Eislöwen machen Sechs-Punkte-Wochenende perfekt

Eislöwen machen Sechs-Punkte-Wochenende perfekt

Die Dresdner Eislöwen waren am Sonntag beim EV Landshut zu Gast. Personell gab es im Vergleich zum Heimsieg gegen Bietigheim keine Veränderungen. Cheftrainer Bo Šubr musste weiterhin auf die verletzten Janick Schwendener, Sebastian Gorcik und Simon Karlsson verzichten. Im Tor startete erneut Marvin Berbner.

Die Eislöwen kamen gut in die Partie und hatten bereits nach wenigen Sekunden die erste Gelegenheit durch Tomas Sykora. Sein Abschluss landete jedoch an der Schulter von EVL-Torhüter Stephan Lukes. Kurz darauf gelang die frühe Führung: Gregory Kreutzer traf nach Vorarbeit von Tomas Andres zum 1:0 (2.). Eine anschließende Strafe gegen David Suvanto wegen Beinstellens überstanden die Dresdner ohne Gegentreffer. Auch danach erspielten sich die Eislöwen Möglichkeiten. Adam Helewka und Andres wurden bei ihrem Angriff gestört und Landshuts Jobke wegen Hakens auf die Strafbank musste. Dresden konnte das erste Powerplay jedoch nicht nutzen. Eine weitere Überzahl nach einer Strafe gegen Roy wegen Beinstellens blieb ebenfalls ohne Treffer. Tylor Spink hatte dabei eine gute Gelegenheit, brachte die Scheibe aber nicht im Tor unter. Zurück von der Strafbank hatte Roy auf der Gegenseite den Ausgleich auf dem Schläger, traf jedoch den Pfosten. Kurz vor der Pause musste Kreutzer wegen Beinstellens für zwei Minuten vom Eis (19.). Die Eislöwen ließen bis zur Pausensirene keinen Gegentreffer zu und gingen mit einer 1:0-Führung in die erste Pause.

Zu Beginn des zweiten Drittels überstanden die Eislöwen die verbleibende Unterzahl ohne Gegentreffer. Mit Ablauf der Strafe kam David Elsner zum Abschluss, verfehlte aber das Tor (21.). Wenig später musste Tylor Spink wegen hohen Stocks auf die Strafbank (25.). Dresden ließ erneut nur wenig zu und Berbner entschärfte eine Landshuter Gelegenheit im Powerplay. Auf der Gegenseite prüfte Oliver Granz EVL-Torhüter Lukes, der die Scheibe jedoch sicherte (29.). Im folgenden Dresdner Powerplay hatte Jan Nijenhuis zunächst eine gute Chance, blieb aber noch ohne Torerfolg. Kurz darauf baute er die Führung aber auf 2:0 aus (33.). Die Niederbayern versuchten anschließend, den Anschluss zu erzielen, doch die Eislöwen verteidigten aufmerksam und Berbner war auch beim Abschluss von Mayer zur Stelle (37.). So ging Dresden mit einer 2:0-Führung in die nächste Drittelpause.

Landshut kam druckvoll aus der Kabine, doch die Eislöwen blieben aufmerksam in der Defensive. Auf der Gegenseite kam Dresden gefährlich vor das EVL-Tor, konnte die Führung aber nicht ausbauen. Stattdessen erzielte Andreas Schwarz den Anschlusstreffer (48.). Eine anschließende Strafe gegen Bruno Riedl wegen Haltens brachte die Eislöwen erneut in Unterzahl (49.). Berbner parierte eine gute Gelegenheit der Gastgeber und hielt die Führung fest. Kaum wieder vollständig, schlug Dresden zurück: Die Spink-Brüder zogen gemeinsam vor das Landshuter Tor, und Tyson Spink stellte mit seinem Treffer den Zwei-Tore-Abstand wieder her (52.). Eine weitere Überzahl nach einem Stockschlag von Mayer blieb trotz einer Chance von Adam Helewka ungenutzt (55.). In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend. Tor Immo verkürzte auf 2:3 (59.), woraufhin EVL-Trainer Krupp bei noch 96 Sekunden Spielzeit eine Auszeit nahm. Landshut brachte einen zusätzlichen Feldspieler für Lukes aufs Eis, doch Berbner war bei einer Gelegenheit von Lindberg erneut zur Stelle. Tomas Sykora traf anschließend ins leere Tor zum 4:2 (59.), ehe Tyson Spink mit seinem zweiten Treffer den 5:2-Endstand setzte (60.). Damit feierten die Eislöwen ihren ersten Auswärtssieg und machten das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison perfekt.

Bo Šubr, Cheftrainer der Dresdner Eislöwen: „Es war ein gutes Spiel mit hohem Tempo. Wir sind sehr gut gestartet, haben früh die Führung erzielt und uns danach weitere gute Chancen erspielt. Dieser Start hat uns sehr geholfen. Auch als es zunächst beim 1:0 blieb, haben wir über weite Strecken geduldig gespielt und defensiv auf die richtige Position geachtet. Landshut hat eine offensiv starke Mannschaft, der wir insgesamt nur wenig zugelassen haben. Sie hatten ihre Möglichkeiten, aber wir haben das gut verteidigt. Besonders wichtig war unser Unterzahlspiel, das seine Aufgabe sehr gut erfüllt und keinen Gegentreffer zugelassen hat. Insgesamt bin ich mit unserer Leistung zufrieden und freue mich, dass wir das Spiel mit einem Sieg abschließen konnten.“

Foto: Christine Vincon

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

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