Trotz Bouma-Doppelpack: Niederlage in Straubing

Trotz Bouma-Doppelpack: Niederlage in Straubing

Einen Tag vor Heiligabend ging es für die Dresdner Eislöwen zu den Straubing Tigers. Begleitet wurden sie dabei von über 250 Eislöwen-Fans. Im Vergleich zur Partie am Sonntag gab es lediglich eine Veränderung im Line-up: Dane Fox kehrte für Andrew Yogan in den Kader zurück. Im Tor startete Janick Schwendener und er wurde auch gleich zu Beginn der Partie geprüft, aber der Eislöwen-Schlussmann war zur Stelle. Wenig später netzte jedoch Justin Scott (4.) die Scheibe zur Straubinger Führung ein. Kurz darauf folgte die erste Strafe der Partie. Bei den Hausherren musste Linus Brandl wegen Beinstellens auf die Strafbank. Zunächst scheiterte Rourke Chartier an Tigers-Goalie Florian Bugl, der Abpraller landete jedoch bei Lance Bouma (7.), der zum Ausgleich traf. In der 15. Minute nutzten die Gastgeber einen Nachschuss und Stefan Loibl brachte Straubing erneut in Führung. Wenig später kassierten die Tigers eine weitere Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis, doch die Eislöwen konnten daraus kein Kapital schlagen. Kaum wieder vollzählig, traf Straubings Nicolas Beaudin (20.) zum 3:1-Pausenstand.

Im Mitteldrittel kassierten die Sachsen binnen weniger Sekunden zwei Strafzeiten. Zunächst musste David Suvanto nach einer Behinderung in die Kühlbox, kurz darauf folgte Emil Johansson wegen hohen Stocks. Die Tigers nutzten das doppelte Überzahlspiel und Marcel Brandt traf in der 24. Minute. Auch mit einem Mann mehr waren die Hausherren erfolgreich, als Loibl (25.) auf 5:1 erhöhte. Daraufhin kam es zu einem Torhüterwechsel: Für Schwendener stand nun Jussi Olkinuora zwischen den Pfosten. Wenig später erhielten die Bayern erneut eine Strafe aufgrund von zu vielen Spielern auf dem Eis. Dieses Powerplay nutzten die Elbestädter und Bouma verkürzte in der 30. Minute. Kurz vor Drittelende musste Suvanto wegen Beinstellens erneut auf die Strafbank. Bis zur Pausensirene fiel kein weiterer Treffer, sodass es mit einer 5:2-Führung für die Tigers in die Kabinen ging.

Auch die verbleibende Zeit in Unterzahl überstanden die Dresdner. Als die 46. Minute lief, konnte Dane Fox für die Eislöwen verkürzen. Kurz darauf hatte Bouma die Chance zum Anschluss, aber es blieb bei dem Spielstand. Die Sachsen versuchten den nächsten Treffer zu erzielen, aber ohne Erfolg. Auf der Gegenseite parierte Olkinuora die Konter-Chancen der Straubinger. Es waren keine zwei Minuten mehr zu spielen, da ging Olkinuora zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, zudem nahm Cheftrainer Gerry Fleming eine Auszeit. Wenig später konsultieren die Hauptschiedsrichter, um eine Dresdner Tor-Situation zu prüfen. Die Referees bestätigten ihre Kein-Tor-Entscheidung. Am Ende sicherten sich die Tigers den 5:3-Sieg.

„Gerade in den ersten 25 Minuten haben wir es Straubing zu einfach gemacht und den Tigers zu viel Platz gegeben, sodass sie ihr Tempo ins Spiel bringen konnten. Danach haben wir besser reingefunden und nicht aufgesteckt. Kompliment an meine Mannschaft, dass sie bis zum Ende alles gegeben und an einen Punktgewinn geglaubt hat,“ sagte Gerry Fleming nach der Partie.

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

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