Eislöwen unterliegen gegen Freiburg

Eislöwen unterliegen gegen Freiburg

Die Dresdner Eislöwen haben ihr Heimspiel gegen den EHC Freiburg am Mittwochabend verloren. In einem wilden emotionalen Spiel unterlag der DEL2-Tabellenführer mit 6:7.

Die Partie vor 1.191 Zuschauern hätte für die Eislöwen nicht besser beginnen können. Keine fünf Minuten waren gespielt, da führte die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann mit 2:0. Jordan Knackstedt (3.) und Tomas Andres (5.) trafen. Wirklich lange hielt die Freude aber nicht. Freiburg kam durch Makuzki (9.) zum Anschlusstreffer und durch Allen (10.) zum Ausgleich. Die Gäste hatten in der Folge mehr vom Spiel. Ein weiterer Treffer sollte in den ersten 20 Minuten aber nicht fallen.

Im zweiten Drittel waren die Gäste die spielbestimmende Mannschaft. Linsenmaier (22.), Neher (25.), Pokorny (28.) und erneut Linsenmaier (31.) stellten den Spielstand auf 2:6 aus Dresdner Sicht. Aber die Eislöwen zeigten ihre Mentalität, niemals aufzugeben. Arturs Kruminsch in Überzahl (33.) und 15 Sekunden später Vladislav Filin stellten auf 4:6.

Zu Beginn des Schlussabschnitts folgte die kalte Dusche für die Eislöwen. Linsenmaier erzielte den siebten Treffer für die Gäste nach nur 26 Sekunden. Die Partie nahm an Härte zu, die Eislöwen lauerten weiter auf ihre Chancen. Johan Porsberger hätte per Penalty in der 50. Minute verkürzen können, scheiterte aber am Pfosten, wie kurz zuvor Yannick Drews. Aber die Eislöwen bekamen ihre Chancen. Jordan Knackstedt erzielte das 5:7 (52.). Ein Kniecheck von Scott Allen sorgte für Tumulte auf und neben dem Eis. Der Freiburger wurde mit einer Matchstrafe (56.) duschen geschickt. Die fünfminütige Überzahl nutzten die Eislöwen zum 6:7 durch Porsberger. Sekunden vor dem Ende verpassten sie den Ausgleich, als der Puck auf der Linie drehend nicht den Weg ins Tor fand.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben sehr gut angefangen, vielleicht zu gut. Wir haben dann komplett aufgehört zu spielen und 30 Minuten nicht gut gespielt. Es war aber klar, dass dieser Punkt irgendwann mal kommen würde. Wir haben aber Charakter gezeigt und wollen es am Freitag in Freiburg besser machen.“

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