Viele Chancen, wenig Ertrag: Niederlage gegen die Roosters
Der 42. Spieltag stand am Freitagabend auf dem Programm, als die Iserlohn Roosters bei den Dresdner Eislöwen zu Gast waren. Bei den Sachsen kehrten C. J. Suess und Tomas Sykora in den Kader zurück, während Felix Krüger, Andrew Yogan, Oliver Granz, Niklas Postel, Matthias Pischoff und Travis Turnbull nicht zur Verfügung standen. Im Tor begann Jussi Olkinuora, das „C“ trug Drew LeBlanc. Die Elbestädter gerieten früh in Unterzahl, nachdem Tariq Hammond wegen Stockchecks auf die Strafbank musste. Die Gäste erspielten sich einige Möglichkeiten, blieben jedoch ohne Torerfolg. Kaum wieder komplett, hatten die Roosters die Führung bereits auf dem Schläger, doch Olkinuora parierte. Auf der Gegenseite kam David Suvanto zu einer guten Gelegenheit, scheiterte jedoch an Iserlohns Schlussmann Hendrik Hane.Nach einer Behinderung musste Taro Jentzsch bei den Sauerländern in die Kühlbox. Im folgenden Powerplay bot sich den Eislöwen kurz vor Ablauf der Strafe die große Chance zur Führung. Zunächst landete der Puck am Pfosten, wenig später überquerte er zwar die Torlinie, doch das Spiel war bereits unterbrochen. Kurz vor der Pausensirene hatten beide Teams noch einmal gute Möglichkeiten, doch die Torhüter blieben jeweils Sieger. So ging es torlos in die erste Drittelpause.
Die Hausherren kamen gut aus der Kabine und in Minute 23 brachte Rourke Chartier die Eislöwen in Front. Kurz darauf gab es die nächste Chance, aber Hane war zur Stelle. Nach einer übertriebenen Härte gab es Strafen gegen beide Teams und so pausierten Dresdens Emil Johansson sowie Iserlohns Daniel Fischbuch. Nach einem Haken erhielt Eislöwe Simon Karlsson eine Strafe. Die Gastgeber verteidigen gut und erspielten sich in eigener Unterzahl Chancen, aber der Torerfolg blieb aus. Die Blau-Weißen waren wieder komplett, da fiel wenig später der Auslgleich durch Tyler Boland (31.). Die Schiedsrichter bestätigen den Treffer mittels Videobeweis. Wenig später konterte Eislöwe Austin Ortega von der gegnerischen Blauen Linie, aber Hane verhinderte den Treffer. Suvanto hatte die nächste Möglichkeit, aber die Scheibe ging an den Pfosten. Die Roosters nutzten hingegen ihre Chance und Christian Thomas (37.) brachte sein Team in Führung. Danach jubelten die Gäste erneut, aber der Videobeweis bestätigte, dass der Puck nicht im Tor war. Zudem gab es eine Rangelei und Dresdens Justin Braun sowie Iserlohns Henrik Törnqvist pausierten aufgrund übertriebener Härte. Kurz vor Drittelende baute Eric Cornel die Führung für die Sauerländer aus und mit dem 3:1 für die Gäste ging es in die Pause.
Im Schlussdrittel blieb es lange Zeit bei dem Spielstand, trotz einiger Chancen der Hausherren. Als die 55. Minute lief, netzte Fischbuch die Scheibe für die Roosters ein. Dies war gleichzeitig der Endstand.
Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber jedes Mal, wenn wir einen Fehler gemacht haben, ist er direkt im Tor gelandet. In einem 60-Minuten-Hockeyspiel passieren Fehler – doch unsere haben uns heute das Spiel gekostet. Wir hatten gute Chancen und haben hart gekämpft, aber am Ende musst du diese Möglichkeiten nutzen und den Puck im Netz unterbringen. Und das haben wir nicht gemacht.“
Foto: LensAhead


