Nach gutem Start: Niederlage in Augsburg
Die Dresdner Eislöwen reisten am 49. Spieltag nach Augsburg und mussten dabei neben dem verletzten Rourke Chartier auch auf Matthias Pischoff verzichten, der nach seinem dritten Faustkampf automatisch für ein Spiel gesperrt war. Ebenfalls nicht im Aufgebot standen Felix Krüger und Ivan Komirist. Dafür gab Karl Gärtner sein PENNY DEL-Debüt für die Dresdner Eislöwen. Im Tor startete Jussi Olkinuora.
Die Panther begannen die Partie druckvoll und kamen bereits in der zweiten Minute zu einer guten Gelegenheit, doch Gärtner verhinderte den frühen Treffer. Auf der anderen Seite durften die Eislöwen in der fünften Minute jubeln, als Sebastian Gorcik Dresden in Führung brachte. Die Hauptschiedsrichter überprüften die Szene noch einmal im Videobeweis, bestätigten anschließend aber den Treffer. Nur wenig später eroberte Eislöwe Trevor Parkes die Scheibe, spielte auf Ortega, der Lance Bouma bediente. Bouma ließ sich die Chance nicht nehmen und schob den Puck in der neunten Minute zum 2:0 ein. Kurz darauf kassierten die Gäste ihre erste Strafe und Ricardo Hendreschke musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. Das Powerplay nutzten die Hausherren und Riley Damiani (11.) erzielte den Anschlusstreffer. Wenig später musste auch Oliver Granz wegen Hakens in die Kühlbox. Kurz vor Ablauf dieser Strafe erhielt Augsburgs Tim Wohlgemuth zwei Minuten wegen Stockschlags. Weitere Treffer fielen nicht mehr, sodass Dresden mit einer 2:1-Führung in die erste Pause ging.
Aufgrund einer Strafe gegen Donald D. J. Busdeker zwei Sekunden vor Ende des ersten Drittels agierten die Sachsen zu Beginn des Mittelabschnitts mit einem Mann mehr, konnten das aber nicht nutzen. In Minute 27 konterten die Bayern und Thomas Schemitsch markierte den Ausgleich. Kurz darauf hatte Gorcik die erneute Führung auf dem Schläger, aber der Puck ging am Tor vorbei. Auf der Gegenseite verhinderte Olkinuora das Augsburger Tor. Doch wenig später fiel der Führungstreffer für die Panther durch Busdeker (34.). Nach einem Halten erhielt Granz eine Strafe. Die Gastgeber nutzten auch dieses Überzahlspiel und Cody Kunyk (38.) baute die Führung aus. Kurz darauf gab es auf beiden Seiten je eine Strafe. Eislöwe Dane Fox und Panther Wohlgemuth pausierten wegen übertriebener Härte. Mit dem 4:2 für Augsburg ging es in die Kabinen.
Im Schlussdrittel bekam Dresdens Granz erneut eine Strafe aufgrund einer Behinderung. Die Hausherren benötigten in Überzahl nur wenige Sekunden, als Busdeker (44.) das 5:2 erzielte. Kurz darauf musste Bouma nach einem hohen Stock auf der Strafbank Platz nehmen, dieses Unterzahlspiel überstanden die Elbestädter ohne Gegentreffer. Danach erhielt Augsburgs Christian Hanke eine Strafe wegen Ellhogenscheck, ein Tor fiel nicht. In der 51. Minute musste Parkes wegen eines hohen Stocks pausieren und wieder nutzte Busdeker (52.) das Powerplay. Wenig später verkürzte Austin Ortega (56.) für die Elbestädter. Am Ende sicherte sich Augsburg den 6:3-Sieg.
Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Im ersten Drittel hatten wir ein paar gute Chancen und konnten zwei Tore erzielen. Ich fand, es war ein ziemlich ausgeglichenes Drittel, in dem wir uns nach der Anfangsphase besser angepasst haben. Im zweiten Drittel sind wir von den Dingen abgekommen, die wir gut machen müssen – nämlich das Spiel einfach zu halten. Eishockey lebt davon, einfache Aktionen konstant über das ganze Spiel hinweg auszuführen. Dazu kommen sieben Strafzeiten und vier Gegentore im Powerplay – so wird es natürlich schwer zu gewinnen.“
Foto: Adrian Goldberg



