Eislöwen feiern mit Sieg gegen Freiburg Sechs-Punkte-Wochenende

Eislöwen feiern mit Sieg gegen Freiburg Sechs-Punkte-Wochenende

Für die Dresdner Eislöwen stand am Sonntagabend das Auswärtsspiel beim EHC Freiburg auf dem Programm. Beim Gastspiel in der Echte Helden Arena musste das Team von Cheftrainer Bo Šubr weiterhin auf die verletzten Janick Schwendener und Simon Karlsson verzichten. Auch Tyson Spink stand aufgrund einer Unterkörperverletzung noch nicht zur Verfügung, Tylor Spink fehlte krankheitsbedingt. Neu hinzu kam der verletzungsbedingte Ausfall von Tomas Sykora. Ivan Komirist war für Leipzig im Einsatz, Karl Gärtner komplettierte das Aufgebot. Im Tor startete Marvin Berbner.

Beide Teams kamen früh zu ersten Abschlüssen. Die Führung gelang jedoch den Gastgebern: Nach mehreren Paraden von Berbner traf Tim Sezemsky zum 1:0 (8.). Die Schiedsrichter bestätigten den Treffer nach Videobeweis. Adam Helewka hatte anschließend den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber an Olafr Schmidt. Eine Unterzahl nach einer Strafe wegen Beinstellens gegen Tomas Andres überstanden die Eislöwen problemlos. Auch die Sachsen kamen zu einem Überzahlspiel, nachdem Fabian Ilestedt nach einem Stockschlag in die Kühlbox musste, ein Tor fiel aber nicht. Auch Helewkas weitere Möglichkeit kurz vor der Pause brachte keinen Erfolg, sodass Dresden mit einem knappen Rückstand in die Kabine ging.

Die Eislöwen kamen mit Schwung aus der Kabine und belohnten sich in der 24. Minute. Auf Zuspiel von Dane Fox und Bruno Riedl traf Sebastian Gorcik zum 1:1. Auch dieser Treffer wurde per Videobeweis überprüft und bestätigt. Eine anschließende Unterzahl nach einer Strafe wegen hohen Stocks gegen Drew LeBlanc überstand Dresden ohne Gegentor. Die Blau-Weißen blieben druckvoll und erspielten sich ein Chancenplus. Nach übertriebener Härte pausierte Wolf Kilian Kühnhauser und in Überzahl brachte Kapitän Fox nach Vorarbeit von Ricardo Hendreschke Dresden erstmals in Führung (32.). Im weiteren Verlauf wurde die Partie hitziger. Tom Knobloch und Freiburgs Cole Gallant mussten wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. Wenig später blieben zwei weitere Dresdner Powerplays ungenutzt, sodass die Eislöwen mit einer 2:1-Führung in die zweite Pause gingen.

Im Schlussabschnitt musste Dresden zunächst zwei Gegentreffer hinnehmen. Nach einer Strafe gegen Jan Nijenhuis wegen Stockschlags nutzte Lynden McCallum das Freiburger Powerplay zum 2:2. Anschließend brachte Andreas Döpfner die Wölfe in Führung. Die Eislöwen antworteten mit weiteren Chancen, ehe Sebastian Gorcik mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 3:3 ausglich. Dresden setzte nach und ging durch Ricardo Hendreschke erneut in Führung. Freiburg nahm in der Schlussphase Torhüter Schmidt zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Alec Ahlroth traf ins leere Tor zum 5:3-Endstand und machte das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt.

Bo Šubr, Cheftrainer der Dresdner Eislöwen: „Es war ein enges und hart umkämpftes Spiel. Wir hatten gute Energie und haben nach den Rückständen immer wieder zurückgefunden. Im zweiten Drittel haben wir uns viele Chancen erarbeitet und hätten unsere Führung ausbauen können. Freiburg war defensiv gut organisiert und hat uns vor Herausforderungen gestellt. Entscheidend war, dass wir nach dem erneuten Rückstand im letzten Drittel nicht in Panik geraten sind und einen Weg gefunden haben, das Spiel zu gewinnen.“

Foto: Stephan Eckenfels

 

Bildmarke der Dresdner Eislöwen in den Clubfarben

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