Eislöwen verabschieden mehrere Spieler
Die Dresdner Eislöwen nutzen die Saisonabschlussveranstaltung am Freitag, 27. März (Einlass ab 17:00 Uhr), um sich gemeinsam mit ihren Fans von mehreren Spielern zu verabschieden, die den Club nach der Saison verlassen werden.
Verabschiedung langjähriger Eislöwen
Besonders emotional werden die Abschiede von Niklas Postel und Matthias Pischoff. Beide haben in den vergangenen Jahren ihre Spuren im blau-weißen Trikot hinterlassen und waren Teil der Meistermannschaft der Dresdner Eislöwen.
Postel lief in den letzten vier Spielzeiten in 203 Partien für die Eislöwen auf, erzielte 21 Tore und 47 Assists und führte das Team zuletzt als Kapitän auf das Eis.
Pischoff kam zur Saison 2023/24 nach Dresden, absolvierte 132 Spiele (5 Tore, 12 Assists) und war bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz und seine physische Spielweise.
„Niklas und Matthias haben die Identität der Eislöwen auf und neben dem Eis mitgeprägt. Sie standen immer für Leidenschaft, Teamgeist und Professionalität. Dafür gebührt ihnen unser größter Respekt und Dank. Letztendlich sind wir bei beiden Spielern über eine weitere Zusammenarbeit nicht übereingekommen – Matthias suchte zudem eine neue sportliche Herausforderung “, erklärt Sportdirektor Jens Baxmann.
Weitere Abgänge
Neben Postel und Pischoff verlassen auch Rourke Chartier, Lance Bouma und Trevor Parkes den Club. Chartier kam im November nach Dresden und verbuchte in 30 Spielen vier Tore und 14 Assists. Bouma, ehemaliger NHL-Spieler, absolvierte 50 Partien (11 Tore, 10 Assists) und überzeugte als Führungsspieler sowie durch seine professionelle Einstellung.
Parkes stand in 51 Spielen für die Eislöwen auf dem Eis und steuerte elf Tore sowie 16 Assists bei.
In der Verteidigung werden künftig Alec McCrea, Emil Johansson und Justin Braun nicht mehr für die Eislöwen auflaufen.
McCrea absolvierte alle 51 Hauptrundenspiele, erzielte 4 Tore und gab 13 Vorlagen – darunter ein unvergessliches Tor beim DEL WINTER GAME.
Braun, ebenfalls mit NHL-Erfahrung, kam auf 51 Einsätze und 8 Assists. Johansson bestritt 48 Spiele, erzielte 4 Tore und bereitete 16 Treffer vor. Der Schwede gilt als ruhiger, äußerst professioneller Spieler.
Im Tor werden Paul Stocker, Clemens Stocker und Jussi Olkinuora künftig nicht mehr für die Eislöwen auflaufen.
Paul kam zur Saison 2024/25 nach Dresden und stand auch im Nachwuchs im Einsatz, während sein Bruder Clemens in dieser Spielzeit für die U20 des ESC Dresden spielte.
Der finnische Olympiasieger und Weltmeister Jussi Olkinuora stieß im Oktober zum Team, absolvierte 25 Spiele und bildete gemeinsam mit Janick Schwendener ein starkes Goalie-Duo.
„Uns war wichtig, mit allen Spielern offene und ehrliche Gespräche zu führen. Jeder hat in seiner Zeit bei den Eislöwen Akzente gesetzt – sei es durch Leistung, Erfahrung oder Charakter. Wir bedanken uns bei allen für ihr Engagement, ihren Einsatz und die gemeinsamen Erlebnisse und wünschen ihnen sportlich wie persönlich nur das Beste,“ sagt Baxmann abschließend.


