Heimsieg im Spitzenspiel gegen Ravensburg

Heimsieg im Spitzenspiel gegen Ravensburg

Die Dresdner Eislöwen sind zurück an der Tabellenspitze der DEL2. Im Topspiel am Dienstagabend feierte die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann einen 4:3-Erfolg gegen die Ravensburg Towerstars und das trotz zehn Ausfällen aufgrund von Krankheit oder Verletzung. Ricardo Hendreschke aus dem eigenen Nachwuchs feierte sein DEL2-Debüt für die Eislöwen.

Die Gäste erwischten den besseren Start, ohne aber zu zwingenden Torchancen zu kommen. Die erneut durchgewürfelte Dresdner Mannschaft brauchte ein paar Wechsel, um in die Partie zu kommen. Nach drei Minuten waren die Eislöwen aber richtig drin. Jordan Knackstedt verzögerte im Angriffsdrittel, spielte den Puck dann halbhoch in Richtung Tor, wo der Düsseldorfer Förderlizenzspieler Mike Fischer zur Führung abfälschte. Beide Teams erspielten sich daraufhin gute Torchancen, aber beide Torhüter entschärften, was auf ihr Tor kam.

Im zweiten Drittel mussten die Eislöwen zunächst eine Unterzahl überstehen und taten die schadlos. In der 30. Minute konterten die Blau-Weißen Drei auf Eins. Tomas Andres legte vor dem Tor quer auf Johan Porsberger, der zum 2:0 einnetzen konnte. Lange hielt die Freude über den zweiten Treffer nicht. Sam Herr fälschte einen Schuss zum Anschlusstreffer der Gäste ab (32.). Wer jetzt glaubte, dass die Partie zu kippen droht, sah sich getäuscht. Nur 34 Sekunden nach dem Anschlusstreffer war der alte Abstand wieder hergestellt. Mike Fischer stocherte den Puck aus Nahdistanz zu seinem zweiten Treffer und dem 3:1 über die Linie. Dabei blieb es aber nicht, weil Herr in der 37. Minute erneut verkürzen konnte.

Im dritten Drittel konnten die Eislöwen schnell auf 4:2 erhöhen. Czarnik saß auf der Strafbank und das nutzte Porsberger für seinen zweiten Treffer (42.). Aber die Gäste blieben weiter dran. Erneut war es Sam Herr, der zum 3:4 aus Gäste-Sicht verkürzte und damit seinen dritten Treffer des Abends erzielte. Aber alles Anrennen der Ravensburger brachte nichts mehr. Die Eislöwen verteidigten mit aller Macht die knappe Führung über die Zeit.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Kompliment an die Mannschaft. Man darf nicht vergessen, dass uns zehn Spieler gefehlt haben. Wir haben trotzdem unser Spiel gespielt. Ravensburg hatte natürlich auch richtig gute Chancen, sie sind auch eines der besten Teams der Liga. Dafür haben wir aber einen der besten Torhüter der Liga. Ich ziehe meinen Hut vor der Mannschaft und der Leistung von allen. Jetzt heißt es gut regenerieren, weil es am Donnerstag schon gegen Bad Nauheim weitergeht.“

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