Niederlage in Ingolstadt

Niederlage in Ingolstadt

Am letzten Spieltag vor der Olympia-Pause ging es für die Dresdner Eislöwen zum ERC Ingolstadt. Krankheitsbedingt fehlten Tomas Sykora, Simon Karlsson und David Suvanto. Andrew Yogan ist Papa geworden und fehlte ebenso. Nicht dabei waren zudem Matthias Pischoff und Connor Korte. Im Tor startete Janick Schwendener. Und er verhinderte gleich in der ersten Minute ein Tor der Hausherren, die in den Anfangsminuten druckvoll agierten. In der fünften Minute gab es dann gleich zwei gute Chancen für die Sachsen, aber zunächst verhinderte ERC-Goalie Brett Brochu den Treffer und kurz darauf ging der Puck am Tor vorbei. Wenig später gab es die erste Strafe und Ingolstadts Riley Barber pausierte wegen Stockschlags. Die Gäste kamen zu Möglichkeiten, aber Brochu verhinderte einen Treffer. Bei einem Konter der Hausherren parierte Schwendener ebenfalls. Als die neunte Minute lief, jubelten die Eislöwen, den Trevor Parkes sorgte für die Führung. Die Gastgeber versuchten auszugleichen, aber Schwendener war stets zur Stelle. Nach einem Halten nahm Emil Johansson auf der Gäste-Strafbank Platz. Nur 50 Sekunden später musste bei den Panthern Riley Sheen aufgrund eines Beinstellens in die Kühlbox. In der verbleibenden Spielzeit fiel kein Tor mehr und es ging mit der Führung für die Sachsen in die Pause.

Im Mittelabschnitt gerieten die Elbestädter in der 23. Minute nach einem Haken von Bruno Riedl erstmals in Unterzahl. Diese nutzten die Bayern eiskalt: Nur wenige Sekunden im Powerplay genügten Leon Hüttl zum Ausgleich. Wenig später folgte die nächste Strafe, als Eislöwe Oliver Granz wegen Beinstellens auf die Strafbank musste. Beide Teams kamen zu guten Möglichkeiten, doch die Sachsen überstanden diese Unterzahl ohne weiteren Gegentreffer. In der 32. Minute gingen die Hausherren durch Daniel Schmölz erstmals in Führung. Die Panther blieben anschließend druckvoll und Myles Powell erhöhte in der 34. Minute auf 3:1. Kurz vor der zweiten Pausensirene überprüften die Hauptschiedsrichter per Videobeweis eine Szene mit Johansson und entschieden anschließend auf eine kleine Strafe wegen Bandenchecks. Weitere Tore fielen nicht, sodass es mit der 3:1-Führung für den ERC in die Kabinen ging.

Knapp anderthalb Minuten spielten die Hausherren noch mit einem Mann mehr, doch die Eislöwen überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Kurz darauf hatte C. J. Suess den Anschluss auf der Kelle, aber Ingolstadts Schlussmann war zur Stelle. Wenig später scheiterte Lance Bouma am Schoner von Brochu. In Minute 51 erhielt Schmölz eine Strafe wegen Stockschlags, aber die Elbestädter konnten das Überzahlspiel nicht nutzen. Wenig später netzte Austen Keating (55.) die Scheibe zum 4:1 für Ingolstadt ein. Der Treffer wurde mittels Videobeweis bestätigt. In Folge fiel kein Tor mehr und Ingolstadt sicherte sich den 4:1-Sieg.

Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben heute Abend unglaublich viele Schüsse am Tor vorbeigesetzt. Und wenn wir auf das Tor gezielt haben, war der Torhüter zur Stelle. Im letzten Drittel haben wir noch einmal alles versucht, aber das Gegentor hat uns dann den Wind aus den Segeln genommen.“

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

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