Eislöwen feiern ersten Saisonsieg gegen Ravensburg

Eislöwen feiern ersten Saisonsieg gegen Ravensburg

Die Dresdner Eislöwen empfingen am Sonntagnachmittag die Ravensburg Towerstars zum Familienspieltag in der JOYNEXT Arena. Cheftrainer Bo Šubr musste weiterhin auf Sebastian Gorcik und Simon Karlsson verzichten. Auch Janick Schwendener stand verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, weitere Untersuchungen stehen nach dem Wochenende an. Karl Gärtner und Jacob Ficenec waren für Leipzig im Einsatz, Ivan Komirist für die U20. Als Starting Goalie begann Marvin Berbner zwischen den Pfosten.

Die Eislöwen erwischten einen Start nach Maß. Bereits nach zwei Minuten brachte Oliver Granz die Gastgeber mit einem platzierten Schuss ins Eck in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Alec Ahlroth nach Vorarbeit von Lukas Buschbeck und Ryan MacKinnon auf 2:0 (4.). Dresden blieb am Drücker und legte erneut nach: Tylor Spink bereitete vor, sein Bruder Tyson vollendete in der sechsten Minute zum 3:0. Ravensburg reagierte auf den frühen Rückstand mit einem Torhüterwechsel. Für Ilya Sharipov kam Konrad Fiedler. In der Folge fanden die Gäste besser in die Partie, doch Berbner war bei den Ravensburger Möglichkeiten zur Stelle. Auch die Eislöwen erspielten sich weitere Chancen. Unter anderem kamen Tomas Sykora und Adam Helewka zu guten Möglichkeiten. In der Schlussphase des ersten Drittels geriet Dresden in Unterzahl. Zunächst musste Felix Krüger nach einer Behinderung auf die Strafbank, kurz darauf folgte Adam Helewka wegen Beinstellens. Die doppelte Überzahl nutzten die Towerstars zum 1:3 durch Struthers (16.). Weitere Möglichkeiten der Gäste entschärfte Berbner, sodass die Eislöwen mit einer 3:1-Führung in die erste Pause gingen.

Mit dem Drittelende gab es noch Strafen auf beiden Seiten. Dresdens Ryan MacKinnon pausierte nach übertriebener Härte und Louis Latta wegen Täuschung. Wenig später hatte Tyson Spink die Chance auf den vierten Treffer, scheiterte aber an Fiedler und am Pfosten. In der 28. Minute fiel das 4:1 dann doch und Kapitän Dane Fox traf nach Vorarbeit von Tomas Andres und Felix Krüger. Nur 23 Sekunden später legten die Eislöwen nach. Über Tyson Spink und Tomas Sykora kam die Scheibe zu Tylor Spink, der zum 5:1 vollendete. In der 31. Minute wurde es unübersichtlich. Bei einem Ravensburger Konter wurde Tufto auf dem Weg zum Tor gehalten und rutschte anschließend in Berbner. Dabei wurde das Tor verschoben, Ravensburg spielte die Situation weiter und brachte die Scheibe im Tor unter. Nach Videobeweis wurde der Treffer gegeben, da das Halten von Spink ursächlich für das Verschieben des Tores gewesen war. Czarnik verkürzte damit auf 2:5. Die Eislöwen ließen sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen und suchten weiter den Weg nach vorn. Ahlroth setzte sich im Alleingang durch, wurde beim Abschluss aber entscheidend gestört. Wenig später erarbeiteten sich Sykora und Andres die nächsten Möglichkeit, Kreutzers Abschluss wurde jedoch geblockt. In der 33. Minute erhielt Tyson Spink wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge vier Strafminuten. Nur 14 Sekunden später musste auch Ravensburgs Reichel wegen Stockschlags auf die Strafbank. Nach dessen Rückkehr leisteten sich die Gäste direkt einen Wechselfehler, sodass Gerg die Strafe absitzen musste. Als Tyson Spink zurückkehrte, waren die Eislöwen wieder komplett und selbst im Powerplay. Kurz darauf folgte die nächste Ravensburger Strafe: Mrazek musste wegen Stockschlags vom Eis (38.). Dresden machte in der Schlussphase noch einmal Druck und schoss aus verschiedenen Positionen, ein weiterer Treffer wollte aber nicht fallen. Mit der 5:2-Führung ging es in die zweite Pause.

Im Schlussdrittel konzentrierten sich die Eislöwen darauf, die 5:2-Führung zu verteidigen. Ravensburg suchte noch einmal den Weg nach vorn, Dresden stand defensiv aber sicher und ließ nur wenig zu. Marvin Berbner war bei den Abschlüssen der Gäste zur Stelle. Gleichzeitig blieben die Eislöwen über Konter gefährlich. Mit zunehmender Spielzeit kontrollierte Dresden die Partie und nahm immer mehr Zeit von der Uhr. In der Schlussphase passierte auf dem Eis nicht mehr viel, dafür sorgten die Fans auf den Rängen für ordentlich Stimmung. Weitere Treffer fielen nicht mehr. Damit brachten die Eislöwen die 5:2-Führung souverän über die Zeit und feierten gegen die Ravensburg Towerstars ihren ersten Saisonsieg. Marvin Berbner wurde bei seinem ersten DEL2-Spiel als Starting Goalie zum Spieler des Tages gewählt.

Bo Šubr, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Natürlich fühlt sich der Sieg gut an. Wir wurden in den ersten drei Spielen nicht an die Wand gespielt, haben aber keinen Weg gefunden, diese Spiele zu gewinnen. Heute hatten wir einen sehr guten Start, haben die Scheiben zum Tor gebracht und es dem Torhüter schwer gemacht, sie zu sehen und zu verfolgen. Wir haben zu Beginn nicht zu viel gewollt und uns so die 3:0-Führung erarbeitet. Ich freue mich sehr für die Jungs, weil sie seit dem 1. August viel Arbeit investieren. Auch Marvin hat in seinem ersten Spiel als Starter einen sehr guten Job gemacht. Er hat die Scheiben gut verfolgt und stark gekämpft. Nicht zufrieden bin ich mit zwei unnötigen Strafzeiten, durch die wir Ravensburg noch einmal die Möglichkeit gegeben haben, zurückzukommen. Daran müssen wir weiterarbeiten. Der Sieg ist ein wichtiger Schritt gewesen, aber wir müssen weiter an den Dingen arbeiten, die wir noch besser machen können.“

Foto: LensAhead

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

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