Klare Niederlage gegen Mannheim
Am Sonntagnachmittag empfingen die Dresdner Eislöwen die Adler Mannheim. Mit dabei waren über 800 Sonderzugfahrer. Im Line-up der Eislöwen kehrten Andrew Yogan, Connor Korte und Sebastian Gorcik zurück. Felix Krüger, Oliver Granz, Niklas Postel, C. J. Suess, Matthias Pischoff und Tomas Sykora waren hingegen nicht dabei. Im Tor startete Janick Schwendener. Die Gäste nutzten ihre erste gute Möglichkeit und gingen durch Nicolas Mattinen früh in Führung (4.). Kurz darauf folgte die erste Strafzeit der Partie und Eislöwe Trevor Parkes musste nach einem hohen Stock auf die Strafbank. Mit Ablauf der Überzahl erhöhte Matthias Plachta auf 2:0 für die Adler. Wenig später hatte Yogan eine gute Konterchance, wurde vor dem Abschluss jedoch noch entscheidend gestört. Auch die nächste Möglichkeit der Hausherren wurde geblockt. Auf der Gegenseite verhinderten die Dresdner durch Alec McCrea eine aussichtsreiche Konterchance der Adler. Nach einem hohen Stock von Mannheims O’Donnell erhielt dieser eine Zwei-plus-Zwei-Strafe. Die Sachsen konnten aus dem anschließenden Powerplay jedoch kein Kapital schlagen, zudem hatten die Gäste eine Konterchance, aber der Puck traf das Torgehäuse. Mit der Zwei-Tore-Führung für Mannheim ging es schließlich in die erste Drittelpause.
Im Mittelabschnitt erhielt Dan Renouf bei den Gästen eine Strafe wegen Beinstellens. Über eine Minute war im Powerplay gespielt, da musste Dresdens Drew LeBlanc nach einem hohen Stock ebenfalls in die Kühlbox. In der anschließenden Vier-gegen-Vier-Situation erspielte sich der MERC mehrere gute Möglichkeiten, doch Schwendener parierte mehrfach stark. Auch im darauffolgenden Powerplay der Gäste blieb ein Treffer aus. In der 29. Minute bot sich den Elbestädtern eine große Chance auf den Anschlusstreffer, doch Adler-Goalie Maximilian Franzreb vereitelte diese. Kurz darauf erhielt Travis Turnbull eine Strafe wegen Stockschlags, doch die Blau-Weißen überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentor. Wenig später traf Maximilian Heim (35.) für die Gäste, ehe Justin Schütz in der 39. Minute auf 4:0 für Mannheim erhöhte. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.
Die Eislöwen versuchten im Schlussdrittel zu verkürzen, aber an Franzreb war kein Vorbeikommen. Die Gäste nutzten hingegen ihre Möglichkeit und Marc Michaelis (46.) netzte die Scheibe ein. Nur 37 Sekunden später folgte durch Schütz der nächste Treffer für die Adler. Mit diesem Tor gab es einen Wechsel auf der Torhüter-Position. Für Schwendener stand nun Jussi Olkinuora zwischen den Pfosten. Kurz darauf fiel durch Ricardo Hendreschke (48.) der erste Dresdner Treffer. Nach einem Stockschlag erhielt bei den Gastgebern Bruno Riedl eine Strafe und bei den Mannheimern war es Hayden Shaw aufgrund eines Stockchecks. In Minute 56 bekam Adler-Spieler Renouf eine Strafe nach einer Behinderung. In Überzahl traf Austin Ortega (58.) für die Hausherren. Am Ende sicherten sich die Mannheimer den 6:2-Sieg.
Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Mannheim hat es uns extrem schwer gemacht. Mit ihrem aggressiven Forecheck, hohem Tempo und klarer Struktur haben sie gezeigt, warum sie zu den Topteams Europas gehören. Wir haben zu wenige Zweikämpfe gewonnen und ihnen dadurch zu viele Möglichkeiten gegeben. Unser Lichtblick war das Unterzahlspiel und unsere vierte Reihe, die heute den besten Job gemacht hat.“
Foto: LensAhead / City-Press


