Klare Heimniederlage gegen den Tabellenführer

Klare Heimniederlage gegen den Tabellenführer

Zum ersten Heimspiel des Jahres empfingen die Dresdner Eislöwen die Kölner Haie. Beim geplanten Sonderzug des Tabellenführers kam es auf der Strecke zu Störungen, sodass dieser letztlich umdrehen musste. Im Line-up der Sachsen gab es eine Änderung: Janick Schwendener war erkrankt, sodass Paul Stocker als Back-up-Goalie im Kader stand. Die erste Chance der Partie hatten die Gastgeber, doch der Puck landete nicht im Tor der Gäste. Kurz darauf folgte die erste Strafe: Dresdens Tomas Andres musste nach einem hohen Stock in die Kühlbox. Kurz vor Ablauf der Strafe netzte Oliwer Kaski (3.) zur Kölner Führung ein. Wenig später legten die Haie nach und Dominik Bokk erzielte in der sechsten Minute das 2:0 für den Tabellenführer. Eislöwe Trevor Parkes hatte anschließend den Anschlusstreffer auf der Kelle, doch Haie-Goalie Felix Brückmann parierte mit dem Schoner und auch der Abpraller konnte nicht genutzt werden. Nach einem hohen Stock musste Drew LeBlanc auf der Strafbank der Hausherren Platz nehmen. Die Gäste nutzten auch dieses Powerplay: Maximilian Kammerer traf in der 11. Minute. Danach versuchte es Rourke Chartier bei einem Alleingang, doch sein Schuss ging direkt auf Brückmann. Nach einem Check gegen Kopf oder Nacken gab es die erste Strafe gegen Köln, Marco Münzenberger musste pausieren. In eigener Unterzahl konterten die Haie und Juhani Tyrväinen schraubte in der 19. Minute das Ergebnis weiter in die Höhe. Mit einer 4:0-Führung für die Domstädter ging es in die erste Pause.

Zu Beginn des Mittelabschnitts gab es einen Wechsel auf der Torhüter-Position. Für Jussi Olkinuora stand nun Paul Stocker zwischen den Pfosten. Das war gleichzeitig sein Debüt in der PENNY DEL. In Minute 24 kassierte Bokk eine Strafe wegen Beinstellens. Die Haie konterten erneut in eigener Unterzahl und Ryan MacInnis (25.) netzte die Scheibe ein. Wenig später konnten dann auch die Sachsen einen Treffer durch Drew LeBlanc (28.) erzielen. Kölns Bokk nutzte wenig später einen Abpraller und stellte somit den Fünf-Tore-Abstand wieder her. Mit dem 6:1 für die Gäste ging es in die nächste Pause.

In der Anfangsminute des Schlussdrittels verhinderte Stocker einen weiteren Treffer. Doch kurz darauf landete die Scheibe im Eislöwen-Tor. Die Hauptschiedsrichter bestätigten ihre Tor-Entscheidung mittels Videobeweis. Den Treffer erzielte Patrick Russell in der 44. Minute. Wenig später legte Kölns Tanner Kero (48.) nach. In Folge fiel kein Treffer mehr und somit feierten die Haie einen 8:1-Sieg.

Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war einfach einer dieser Abende, an denen egal, was wir gemacht haben, jeder Fehler direkt im eigenen Tor gelandet ist. Ich fand, dass die Jungs gekämpft haben, besonders im zweiten und dritten Drittel – wir haben nicht aufgegeben. Wir haben Paul in sein erstes Profispiel gestellt, was natürlich eine große Herausforderung war, noch dazu gegen eines der Top-Teams der Liga. Vielleicht war es nicht die beste Situation für ihn, aber die Mannschaft hat hart für ihn gearbeitet. Wie gesagt: Es war einer dieser Abende, an denen jeder Fehler sofort bestraft wurde – und daran kann man nicht viel ändern. Es gilt dieses Spiel abzuhaken und sich auf das Spiel gegen Bremerhaven zu konzentrieren.“

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

SCHNELLKONTAKT

Öffnungszeit der Geschäftsstelle

Mittwoch: 09:00 Uhr - 18:00 Uhr

+49 (0)351 / 484 33 98-11