Eislöwen unterliegen Berlin im Ost-Duell
Am 48. Spieltag gastierten die Eisbären Berlin in der JOYNEXT Arena. Im Line-up kam es zu einer Änderung: Rourke Chartier fiel verletzungsbedingt aus und für ihn stand Connor Korte im Kader. Im Tor startete Janick Schwendener. Anderthalb Minuten waren gespielt, da hatten die Hausherren gleich zwei gute Chancen, aber Eisbären-Goalie Jonas Stettmer parierte. Auf der Gegenseite nutzten die Gäste ihre Gelegenheit und Ty Ronning (2.) netzte die Scheibe ein. Wenig später eroberte Trevor Parkes die Scheibe hinter dem Berliner Tor, gab den Pass auf Ortega, aber der Puck konnte nicht unter Kontrolle gebracht werden. Wenig später scheiterte Tomas Andres am Berliner Schlussmann. Danach hatten die Hauptstädter gute Chancen, eine nutzte Lester Lancaster (11). Es folgte die erste Strafe und Eisbär Eric Hördler pausierte wegen Hakens, aber die Elbestädter konnten das Powerplay nicht nutzen. Kurz vor Drittelende hatten die Hausherren den Anschlusstreffer auf der Kelle, doch der Puck konnte nicht im Tor untergebracht werden. Oder doch? Die Hauptschiedsrichter konsultieren den Videobeweis und bestätigten die Kein-Tor-Entscheidung. Es standen noch 24 Sekunden auf der Uhr, da konterten die Sachsen und Sebastian Gorcik traf zum Anschluss. Mit der knappen Führung für die Gäste ging es in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt hatten zunächst die Gastgeber eine Chance, aber der Abschluss blieb ohne Erfolg. Auf der Gegenseite parierte Schwendener stark. Wenig später netzte jedoch Kai Wissmann (26.) die Scheibe für die Eisbären ein. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand, bis in Minute 35 Tomas Andres den Anschlusstreffer erzielte. Das Spiel war intensiv und kurz vor der Pausensirene gab es einen Faustkampf zwischen Dresdens Matthias Pischoff und Berlins Korbinian Geibel. Beide erhielten eine große Strafe und mit dem 3:2 für die Eisbären verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.
Beide Teams schenkten sich auch im Schlussdrittel nichts. Als die Gäste konterten, baute Andreas Eder (48.) die Führung für die Gäste aus. Nur 26 Sekunden später traf Berlins Jonas Müller (49.), das Tor wurde mittels Videobeweis bestätigt. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. In der 60. Minute kassierte Dresdens Parkes eine Strafe wegen Stockschlags. Ein Tor fiel nicht und am Ende gewannen die Eisbären mit 5:2.
Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war ein hart umkämpftes Spiel. In den ersten fünf bis zehn Minuten haben sie uns stark unter Druck gesetzt, aber wir konnten einige gute Anpassungen vornehmen. Zwar haben sie mit ihren ersten beiden Schüssen direkt getroffen, doch meine Jungs haben weiter hart gearbeitet. Das Tor am Ende des ersten Drittels hat uns neues Leben und Energie gegeben. Im zweiten Drittel ging es hin und her – teilweise haben wir gute Dinge gemacht, teilweise waren wir aber auch zu ungenau in unserer Ausführung, Abstimmung und Kommunikation. Einige Fehler, die wir in letzter Zeit eigentlich abgestellt hatten, sind heute wieder in unser Spiel zurückgekehrt. Im dritten Drittel hatten wir mit ein paar Verletzungsproblemen zu kämpfen. Insgesamt hatten wir zu viele Scheibenverluste und unnötige Fehler. Gegen eine Mannschaft mit so viel Offensivpower wie Berlin wird das sofort bestraft und genau das ist heute passiert.“
Foto: LensAhead


