Heimniederlage gegen Bad Nauheim
Die Dresdner Eislöwen empfingen am Freitagabend den EC Bad Nauheim in der JOYNEXT Arena. Personell musste Cheftrainer Bohuslav Šubr erneut auf mehrere Spieler verzichten. Janick Schwendener, Simon Karlsson und Tomas Sýkora fehlten verletzungsbedingt. Jacob Ficenec und Karl Gärtner waren für Leipzig im Einsatz, Ivan Komirist für die U20. Zudem stand Connor Korte nicht im Aufgebot. Sein Debüt für die Eislöwen feierte Förderlizenzspieler Carl Konze. Im Tor stand Fabian Hegmann.
Die Gäste erwischten den aktiveren Start und prüften Hegmann bereits in den ersten Minuten mehrfach. Der Dresdner Schlussmann zeigte sich jedoch aufmerksam und verhinderte einen frühen Rückstand. Mit zunehmender Spieldauer fanden auch die Eislöwen besser in die Partie. Oliver Granz, Adam Helewka und Alec Ahlroth sorgten in der achten Minute für Gefahr vor dem Gästetor. Wenig später hatte Sebastian Gorcik nach einer sehenswerten Kombination die Führung auf dem Schläger, scheiterte jedoch an Julius Schulte. Auch Carl Konze konnte bei seinem ersten Einsatz eine gute Möglichkeit nicht nutzen. In der 13. Minute erhielten Leon Bußmann und Gorcik jeweils zwei Strafminuten wegen übertriebener Härte. Anschließend entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der beide Torhüter ihren Kasten sauber hielten. Somit ging es torlos in die erste Drittelpause.
Die Eislöwen starteten druckvoll in den Mittelabschnitt und kamen durch Ryan MacKinnon und Gregory Kreutzer zu ersten Abschlüssen. In der 25. Minute belohnten sich die Hausherren. Tylor Spink bediente seinen Bruder Tyson, der zur 1:0-Führung traf. Auch danach blieben die Dresdner gefährlich. Erneut sorgten die Spink-Zwillinge für Torgefahr, doch Schulte verhinderte einen weiteren Treffer. In der 32. Minute erzielte jedoch Matt Marcinew den Ausgleich für die Gäste. Nur wenige Sekunden später nutzte Stephen Harper seine Chance und brachte Bad Nauheim in Führung. Die Eislöwen versuchten zu antworten und erspielten sich durch Ahlroth eine gute Möglichkeit. Auch eine anschließende Überzahlsituation blieb ungenutzt. Somit gingen die Dresdner mit einem 1:2-Rückstand in die zweite Drittelpause.
Die Eislöwen kamen engagiert aus der Kabine und drängten auf den Ausgleich. In der 44. Minute hatte Helewka die große Chance zum 2:2, traf mit seinem Abschluss jedoch das Torgestänge. Auch in der Folge bestimmten die Dresdner über weite Strecken das Geschehen und setzten die Gäste zunehmend unter Druck. Suvanto, LeBlanc und Hendreschke sorgten für weitere gefährliche Aktionen, konnten die Defensive der Hessen jedoch nicht überwinden. Bad Nauheim blieb durch Konter gefährlich, doch die Dresdner Defensive konnte diese Situationen entschärfen. In der Schlussphase versuchten die Eislöwen noch einmal alles, fanden gegen die kompakt stehenden Gäste aber keine entscheidende Lücke mehr. Somit mussten sich die Blau-Weißen dem EC Bad Nauheim mit 1:2 geschlagen geben.
Bohuslav Šubr, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich bin mit unserem Auftritt heute nicht zufrieden. Die Art und Weise, wie wir in die Partie gestartet sind, war nicht akzeptabel. Viele Dinge, die wir am vergangenen Wochenende gut gemacht haben, konnten wir heute nicht konstant über 60 Minuten abrufen. Wir hatten einen guten Start ins zweite Drittel, haben mit viel Energie gespielt und uns Chancen erarbeitet. Dann haben wir durch eigene Fehler die Gegentore ermöglicht. Bad Nauheim hat konsequent verteidigt und wir haben keinen Weg gefunden, den Ausgleich zu erzielen. Insgesamt war das heute nicht genug. Wir müssen daraus lernen und es am Sonntag besser machen.“


