Knappe Niederlage gegen Bremerhaven

Knappe Niederlage gegen Bremerhaven

Am 37. Spieltag gastierten die Fischtown Pinguins bei den Eislöwen. Dabei kam es zum Comeback von Oliver Granz, der nach seiner langen Verletzung wieder im Line-up stand. Nicht dabei waren Felix Krüger, Simon Karlsson, Connor Korte, Tomas Sykora, Jussi Olkinuora, Tomas Andres und Sebastian Gorcik. In der ersten Minute gab es die Chance für die Gäste, aber Emil Johansson warf sich in den Schuss. Danach musste er vom Eis, konnte aber wenig später weiterspielen. Kurz darauf folgte die erste Strafe und Bremerhavens Alexander Friesen pausierte nach einer Behinderung. Die Hausherren konnten das Powerplay jedoch nicht nutzen. In Folge hatten beide Teams ein paar Möglichkeiten, ein Treffer fiel aber nicht, sodass es torlos in die Pause ging.

Die Pinguins hatten zu Beginn des Mitteldrittels zwei Chancen, doch Schwendener parierte. Wenig später landete die Scheibe im Tor der Sachsen. Es war Rayan Bettahar (26.), der seine Mannschaft in Front brachte. C. J. Suess hatte den schnellen Ausgleich auf der Kelle, aber der Puck ging am Tor vorbei. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Nach einer Spielverzögerung musste bei den Gästen Matthew Abt auf die Strafbank. Die Pinguins waren gerade wieder komplett, da hatten sie einen Alleingang, aber Schwendener war zur Stelle. Kurz darauf eine gute Möglichkeit für die Blau-Weißen, aber auch dieser Abschluss blieb ohne Erfolg. Bremerhavens Jan Urbas kassierte wegen Stockschlags eine Strafe, doch bis zur Pausensirene fiel kein Tor, sodass es mit der knappen. Gästeführung in die Kabinen ging.

Im Schlussdrittel agierten die Sachsen noch 58 Sekunden mit einem Mann mehr, aber ohne Torerfolg. Kurz darauf musste Eislöwe Justin Braun wegen Beinstellens in die Kühlbox, die Pinguins nutzten das Powerplay und Miha Verlic (44.) baute die Führung aus. Die Blau-Weißen gaben sich nicht auf und Andrew Yogan traf in der 51. Minute zum Anschluss. Die Gäste stellten wenig später den alten Abstand durch den Treffer von Christian Wejse (53.) wieder her. Nach einem Beinstellen von Abt agierten die Elbestädter in Überzahl. Mit der Strafzeit nahm Eislöwen-Cheftrainer Gerry Fleming eine Auszeit und auch Schwendener blieb zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis – mit Erfolg. Emil Johansson (58.) netzte die Scheibe von der blauen Linie zum erneuten Anschluss ein. Der Ausgleich sollte nicht mehr folgen, sodass die Pinguins den 3:2-Erfolg feierten.

Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Die Jungs haben gekämpft. Am Ende waren es die vergebenen Chancen, die den Unterschied gemacht haben. Wir haben ihnen im Powerplay im Grunde nur eine Möglichkeit gegeben, obwohl sie viele Überzahl-Formationen haben, und diesen einen Schuss haben sie genutzt. Bei Fünf gegen Fünf haben wir ihnen insgesamt wenig erlaubt und beide Teams waren stark in der neutralen Zone. Letztlich haben wir unsere Chancen nicht genutzt, während Bremerhaven seine Möglichkeiten konsequent verwertet hat – das war heute der Unterschied.“

Foto: Julia Peter / City-Press

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

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