Eislöwen unterliegen in Liberec
Im zweiten Testspiel während der Olympiapause unterliegen die Dresdner Eislöwen den Bili Tygri Liberec. Im Duell mit dem Tschechischen Meister von 2016 stand es nach 60 Minuten 1:3 (0:2/1:1/0:0) aus Sicht der Elbestädter.
Anders als noch am vergangenen Samstag gegen den HC VERVA Litvinov bekam heute Jussi Olkinuora den Vorzug zwischen den Pfosten im Eislöwen-Tor, musste jedoch bereits in der dritten Minute zum ersten Mal hinter sich greifen. Die Hausherren starteten mit viel Tempo und gingen folgerichtig in Führung – Kapitän Lenc erzielte für seine Farben das 1:0. Gut zehn Minuten später stellten die Bili Tygri auf 2:0. Fasko-Rudas überwand Olkinuora nach Doppelpass mit Weatherby zum zweiten Mal (14.). Davor und auch danach hatten die Eislöwen gute Gelegenheiten. Die Beste vergab Dane Fox jedoch freistehend vor dem Tor von Petr Kvaca, als er bei seiner Direktabnahme die Scheibe nicht richtig traf (9.).
Im Mittelabschnitt verstanden es die Eislöwen besser, das Tempo des Extraliga-Teams mitzugehen und belohnten sich früh im zweiten Durchgang mit dem Anschlusstreffer: Rourke Chartier hielt in einen scharfen Pass von Justin Braun den Schläger rein, brachte die Scheibe so zum ersten Mal für die Eislöwen über die Linie (25.). Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes zweites Drittel, mit Chancen auf beiden Seiten, den nächsten Treffer erzielten die Gastgeber. Lenc schnürte mit einer Direktabnahme in Überzahl den Doppelpack (36.). Eine eigene, vierminütige Überzahl zum Ende des Drittels ließen die Sachsen liegen.
Im Schlussabschnitt wechselte Liberec den Goalie, Stepan Lukes rückte für Petr Kvaca zwischen die Pfosten. Beide Teams neutralisierten sich zunächst, sodass die großen Gelegenheiten vorerst ausblieben. Die beste Möglichkeit im Schlussabschnitt besaß Sandberg, der bei einem Alleingang nur den Pfosten traf, was im Videobeweis bestätigt werden konnte (52.). Anschließend drängten die Eislöwen auf den Ausgleich, ohne jedoch wirklich zwingend zu werden, sodass nach torlosen letzten 20 Minuten die Hausherren die Oberhand behalten sollten.
Eislöwen-Headcoach Gerry Fleming sagte nach der Partie: „Es war ein guter Test für uns, mit viel Tempo. Beide Teams hatten einige gute Chancen, insgesamt haben die Fans hier heute ein gutes Eishockeyspiel gesehen. Auch unsere jungen Spieler haben es heute gut gemacht, insbesondere Ivan Komirist – für ihn war es eine gute Möglichkeit, Eiszeit zubekommen.“
Foto: Melanie Steigler



