Kein Sieg am letzten Spieltag
Am letzten Spieltag in der PENNY DEL Saison 2025/2026 reisten die Dresdner Eislöwen zu den Fischtown Pinguins. Neben Rourke Chartier fehlten auch Tomas Andres und Tomas Sykora verletzungsbedingt. Felix Krüger und Paul Stocker waren in Leipzig. Im Tor startete Jussi Olkinuora. Beide Teams neutralisierten sich zunächst, doch in der vierten Minute gingen die Hausherren durch den Treffer von Ziga Jeglic in Führung. Kurz darauf folgte die erste Strafe und Eislöwe Sebastian Gorcik pausierte wegen Beinstellens. In Folge erspielte sich Bremerhaven mehrere Möglichkeiten, aber Olkinuora konnte parieren. Als die zwölfte Minute lief, baute Nino Kinder die Führung aus. Bis zur Pausensirene fiel kein Tor mehr und es ging mit dem 2:0 für Bremerhaven in die Pause.
Aufgrund einer Strafe kurz vor Ende des ersten Drittels gegen Andy Miele wegen Stockschlags spielten die Gäste zu Beginn des Mittelabschnitts mehr als anderthalb Minuten in Überzahl. Ein Tor fiel jedoch nicht. Für die Pinguins traf wenig später Matthew Abt (24.) zum 3:0. Sein Mitspieler Alexander Friesen (27.) legte kurz darauf nach und erhöhte den Spielstand. Dresdens Emil Johansson hatte die Chance zu verkürzen, aber Bremerhavens Schlussmann war zur Stelle. Danach war es David Suvanto, der die nächste Möglichkeit hatte. Die Hausherren blieben hingegen weiter erfolgreich und Ludwig Byström (32.) erzielte einen weiteren Treffer. Daraufhin gab es einen Wechsel auf der Torhüter-Position. Für Olkinuora stand nun Janick Schwendener zwischen den Pfosten. Zudem gab es nach einem Bandencheck gegen Oliver Granz eine große Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe. In der 38. Minute erhielt Bremerhavens Rayan Bettahar zwei Minuten wegen Haltens, doch auch dieses Powerplay konnte nicht genutzt werden. Mit einem 5:0 für die Pinguins ging es in die nächste Pause.
Im Schlussdrittel blieb es lange Zeit bei dem Spielstand, bis in Minute 51 Bettahar den Puck einnetzte. Alec McCrea (58.) konnte für die Eislöwen noch einen Treffer erzielen. Am Ende gewann Bremerhaven mit 6:1.
Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir sind nicht so gestartet, wie wir wollten und haben die Pucks nicht konsequent genug zum Tor gebracht, obwohl wir genau darüber vor dem Spiel gesprochen hatten. Beim ersten Gegentor haben wir zwar die Zuordnung gewonnen, aber nicht entschlossen genug verteidigt. Beim Stand von 0:5 haben wir im letzten Drittel noch einmal hart gekämpft, sind aber letztlich etwas zu kurz gekommen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, unseren Fans für ihre Stärke, ihre Unterstützung und ihre Energie während des ganzen Jahres zu danken. Es war eine schwierige Saison, aber unsere Fans sind uns immer treu geblieben – mit viel Energie und Begeisterung. Im Namen der Mannschaft, von mir persönlich und der gesamten Organisation: Vielen Dank.“
Foto: Jasmin Wagner
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