Vierter Sieg in Folge: Eislöwen schlagen Weiden mit 5:1

Vierter Sieg in Folge: Eislöwen schlagen Weiden mit 5:1

Am siebten Spieltag der DEL2 empfingen die Dresdner Eislöwen die Blue Devils Weiden in der JOYNEXT Arena. Cheftrainer Bo Šubr setzte auf die unveränderte Aufstellung aus dem Auswärtsspiel in Landshut. Janick Schwendener, Simon Karlsson und Sebastian Gorcik fehlten weiterhin verletzungsbedingt. Ivan Komirist war für die U20 im Einsatz, Karl Gärtner und Jacob Ficenec liefen für Leipzig auf. Im Tor startete Marvin Berbner.

Vor Spielbeginn hatte eine technische Störung den Feueralarm in der JOYNEXT Arena ausgelöst. Alle Anwesenden mussten die Arena vorsorglich verlassen. Fans verhielten sich dabei vorbildlich und verließen die Halle zügig und besonnen. Nach der Überprüfung durch die Feuerwehr konnte der Alarm aufgehoben und die Arena wieder freigegeben werden. Beide Mannschaften und die Schiedsrichter verständigten sich auf ein verkürztes Warm-up von fünf Minuten und verzichteten auf eine erneute Eisaufbereitung. Die Partie begann schließlich um 20 Uhr.

Die Eislöwen fanden nach dem verzögerten Beginn sofort in die Partie und erspielten sich bereits nach wenigen Sekunden die erste Möglichkeit. Nach nur 56 Sekunden brachte Tomas Andres die Gastgeber in Führung. Eine Unterzahlsituation nach einem Stockschlag von Alec Ahlroth (5.) überstand Dresden ohne Gegentreffer. Kaum wieder komplett, legten die Eislöwen nach: Tyson Spink nutzte einen Konter und versenkte die Scheibe im zweiten Versuch zum 2:0 (7.). Auch danach bestimmten die Blau-Weißen das Spiel und erspielten sich weitere gute Chancen. Dane Fox verpasste nach einem Zusammenspiel mit Tomas Sykora knapp den dritten Treffer (8.), ehe Weidens Torhüter Patrick Mühlberger einen flachen Schuss von Oliver Granz parierte (9.). Fox und Ahlroth hatten weitere gute Möglichkeiten. In der Schlussphase des ersten Drittels boten sich den Eislöwen weitere Chancen in Überzahl. Zunächst musste Vladislav Filin wegen Beinstellens auf die Strafbank (13.), später folgten Strafen gegen Dominic Bohac wegen Stockschlags (17.) und Calvin Pokorny wegen hohen Stocks (18.). Auch die zwischenzeitliche doppelte Überzahl brachte keinen weiteren Treffer. So ging es mit einer 2:0-Führung in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel prüfte Bruno Riedl Weidens Torhüter Mühlberger (23.), ehe Riedl und Tracey nach einer Auseinandersetzung jeweils zwei Strafminuten erhielten (24.). Auf der Gegenseite wehrte Marvin Berbner einen Distanzschuss von Filin ab (26.). Nach einer Strafe gegen Drew LeBlanc wegen Hakens (29.) erhöhte Weiden den Druck: Knackstedt schoss von der rechten Seite am Tor vorbei, wenig später blieb auch eine Doppelchance der Blue Devils ungenutzt (30.). Die Eislöwen überstanden die Unterzahl ohne Gegentreffer. Nach guter Arbeit hinter dem Tor der Gäste wurde Tyson Spink vor dem Kasten bedient und traf mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 3:0 (32.). Eine weitere Überzahl nach einem Beinstellen von Ribarik gegen Tylor Spink (34.) brachte gute Möglichkeiten, aber keinen Treffer. Kurz vor der zweiten Pause folgte dann das 4:0. Tylor und Tyson Spink behaupteten die Scheibe und bedienten den in Position gelaufenen David Suvanto, der mit einem präzisen Schuss direkt unter die Latte traf (39.). Damit gingen die Eislöwen mit einer 4:0-Führung in die zweite Drittelpause.

Im Schlussabschnitt kontrollierten die Eislöwen das Spiel und ließen zunächst wenig zu. LeBlanc prüfte Mühlberger mit einem Schuss, den der Weidener Torhüter mit der Fanghand parierte (45.). Eine Überzahl nach einem Crosscheck von Scalzo (47.) blieb trotz viel Scheibenbesitz ohne weiteren Treffer. Die nächste gute Gelegenheit hatte Fox, der Puck ging aber über das Tor. Auch eine weitere Strafe gegen Scalzo wegen Beinstellens (53.) konnten die Gastgeber nicht nutzen. Auf der Gegenseite stoppte Ryan MacKinnon einen Unterzahlkonter von Ribarik kurz vor Berbner (55.). Wenig später gelang den Gästen dennoch der Anschlusstreffer: Luis Marusch traf aus der Distanz zum 4:1 (56.). Den Schlusspunkt setzten die Eislöwen. Ricardo Hendreschke bekam die Scheibe direkt vor dem Tor und verwertete zum 5:1-Endstand (59.). Damit feierten die Dresdner Eislöwen ihren vierten Sieg in Folge.

Bo Šubr, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir hatten eine gute Trainingswoche und haben das ins Spiel mitgenommen. Trotz der Verzögerung waren die Jungs bereit. Unsere ersten Wechsel waren sehr gut, wir sind früh in Führung gegangen und haben viele Chancen herausgespielt. Defensiv haben wir im ersten Drittel kaum etwas zugelassen, sind gut gelaufen und haben Druck gemacht. In den ersten sechs, sieben Minuten des zweiten Drittels waren wir etwas unsauber und haben nicht mehr mit dem Tempo gespielt, das uns stark macht. Danach haben wir wieder zu unserem Spiel gefunden und die Führung ausgebaut. Abgesehen von diesen wenigen Minuten bin ich mit der Leistung und dem Auftreten der Mannschaft sehr zufrieden.“

Foto: LensAhead

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

SCHNELLKONTAKT

Öffnungszeit der Geschäftsstelle

Mittwoch: 09:00 Uhr - 18:00 Uhr

+49 (0)351 / 484 33 98-11