Eislöwen wollen Rückenwind gegen Weiden und Düsseldorf mitnehmen
Drei Siege in Folge, das erste Sechs-Punkte-Wochenende und der erste Auswärtserfolg der Saison: Die Dresdner Eislöwen gehen mit Rückenwind in die Spieltage sieben und acht. Am Freitag, 9. Oktober empfangen die Blau-Weißen um 19:30 Uhr die Blue Devils Weiden in der JOYNEXT Arena. Am Sonntag, 11. Oktober folgt um 17 Uhr das Auswärtsspiel bei der bislang ungeschlagenen Düsseldorfer EG.
Auf dem Papier warten mit dem Tabellen-Dreizehnten aus Weiden und den Düsseldorfern zwei unterschiedliche Aufgaben. Für Cheftrainer Bo Šubr steht zunächst jedoch das Heimspiel im Mittelpunkt. Die Leistung beim jüngsten Auswärtssieg in Landshut soll dabei als Grundlage dienen.
„Wir haben am Sonntag sowohl mit als auch ohne Scheibe gut gespielt und als Mannschaft gut zusammengearbeitet. Das müssen wir mitnehmen, dürfen uns darauf aber nicht ausruhen. Wir müssen uns daran erinnern, was uns dahin gebracht hat, und weiter an den kleinen Details arbeiten“, sagt Šubr.
Nach einer guten Trainingswoche richtet sich der Blick insbesondere auf den Umgang mit der Scheibe und das Verhalten ohne Puck. Trotz des Tabellenplatzes warnt der Cheftrainer vor Weiden: Die Blue Devils verfügen über Spieler, die den Raum konsequent nutzen können. Umso wichtiger sei es, durch eigene Fehler keine zusätzlichen Möglichkeiten zu eröffnen und vom ersten Wechsel an bereit zu sein.
Auch Verteidiger Bruno Riedl sieht in der Arbeit an den Details einen wichtigen Grund für die jüngsten Erfolge. Nach den ersten drei Niederlagen habe die Mannschaft ihre Spiele genau analysiert und vor allem defensiv nachgebessert.
„Wir haben einfache Fehler Stück für Stück abgestellt und spielen hinten sicherer. Nach vorne waren die Möglichkeiten auch vorher schon da. Durch die Siege, die Tore und die Erfolge ist jetzt noch mehr Selbstvertrauen dazugekommen“, erklärt Riedl.
Personalupdate
Janick Schwendener und Simon Karlsson fallen noch mehrere Wochen verletzungsbedingt aus und arbeiten an ihrer Rückkehr in den Spielbetrieb. Die genaue Ausfalldauer hängt vom Genesungsverlauf ab. Bei Sebastian Gorcik steht eine Rückkehr im Bereich des Möglichen. Hier wird von Spiel zu Spiel entschieden.
Ivan Komirist ist für die U20 im Einsatz, Karl Gärtner und Jacob Ficenec spielen für Leipzig.
Die DEL2 setzt am kommenden Wochenende ein Zeichen im internationalen Brustkrebsmonat Oktober. Am 7. und 8. Spieltag tragen die Schiedsrichter pinkfarbene Trikots, um auf den Kampf gegen Brustkrebs aufmerksam zu machen. Beim Heimspiel der Dresdner Eislöwen am Freitag ist zudem ein besonderer symbolischer Eröffnungsbully vorgesehen.
Für Freitag wird aufgrund der Messe und weiterer Parallelveranstaltungen eine angespannte Parksituation rund um die JOYNEXT Arena erwartet. Die Eislöwen empfehlen ihren Fans deshalb, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Foto: LensAhead


