Eislöwen unterliegen Regensburg
Zum Familienspieltag gegen die Eisbären Regensburg kehrte Drew LeBlanc ins Aufgebot der Dresdner Eislöwen zurück. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Janick Schwendener und Simon Karlsson. Nicht dabei waren Karl Gärtner, Ivan Komarist, Tom Knobloch und Connor Korte. Im Tor begann erneut Marvin Berbner.
Die Eislöwen zeigten einen druckvollen Start und belohnten sich bereits in der zweiten Minute mit der Führung. Nach einem Scheibengewinn in der neutralen Zone setzte Ryan MacKinnon Adam Helewka in Szene, der eiskalt zum 1:0 abschloss. Dresden setzte nach und erspielte sich weitere Möglichkeiten. Tomas Sykora scheiterte aus zentraler Position an Regensburgs Schlussmann Oskar Autio, ehe Sebastian Gorcik einen Schuss von Dane Fox knapp über das Tor abfälschte. Nach der starken Dresdner Anfangsphase kamen die Gäste besser ins Spiel. Berbner entschärfte zunächst einen Schuss von Pascal Zerressen mit der Fanghand. Anschließend erhöhten die Regensburger den Druck. In der 14. Minute fiel der Ausgleich durch Kevin Slezak. In der Schlussphase fanden die Eislöwen wieder besser zu ihrem Spiel und kamen zu weiteren Abschlüssen. Tyson Spink traf in der 18. Minute das Torgestänge, MacKinnon scheiterte wenig später von der rechten Seite an Autio. So ging es mit einem 1:1 in die erste Pause.
Der Mittelabschnitt begann zunächst ohne größere Möglichkeiten, ehe Berbner nach einem Scheibenverlust im Dresdner Aufbauspiel gegen Trivino stark parierte. Kurz darauf nutzten die Eislöwen ihr erstes Powerplay zur erneuten Führung. Nach Zuspiel von Jan Nijenhuis und Alec Ahlroth traf David Suvanto zum 2:1 (25.). Die Chance, den Vorsprung auszubauen, blieb anschließend ungenutzt – stattdessen schlugen die Gäste im direkten Gegenangriff zu. Norman Hauner kam allein vor Berbner zum Abschluss und glich zum 2:2 aus (27.). Nur zwei Minuten später drehte Regensburg die Partie. Sebastian Gorcik saß wegen Stockschlags auf der Strafbank, als Bracco von der rechten Seite im Powerplay zur Regensburger Führung traf (29.). Die Gäste blieben bei ihren Gegenstößen gefährlich. Berbner verhinderte mit einer starken Parade gegen Hauner zunächst einen weiteren Gegentreffer (31.). Eine Überzahl nach einer Strafe gegen Haiskanen bot den Eislöwen die Gelegenheit zum Ausgleich, ein Tor fiel jedoch nicht. Wenig später bauten die Gäste durch Slezak ihren Vorsprung aus. Tylor Spink hatte in der Schlussminute noch eine Möglichkeit, aber Autio war zur Stelle. Damit gingen die Eislöwen mit einem Zwei-Tore-Rückstand in den Schlussabschnitt.
Die Eislöwen versuchten im Schlussabschnitt zu verkürzen, mussten aber in der 44. Minute das 2:5 durch Haiskanens Schuss von der blauen Linie hinnehmen. Auch weitere Überzahlmöglichkeiten brachten keinen Treffer. In der Schlussphase verließ Berbner zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers das Eis. Die Gäste nutzten den Umstand des leeren Tores und besiegelten mit diesem Treffer die 2:6-Niederlage.
Bo Šubr, Cheftrainer der Dresdner Eislöwen: „In den ersten acht bis zehn Minuten haben wir gut gespielt, sind viel gelaufen und haben die Dinge richtig gemacht. Danach waren wir zu statisch und haben durch zu viele Scheibenverluste den Gegner ins Spiel gebracht. Im zweiten Drittel gehen wir im Powerplay erneut in Führung, geben diese aber durch einen Konter wieder her. Wir wollten in manchen Situationen zu viel, anstatt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Gerade mit unserer Erfahrung dürfen wir dem Gegner nach dem 2:1 eine solche Chance nicht geben. Regensburg hat hart gearbeitet, viele Schüsse geblockt und uns den Weg zum Tor schwer gemacht.“


