auch Connor Korte. Nicht im Line-up standen Simon Karlsson sowie Andrew Yogan. Mittels Förderlizenz spielte Matthias Pischoff bei den Blue Devils Weiden. In der heutigen Partie gab zudem C. J. Suess sein Comeback und im Tor stand von Beginn an Janick Schwendener.

Die Eislöwen kassierten früh eine Strafe und nach 66 gespielten Sekunden musste Emil Johansson wegen Stockschlags in die Kühlbox. In der Nürnberger Überzahl landete die Scheibe im Gästetor. Die Hauptschiedsrichter konsultieren den Videobeweis, bestätigten aber den Treffer von Tyler Spezi (3.). In der achten Minute hatten die Sachsen die Chance zum Ausgleich, aber Ice Tigers-Goalie Evan Fitzpatrick war zur Stelle. Danach kamen die Hausherren zu Möglichkeiten und eine nutzte Brett Murray (10.). In den letzten Minuten des ersten Abschnitts hatten die Elbestädter weitere Chancen, aber es blieb bis zur Pausensirene bei dem 2:0 für die Franken.

Im Mittelabschnitt ließen beide Teams nur wenige Chancen zu. In der 30. Minute verhinderte Schwendener mit einer starken Parade einen weiteren Treffer der Nürnberger. In der Folge erspielten sich die Dresdner mehrere gute Torgelegenheiten, doch der Puck wollte nicht im Gehäuse der Gastgeber landen. In der 36. Minute erhielt Nürnbergs Spezia eine Strafe wegen übertriebener Härte. In eigener Unterzahl kamen die Ice Tigers durch Thomas Heigl zu einem Konter, doch der Schlussmann der Eislöwen blieb der Sieger. Kurz vor Ende des Drittels scheiterte Dane Fox am Torgehäuse, ehe er wenig später wegen Stockschlags auf die Strafbank musste. Somit gingen die Nürnberger mit einer Überzahl ins Schlussdrittel.

Die Franken agierten im Powerplay druckvoll, doch die Eislöwen überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Nach einem hohen Stock von Suess folgte die nächste Strafe gegen die Sachsen. Nur wenige Sekunden später kassierte Dresdens Tariq Hammond ebenfalls zwei Minuten nach einem Beinstellens. Somit spielten die Hausherren in doppelter Überzahl und nutzten diese durch den Treffer von Cole Maier (48.). In Minute 51 bekam Nürnbergs Murray eine Strafe wegen Stockschlags, aber ein Tor fiel nicht. Kurz darauf war es dann soweit und Hammond (55.) verkürzte für die Blau-Weißen. Wenig später nahm Cheftrainer Gerry Fleming eine Auszeit, zudem blieb Schwendener zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte jedoch Sinan Akdag. Owen Headrick machte in der 59. Minute den 5:1-Sieg für Nürnberg perfekt.

„Im ersten drittel haben wir keinen guten Start erwischt, danach waren wir besser in der Partie, haben aber das Tor nicht gemacht. Um Spiele in dieser Liga zu gewinnen, müssen wir mehr aus diesen Gelegenheiten machen und von der Strafbank fern bleiben,“ sagte Cheftrainer Gerry Fleming nach der Partie.

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

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