Eislöwen verlieren torreichen Auftakt im Nord-Ost-Pokal

Eislöwen verlieren torreichen Auftakt im Nord-Ost-Pokal

Die Dresdner Eislöwen sind mit einer Niederlage in den Nord-Ost-Pokal gestartet. Bei den Eispiraten Crimmitschau kassierten die Blau-Weißen eine 5:6-Pleite nach Penaltyschießen. Verzichten musste Cheftrainer Rico Rossi in Westsachsen auf die verletzungs- bzw. krankheitsbedingt fehlenden Toni Ritter, Steve Hanusch und Alexander Dotzler. Dafür rückte Bruno Alexander Riedl aus dem Nachwuchs ins Eislöwen-Aufgebot.

In den ersten Minuten erspielten sich die Crimmitschauer mehr Spielanteile, ohne jedoch gefährlich zu werden. Auch das erste Unterzahlspiel überstanden die Dresdner schadlos und schlugen im ersten Powerplay selbst zu. Nur sechs Sekunden brauchte Jordan Knackstedt, um die Eislöwen in der neunten Minute in Führung zu bringen. Im zweiten Überzahlspiel erhöhte Elvijs Biezais (13.) nach schöner Vorarbeit von Vladislav Filin auf 2:0 für die Dresdner. Ex-Eislöwe Patrick Pohl verkürzte für die Gäste in der 15. Minute auf 1:2.

Im zweiten Spielabschnitt brauchten die Eislöwen, um wieder in Schwung zu kommen. Gerade als die Blau-Weißen diesen wiedergefunden hatten, fiel das 2:2. Lucas Lenk vollendete, nachdem Timmins vor Riku Helenius querlegte (29.). Aber die Eislöwen blieben nach dem Ausgleichstreffer der Crimmitschauer am Drücker. In der 35. Minute zog Nachwuchsspieler Bruno Alexander Riedl von der blauen Linie ab und der Puck landete im Tor. Nick Huard hatte Mark Arnsperger die Sicht genommen. Der Eispiraten-Keeper hatte die Scheibe, verlor sie aber und drückte sie am Ende selbst hinter die Linie. Nach Sichtung des Videobeweises gaben die Schiedsrichter den Treffer.

Im dritten Drittel sollten noch fünf weitere Tore fallen. Die Eispiraten kamen zunächst durch Marius Demmler (42.) zum 3:3-Ausgleich und gingen kurz darauf erstmals in Führung. Lenk mit seinem zweiten Treffer am Abend netzte zum 4:3 für die Westsachsen ein. Aber die Eislöwen fanden die passende Antwort und das erneut in Überzahl. Nick Huard (45.) mit dem 4:4 im Powerplay und Biezais legte 20 Sekunden später mit der 5:4-Führung für die Blau-Weißen nach. Diese konnten die Eislöwen aber nicht über die Zeit bringen. Andre Schietzold traf in der 48. Minute zum 5:5. Ohne Verlängerung ging es direkt ins Penaltyschießen, wo Scott Timmins für die Entscheidung zugunsten der Crimmitschauer sorgte.

Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war ein attraktives Spiel beider Mannschaften mit zu vielen Fehlern in der Defensive. Meine Mannschaft hat besonders in den Überzahl- und Unterzahlsituationen sehr überzeugt. Am Ende des Tages war es ein gutes Vorbereitungsspiel, auf dem wir aufbauen können.“

Am Freitag, der 16. Oktober geht es im Nord-Ost-Pokal für die Eislöwen weiter mit dem Heimspiel gegen den Oberligisten Rostock Piranhas.

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