Eislöwen-Siegesserie reißt in Düsseldorf

Eislöwen-Siegesserie reißt in Düsseldorf

Am achten Spieltag der DEL2 waren die Dresdner Eislöwen bei der Düsseldorfer EG gefordert. Im PSD BANK DOME traf die Mannschaft von Cheftrainer Bo Šubr auf einen bislang ungeschlagenen Gegner, der aus den ersten sieben Partien 19 Punkte geholt hatte. Die Eislöwen reisten mit vier Siegen in Folge an. Im Vergleich zum Heimspiel gegen Weiden gab es Veränderungen im Line-up. Sebastian Gorcik kehrte nach seiner Verletzung zurück und feierte sein Saisondebüt. Jacob Ficenec ergänzte die Defensive als siebter Verteidiger. Janick Schwendener und Simon Karlsson fehlten weiterhin verletzungsbedingt, Connor Korte fiel krankheitsbedingt aus. Drew LeBlanc stand aus persönlichen Gründen nicht zur Verfügung. Ivan Komirist war für die U20 im Einsatz, Karl Gärtner war in Leipzig. Im Tor startete Fabian Hegmann.

Die erste Möglichkeit gehörte den Gastgebern, doch Hegmann war gegen die Düsseldorfer Angriffsreihe um Carter Turnbull und Corey Mackin früh zur Stelle. In der Folge fanden die Eislöwen besser in die Partie und gestalteten das Spiel ausgeglichen. Klare Torchancen blieben zunächst auf beiden Seiten selten.
In der Schlussphase nutzte Düsseldorf die erste Überzahlsituation zur Führung. Tomas Andres musste wegen Beinstellens auf die Strafbank (17.), wenig später traf Turnbull zum 1:0 (18.). In der letzten Spielminute des ersten Drittels erhöhte die DEG: Ein langer Pass von Maximilian Faber erreichte Ville Järveläinen, der sich auf den Weg zum Tor machte zum 2:0-Pausenstand traf.

Auch zu Beginn des zweiten Drittels gehörte die erste Möglichkeit den Gastgebern, doch Hegmann und Ryan MacKinnon verhinderten gemeinsam einen weiteren Gegentreffer. In der 26. Minute erhöhte Matthias Pischoff auf 3:0. Die Schiedsrichter überprüften die Szene per Videobeweis und bestätigten den Treffer. Noch in derselben Spielminute legte Düsseldorfs Bodnarchuk nach. Daraufhin gab es einen Wechsel auf der Torhüter Position und Marvin Berbner stand zwischen den Pfosten. In der 31. Minute verkürzten die Eislöwen auf 1:4. Bruno Riedl brachte die Scheibe von der blauen Linie zum Tor, wo Lukas Buschbeck im Zweikampf abfälschte – Buschbecks erstes Profitor. In der Schlussphase gerieten die Dresdner erneut in Unterzahl. Oliver Granz erhielt fünf Minuten wegen Bandenchecks sowie zwei Minuten wegen unnötiger Härte, Bodnarchuk auf Düsseldorfer Seite insgesamt vier Strafminuten (35.). Eine zusätzliche Strafe kurz darauf gegen David Suvanto wegen Haltens brachte die DEG anschließend in Überzahl (36.). Diese nutzten die Gastgeber durch Faber zum 5:1 (36.), ehe Turnbull mit seinem zweiten Powerplaytreffer auf 6:1 erhöhte (37.). Nach weiteren Strafen gegen Eislöwe Ricardo Hendreschke und DEG-Spieler Fabian Herrmann (38.) blieb es bis zur zweiten Pause beim Spielstand.

Zu Beginn des Schlussabschnitts erhielten die Eislöwen ihre erste Überzahlmöglichkeit. O’Donnell musste wegen Behinderung auf die Strafbank (42.), doch die Dresdner konnten das Powerplay nicht für einen Treffer nutzen. Auf der Gegenseite verhinderte Berbner bei einem Düsseldorfer Konter mit einer starken Parade einen weiteren Gegentreffer (52.). Am Ende gewann die DEG mit 6:1.

Für die Dresdner geht es am Freitag mit dem zweiten Sachsenderby der Saison bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser weiter.

Bo Šubr, Cheftrainer der Dresdner Eislöwen: „Die ersten 17 Minuten waren von uns ordentlich. Es war ein offenes Spiel und wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Dann kamen einfache Scheibenverluste, eine Strafzeit und Zuordnungsfehler in Unterzahl dazu. Beim zweiten Gegentor kurz vor der Pause fehlte die Abstimmung. Das hat uns zurückgeworfen. Wir haben uns einen zu großen Rückstand eingehandelt und keinen Weg mehr zurück ins Spiel gefunden. Gegen die Mannschaft mit dem besten Powerplay der Liga dürfen wir nicht so viele Überzahlsituationen zulassen. Düsseldorf ist zudem im Umschaltspiel sehr gefährlich. Mit unseren Scheibenverlusten an den falschen Stellen haben wir ihnen genau diese Möglichkeiten gegeben und uns selbst das Leben schwer gemacht. Wir müssen weiterarbeiten und besser sein als heute.“

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

SCHNELLKONTAKT

Öffnungszeit der Geschäftsstelle

Mittwoch: 09:00 Uhr - 18:00 Uhr

+49 (0)351 / 484 33 98-11