Eislöwen gewinnen ersten Test in Villach

Eislöwen gewinnen ersten Test in Villach

Die Dresdner Eislöwen haben am Freitagabend ihr erstes Testspiel der Saisonvorbereitung bestritten. Im Rahmen des Trainingslagers in Villach traf das Team von Cheftrainer Bo Subr auf den EC VSV.

 

Nach über zwei intensiven Trainingswochen und den ersten Tagen im Trainingslager ging es für die Eislöwen erstmals unter Wettkampfbedingungen aufs Eis. Dabei setzte Subr sieben Verteidiger und 13 Stürmer ein. Janick Schwendener, Tomas Sykora, Simon Karlsson, Jacob Ficenec und Karl Gärtner waren nicht mit von der Partie. Im Tor startete Fabian Hegmann, als Back-up fungierte Marvin Berbner.

 

Auch bei der Kapitänsriege nutzte das Trainerteam den ersten Test, um verschiedene Konstellationen auszuprobieren. Diese werden im Laufe der Vorbereitung wechseln, ehe im Anschluss die Kapitänsriege für die Saison festgelegt wird. In der heutigen Partie war Drew LeBlanc der Kapitän, seine Assistenten waren Dane Fox und Bruno Riedl.

 

Die Eislöwen kamen bereits in den ersten Minuten zu ihren Möglichkeiten. Tylor Spink und Tomas Andres hatten die Führung auf dem Schläger, aber der Villacher Goalie war zur Stelle. In der sechsten Minute musste Dresden erstmals in Unterzahl ran, nachdem Lukas Buschbeck eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Bandenchecks erhalten hatte. Die Eislöwen verteidigten die Unterzahl gut und überstanden sie ohne Gegentreffer. Anschließend setzten sich die Gäste immer wieder in der Villacher Zone fest und erspielten sich weitere Abschlüsse. Auf der anderen Seite war Hegmann zur Stelle, wenn der VSV gefährlich wurde. In der 17. Minute musste Buschbeck nach einem späten Check in Richtung Kopf erneut für zwei Minuten auf die Strafbank. In eigener Unterzahl fiel die Dresdner Führung: Alec Ahlroth brachte die Scheibe in der 18. Minute gut durch die neutrale Zone, Adam Helewka setzte sich ab und blieb frei vor VSV-Torhüter Joe Cannata souverän und traf zur Führung. Mit dieser ging es in die erste Pause.

 

Villach kam druckvoller aus der Kabine, aber die Eislöwen hielten dagegen und schlugen in der 26. Minute erneut zu: Die Spink-Zwillinge trieben den Angriff nach vorn und fanden Ryan MacKinnon, der zum 2:0 traf. Auch danach blieb die Partie intensiv. Nach einer Strafe gegen Villachs Steven Strong konnten die Eislöwen ihr erstes Überzahlspiel nicht nutzen, kurz darauf musste Tom Knobloch selbst für zwei Minuten vom Eis. Dresden verteidigte die Unterzahl erfolgreich, ebenso nach einer weiteren Strafe gegen David Suvanto in der 36. Minute. Fabian Hegmann war dabei mehrfach zur Stelle und hielt seinen Kasten sauber. Für den nächsten Treffer sorgte dann erneut MacKinnon. In der letzten Sekunde brachte der Verteidiger die Scheibe Richtung Tor und traf in den Winkel zum 3:0 für die Sachsen.

 

Im Schlussdrittel kontrollierten die Eislöwen über weite Strecken das Geschehen. Beide Teams kamen zu ihren Möglichkeiten, ohne zunächst für weitere Treffer zu erzielen. In der 54. Minute musste Ricardo Hendreschke auf die Strafbank. Villach ließ die Scheibe in Überzahl gut laufen und kam am Pfosten zu einer großen Möglichkeit, doch Hegmann rettete stark im Spagat und verhinderte den Treffer. Im direkten Gegenzug hatte Nijenhuis die Chance auf das 4:0, scheiterte aber an Cannata. Auch in den letzten Minuten ließ Dresden nichts mehr anbrennen und brachte die 3:0-Führung über die Zeit. Hegmann hielt seinen Kasten über 60 Minuten sauber und feierte damit einen Shutout. Die Eislöwen gewannen somit ihr erstes Testspiel der Saisonvorbereitung mit 3:0 gegen den EC VSV. Am Ende entschieden beide Teams noch eine fünfminütige Overtime zu spielen. Kurz vor Ablauf der Zeit, traf Villach ins Dresdner Tor.

 

Bo Subr, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Für uns war es das erste Spiel, für Villach bereits das dritte. Deshalb war unser Start etwas verhalten. Mir war wichtig, alle Spieler zu sehen und verschiedene Konstellationen auszuprobieren. Wir hatten im Spiel sehr gute Phasen, aber auch Dinge, an denen wir weiter arbeiten müssen. Einige davon konnten wir bereits während des Spiels anpassen. Insgesamt haben wir die Partie gut kontrolliert und uns deutlich mehr Chancen erspielt als die drei Tore. Besonders gefreut hat mich, wie sich die jungen Spieler eingebracht haben und dass die erfahrenen Jungs vorangegangen sind. Wir befinden uns weiterhin in einer Phase, in der wir uns als Mannschaft kennenlernen. Man sieht aber schon, dass die Jungs Spaß miteinander haben und füreinander arbeiten. Das ist sehr positiv.“

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

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