Effiziente Eislöwen gewinnen in Schwenningen

Effiziente Eislöwen gewinnen in Schwenningen

Am 47. Spieltag waren die Dresdner Eislöwen bei den Schwenninger Wild Wings zu Gast. Im Vergleich zum Freitagsspiel gab es eine Änderung im Line-up: Emil Johansson kehrte nach abgesessener Sperre zurück, während Ivan Komirist mit der U20 um den Einzug ins Viertelfinale spielte. Im Tor begann Janick Schwendener.Bereits nach 30 Sekunden musste Schwenningens Boaz Bassen wegen Hakens auf die Strafbank. Das Powerplay konnten die Sachsen jedoch nicht nutzen. Kurz nachdem die Gastgeber wieder komplett waren, erspielten sich Johansson und Rourke Chartier gute Chancen, doch Wild-Wings-Keeper Joacim Eriksson verhinderte einen Treffer. Wenig später wurde Justin Braun wegen Spielverzögerung auf die Strafbank geschickt. Die Entscheidung wurde per Videobeweis überprüft und bestätigt. Die Eislöwen überstanden die Unterzahl problemlos. In der neunten Spielminute gingen die Dresdner dann durch Lance Bouma in Führung und auch diese Entscheidung hielt einer Videoüberprüfung stand. Kurz darauf hatte Ricardo Hendreschke das 2:0 auf dem Schläger, traf jedoch den Pfosten. In der Folge hatten die Hausherren die Chance zum Ausgleich, doch es blieb bei der Dresdner Führung bis zur ersten Pausensirene. 

Im Mittelabschnitt neutralisierten sich beide Teams zunächst. In der 25. Minute hatten die Schwenninger die Gelegenheit zum 1:1, aber der Puck ging an die Latte. Kurz darauf musste Eislöwe Simon Karlsson wegen Beinstellens in die Kühlbox, das Unterzahlspiel blieb ohne Gegentreffer. Wenig später waren es die Dresdner, die jubelten, denn Tomas Andres (29.) netzte die Scheibe ein. Schwenningen versuchte den Anschluss schnell herzustellen, aber Schwendener war stets zur Stelle. In Minute 37 kassierte Johansson mehrere Strafen: eine kleine wegen Haltens und eine nach unsportlichen Verhaltens. Zudem bekam er eine zehnminütige Disziplinarstrafe. Im anschließenden Powerplay verteidigten die Eislöwen konsequent und es blieb bei der Zwei-Tore-Führung. 

In der 43. Minute kassierten die Gäste die nächste Strafe und Oliver Granz pausierte wegen Beinstellens. Nach fast einer Minute in Unterzahl musste aufgrund des gleichen Vergehens Phil Hungerecker auf der Strafbank der Wild Wings Platz nehmen. Als Dresden gerade wieder komplett war, verhinderte Schwendener den Anschlusstreffer. Die verbleibende Zeit in Überzahl konnten die Sachsen nicht nutzen. Wenig später parierte Eriksson gegen Eislöwe Matthias Pischoff. Als die 48. Minute lief, traf Alexander Karachun zum Anschluss. Die Hausherren versuchten den Ausgleich zu erzielen, kassierten aber binnen weniger Sekunden zwei Strafen. Zunächst musste Kyle Platzer wegen Stockschlags pausieren und kurz darauf William Weber nach einem Beinstellen. Die Eislöwen nahmen vor der 76-sekündigen doppelten Überzahl eine Auszeit – mit Erfolg. Dane Fox (52.) baute die Führung für die Elbestädter aus. Die Antwort der Gastgeber folgte schnell und Jordan Szwarz (56.) traf zum Anschluss. Sebastian Gorcik stellte den alten Abstand mit seinem Treffer in der 58. Minute wieder her. Schwenningen nahm eine Auszeit und seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Granz 13 Sekunden vor Spielende. Somit sicherten sich die Eislöwen den 5:2-Sieg.

Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich denke, es war ein gutes Eishockeyspiel. Es hätte in beide Richtungen kippen können, aber am Ende haben wir ein paar Tore mehr gemacht – das war der Unterschied. Das Powerplay-Tor war enorm wichtig und auch unser Penalty Killing war heute richtig stark. Schwendener hat einige große Saves gezeigt, genau dann, wenn wir sie gebraucht haben. In der neutralen Zone haben wir gut gearbeitet, unser Forecheck war defensiv stark, und wir haben den Gegner meist nach außen gedrängt. Und wenn sie doch einmal durch die Mitte kamen, war Schwendener da. Insgesamt bin ich mit dem Einsatz meiner Jungs heute sehr zufrieden.“

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

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