Eislöwen unterliegen Kassel zum Saisonauftakt

Eislöwen unterliegen Kassel zum Saisonauftakt

Die Dresdner Eislöwen sind am Freitagabend mit einem Heimspiel gegen die Kassel Huskies in die neue Saison gestartet. Zum Auftakt war die JOYNEXT Arena mit 4.552 Zuschauern ausverkauft. Verzichten mussten die Blau-Weißen auf Sebastian Gorcik, der weiterhin mit einer Oberkörperverletzung ausfällt. Auch Connor Korte, Janick Schwendener, Simon Karlsson und Jacob Ficenec fehlten verletzungsbedingt. Bei ihnen gilt der Status day by day. Karl Gärtner war für die KSW IceFighters Leipzig im Einsatz.

Die Eislöwen starteten mit viel Energie in die Partie und verbuchten durch Tylor Spink bereits in der zweiten Minute die erste gute Möglichkeit. Der Angreifer setzte sich gegen zwei Huskies durch, kam aus spitzem Winkel aber nicht zum gewünschten Abschluss. Auf der Gegenseite nutzten die Gäste ihre erste gute Gelegenheit konsequent: In der vierten Minute bekam Tristan Keck auf der Außenbahn zu viel Platz und brachte die Nordhessen in Führung. Dresden wollte die schnelle Antwort, aber Dane Fox verfehlte das Tor knapp. Anschließend kamen die Eislöwen immer wieder zu Abschlüssen aus der Distanz. Auch Tomas Andres bot sich die Chance zum Ausgleich, doch sein Abschluss ging über das Tor. In der zehnten Minute musste Drew LeBlanc wegen Stockschlags als erster Spieler auf die Strafbank. Kassel nutzte das folgende Powerplay und erhöhte in der elften Minute auf 2:0. Keck traf nach Zuspiel von Wilkie. Kurz darauf bekamen auch die Eislöwen ihre erste Überzahl, nachdem Kassels Korus wegen Stockschlags zwei Minuten erhielt. Dresden konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Kurz vor Drittelende musste bei den Sachsen Oliver Granz nach einer Behinderung pausieren, ein Tor fiel aber nicht. Mit einem 0:2-Rückstand ging es für die Eislöwen in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel hatten die Kassel Huskies den besseren Start und bauten ihre Führung innerhalb weniger Minuten aus. Gerade einmal 27 Sekunden waren gespielt, als die Gäste einen Fehler im Dresdner Spielaufbau nutzten und durch O’Donnell auf 3:0 erhöhten. In der 26. Minute folgte der nächste Rückschlag: Martinovic brachte die Scheibe zum 4:0 im Eislöwen-Tor unter. Nach Videobeweis hatte der Treffer Bestand. Anschließend übernahm Marvin Berbner für Fabian Hegmann im Dresdner Tor. Doch die Eislöwen steckten nicht auf – und wurden mit zunehmender Spielzeit stärker. Angetrieben von den 4.552 Fans in der ausverkauften JOYNEXT Arena erhöhten die Blau-Weißen den Druck und belohnten sich in der 34. Minute. Nach Unstimmigkeiten in der Kasseler Defensive war Adam Helewka zur Stelle und schob die Scheibe zum 1:4 über die Linie. Der Treffer gab den Eislöwen zusätzlichen Schwung. Dresden setzte sich nun immer wieder im Angriffsdrittel fest und drängte auf den nächsten Treffer. In der 39. Minute war es schließlich Bruno Riedl, der die Scheibe im Gäste-Tor unterbrachte. Nach einem zwischenzeitlichen 0:4-Rückstand kämpften sich die Eislöwen zurück in die Partie und gingen mit einem 2:4 in die zweite Drittelpause.

Im Schlussdrittel wollten die Eislöwen an die starke Phase vor der zweiten Pause anknüpfen und weiter Druck auf Kassel ausüben. Dresden kam mit viel Zug aus der Kabine und drängte auf den Anschlusstreffer. Doch mitten in diese Druckphase hinein schlugen die Gäste eiskalt zu und White erhöhte in der 44. Minute nach einem Konter auf 5:2.

Die Antwort der Eislöwen folgte nur wenig später. Jan Nijenhuis setzte die Scheibe in der 45. Minute zum 3:5 ins linke Toreck. In der 48. Minute bot sich den Blau-Weißen nach einer Kasseler Strafe im Powerplay die Gelegenheit, weiter zu verkürzen. Der Treffer gelang allerdings nicht. Stattdessen stellte Kassel kurz nach Ablauf der Strafe durch Weidner auf 6:3. In der 53. Minute mussten die Eislöwen selbst in Unterzahl ran. Die Huskies nutzten ihr Powerplay und sorgten mit dem Treffer zum 7:3 für die Entscheidung.

Bo Subr, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Die ersten 30 Minuten waren einfach nicht gut genug. Wir haben zu viele Scheiben verloren, Kassel zu viel Zeit und Raum gegeben und uns nicht an unsere Struktur gehalten. Danach haben wir angefangen, unser Spiel zu spielen, sind auf zwei Tore herangekommen und hatten Momentum. Aber unsere Fehler waren heute zu kostspielig. Wir haben nicht so gekämpft, wie wir es in den vergangenen Wochen gezeigt haben. Das müssen wir sehr schnell korrigieren. Vielleicht ist es gut, dass wir diese Erfahrung jetzt machen. Wir werden daraus lernen und am Sonntag besser sein.“

Bereits am Sonntag geht es für die Blau-Weißen weiter. Um 18:30 Uhr sind sie beim Aufsteiger ECDC Memmingen Indians zu Gast.

Foto: LensAhead

 

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

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