Keine Punkte gegen Wolfsburg
Am 43. Spieltag reisten die Dresdner Eislöwen zu den Grizzlys Wolfsburg. Nicht im Line-up standen Felix Krüger, Andrew Yogan, Oliver Granz, Niklas Postel, Tomas Sykora und Connor Korte. In den Kader zurück kehrten hingegen Travis Turnbull und Matthias Pischoff, im Tor begann Jussi Olkinuora. Die Hausherren kassierten bereits in der dritten Minute die erste Strafe der Partie, Jacob Hayhurst musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. Im Powerplay hatten die Eislöwen durch C. J. Suess die beste Gelegenheit, doch Wolfsburgs Goalie Dustin Strahlmeier parierte. Auf der Gegenseite verfehlten die Grizzlys wenig später das Tor nur knapp. Nach einem erneuten Beinstellen musste mit Leo Hafenrichter in die Wolfsburger Kühlbox, doch auch diese Überzahlsituation blieb für die Gäste ohne Torerfolg. Nach einem starken Pass von Tomas Andres hatte Dane Fox die Führung auf der Kelle, traf den Puck jedoch nicht sauber und es blieb beim 0:0. Kurz darauf gingen die Niedersachsen durch Ethan Prow (18.) in Führung. Doch 19 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels glich Austin Ortega für die Sachsen aus. Mit dem 1:1 ging es anschließend in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt gerieten die Gäste erstmals in Unterzahl, Travis Turnbull musste nach einem Beinstellen auf die Strafbank. Die Grizzlys nutzten das Powerplay eiskalt und Spencer Machacek (26.) brachte die Hausherren in Führung. Nur 49 Sekunden später erhöhte Luis Schinko für Wolfsburg auf 3:1. Nach einem weiteren Beinstellen musste Ortega in die Kühlbox, doch die Eislöwen verteidigten die Unterzahlsituation konzentriert und überstanden die zwei Minuten ohne Gegentreffer. Nach einem Stockschlag von Janik Möser agierten die Blau-Weißen dann selbst in Überzahl. Diese nutzten die Sachsen konsequent, als Ortega (38.) mit seinem zweiten Treffer des Abends den Anschluss herstellte. Weitere Tore fielen im zweiten Drittel nicht mehr, sodass es mit einer 3:2-Führung für die Hausherren in die nächste Pause ging.
Im Schlussdrittel neutralisierten sich zunächst beide Teams, bevor die Gastgeber dann die nächste Chance hatten, aber es blieb bei dem Spielstand. Nach einem Stockcheck erhielt Grizzly Keaton Thompson eine Strafe. Im Powerplay landete die Scheibe zwar im Tor der Hausherren, aber die Hauptschiedsrichter gaben den Treffer nicht. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. In Minute 57 kassierte Olkinuora eine Strafe wegen Beinstellens, diese saß Dane Fox ab. Das Unterzahlspiel überstanden die Sachsen. Es waren noch anderthalb Minuten zu spielen, da verließ Dresdens Schlussmann zugunsten eines weiteren Feldspielers das Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Wolfsburgs Goalie Strahlmeier. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und gaben den Treffer, auch wenn vorher abgepfiffen war. Das Tor zählte aufgrund der „Continuous-Play“-Regel. Somit sicherte sich Wolfsburg den 4:2-Sieg.
Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir sind ein bisschen langsam in das erste Drittel gestartet. Nachdem wir die Busbeine abgeschüttelt hatten, haben wir besser ins Spiel gefunden. Im zweiten Drittel ist uns das Spiel dann etwas entglitten und im dritten Drittel haben wir wieder gearbeitet. Wir hatten gute Chancen vor dem Tor. Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend. Jetzt müssen wir uns auf Ingolstadt am Dienstag vorbereiten.“
Foto: City-Press


