Eislöwen unterliegen München

Eislöwen unterliegen München

Am 40. Spieltag reisten die Dresdner Eislöwen nach München. Im Line-up kam es dabei zu Veränderungen. Simon Karlsson und Dane Fox kehrten zurück in den Kader, während Oliver Granz, Connor Korte, Felix Krüger, Andrew Yogan, Tomas Sykora und Sebastian Gorcik nicht dabei waren. Im Tor begann Jussi Olkinuora. In den Anfangsminuten blieben nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten aus. In der fünften Minute nutzten die Münchner dann ihre erste Gelegenheit und Tobias Rieder brachte sein Team in Führung. Kurz darauf bot sich den Gästen die Chance zum Ausgleich, doch EHC-Goalie Antoine Bibeau parierte mit dem Schoner. In der zehnten Minute verhinderte der Pfosten den Dresdner Ausgleich nach einem Schuss von Simon Karlsson. Zuvor hatte Olkinuora einen Treffer der Hausherren vereitelt. Auch in der Folge erspielten sich die Sachsen Möglichkeiten, der Puck wollte jedoch nicht über die Torlinie. Nach einem Konter der Hausherren ging die Scheibe am Kasten der Eislöwen knapp vorbei. Weitere Treffer fielen nicht, sodass es mit der knappen Führung für Red Bull in die Kabinen ging.

Im Mitteldrittel erspielten sich die Bayern die ersten Chancen, doch der finnische Schlussmann der Eislöwen war zur Stelle. Auf der Gegenseite scheiterte Dane Fox an EHC-Goalie Bibeau. Wenig später folgte die erste Strafe der Partie und Dresdens Alec McCrea musste wegen Hakens pausieren. Die Gastgeber kamen in Überzahl zu ihren Möglichkeiten, doch die Elbestädter verteidigten konsequent und Olkinuora parierte mehrfach, sodass das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer blieb. In der 29. Minute war es jedoch Maximilian Daubner, der für Red Bull erfolgreich war und auf 2:0 erhöhte. Kurz darauf musste Münchens Tobias Rieder nach einem Bandencheck in die Kühlbox. In Überzahl erspielten sich die Eislöwen Chancen, ein Torerfolg blieb jedoch aus. Nach einem Beinstellen von C. J. Suess folgte die nächste Dresdner Strafzeit. Auch dieses Unterzahlspiel überstanden die Gäste und kamen durch Tomas Andres und Tariq Hammond sogar zu einer Konterchance. Wenig später kam es zu einer Rangelei, in deren Folge Dresdens Bruno Riedl und Münchens Nikolaus Heigl jeweils wegen übertriebener Härte pausieren mussten. Weitere Treffer fielen nicht, sodass es mit einem 2:0 für die Hausherren in die zweite Pause ging.

Im Schlussdrittel erhielt Heigl die nächste Strafe wegen Haltens. Die Sachsen konnten das Powerplay jedoch nicht nutzen. Die Bayern netzten hingegen die Scheibe ein. Es war Ville Pokka (48.), der das 3:0 erzielte. Die Eislöwen gaben sich nicht auf – mit Erfolg. Andres verkürzte in der 51. Minute. Danach verhinderte Olkinuora den nächten Treffer der Gastgeber. Die Elbestädter hatten die nächste Chance, dabei gab es eine Strafe wegen Hakens und Münchens Konrad Abeltshauser ging in die Kühlbox, aber auch dieses Überzahlspiel blieb torlos. In Minute 58 nahm Eislöwen-Cheftrainer Gerry Fleming seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, dieser kehrte wenig später wieder zurück, da Dresdens David Suvanto eine Strafe wegen Haltens bekam. Wenig später gab es zwei Faustkämpfe: Aufseiten der Sachsen erhielten Fox und Austin Ortega eine große Strafe und Ortega bekam noch eine Disziplinarstrafe aufgrund eines unsportlichen Verhaltens. Bei den Hausherren bekamen Veit Oswald sowie Jeremy McKenna je eine große Strafe. Tore folgten keine mehr, sodass München den 3:1-Sieg bejubelte.

Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „München hat ein gutes Spiel gemacht. Sie sind im ersten Drittel sehr stark gestartet und hatten einige gute Torchancen. Ich denke, wir haben diese Druckphase überstanden. Nach ihrem Treffer haben wir uns im Laufe des Drittels besser gefangen, mehr zu unserem Spiel gefunden und offensiver agiert. Am Ende war es ein Spiel der Fehler: Die Fehler, die wir gemacht haben, haben sie konsequent genutzt, während wir unsere Chancen heute nicht verwerten konnten.“

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

SCHNELLKONTAKT

Öffnungszeit der Geschäftsstelle

Mittwoch: 09:00 Uhr - 18:00 Uhr

+49 (0)351 / 484 33 98-11