Eislöwen bezwingen Falken

Eislöwen bezwingen Falken

Die Dresdner Eislöwen haben einen neuen Club-Rekord in der DEL2 aufgestellt. Durch den 4:1-Heimsieg am Sonntagabend gegen Heilbronn hat der Tabellenführer nun 92 Punkte auf dem Konto. Der alte Club-Rekord lag bei 89 Zählern in der Hauptrunde. Joshua Geuß hat erstmals das Eislöwen-Trikot getragen und dabei sein DEL2-Debüt gefeiert.

Von Beginn an entwickelte sich ein offenes, intensives, temporeiches Spiel gegen die Heilbronner Falken. Beide Teams setzen auf frühes Forechecking. Die erste gute Gelegenheit hatten die Gäste durch Luca Tosto, der einen schlechten Wechsel der Eislöwen nutzte. Janick Schwendener im Dresdner Tor verhinderte aber den Rückstand. In achten Minute durften dann die 1.809 Zuschauer in der JOYNEXT Arena jubeln. Simon Karlsson ließ seinen Gegenspieler mit einer schönen Bewegung aussteigen, schoss auf das Gäste-Tor, wo Vladislav Filin zum 1:0 abstauben konnte. Es ging weiter hin und her und in der 14. Minute kamen die Falken durch den Ex-Eislöwen Stefan Della Rovere zum Ausgleich. Bei dem Schlagschuss war Schwendener machtlos. Aber beim Unentschieden bleib es nicht lange. In Überzahl besorgte David Suvanto noch im ersten Drittel die erneute Führung. Der Schwede zog einfach von der blauen Linie ab und über der Schulter von Ilya Andryukhov schlug der Puck im Tor ein.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild, beide Teams spielten ihren Stiefel weiter: Hart, schnell und mit Zug zum Tor. Jubeln durften erneut die Eislöwen. Nachdem Filin in der 27. Minute noch am Pfosten scheiterte, machten es die Dresdner in der 39. Minute in Überzahl besser. Simon Karlsson schoss in Richtung Tor und Yannick Drews fälschte entscheidend ab.

Im Schlussdrittel kontrollierten die Eislöwen die Partie, hatten selbst Chancen zu erhöhen und ließen nur wenige Großchancen zu. In der 48. Minute wurde Arturs Kruminsch auf die Reise geschickt. Der Routinier blieb cool und versenkte die Scheibe mit der Rückhand zum 4:1. Mit Disziplin und Geduld spielten die Eislöwen den Sieg nach Hause.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt. Heilbronn ist sehr laufstark und hart gekommen im ersten Drittel. Aber wir finden immer wieder einen Weg, um die Spiele für uns zu entscheiden. Heute hat das Powerplay gut funktioniert. Wir haben die Partie gut kontrolliert. Großes Kompliment an die Jungs, die Monat für Monat alles geben, nie aufgeben. Von der Einstellung her und allem ist das nicht selbstverständlich.“

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