Kein Lohn für guten Auftritt

Kein Lohn für guten Auftritt

Die Dresdner Eislöwen müssen weiter auf den ersten Auswärtssieg warten. In Landshut spielte das Team von Trainer Rico Rossi auf Augenhöhe, musste sich am Ende aber mit 2:5 geschlagen geben. Im Tor begann Riku Helenius.

Die Eislöwen legten einen perfekten Start in das Auswärtsspiel in Landshut hin. Keine zwei Minuten waren gespielt, da traf Louis Trattner zur Dresdner Führung. Der Angreifer fing einen Aufbaupass selbst ab und setzte Christian Neuert in Szene. Der legte wiederum quer für Trattner, der ins leere Tor einschieben konnte. Helenius verhinderte in der Folge mehrfach den Ausgleich in einer offenen Partie. Für die Eislöwen verpasste Jordan Knackstedt das 2:0 und im direkten Gegenzug kamen die Gastgeber zum Ausgleich. Henry Martens umkurvte das Tor von Helenius und traf zum 1:1 (16.). Die Eislöwen drängten daraufhin auf die erneute Führung. Huard, Swinnen und Hanusch scheiterten aber.

Beide Teams versuchten das Tempo im zweiten Spielabschnitt hoch zu halten, beide Torhüter zeichneten sich daraufhin mit klasse Paraden aus. In der 28. Minute musste Helenius aber hinter sich greifen, nachdem Sebastian Busch ihn bezwingen konnte. Aber die Eislöwen fanden diee passende Antwort. Vladislav Filin besorgte das verdiente 2:2 (30.). Dabei blieb es aber nicht. Kurz vor Ende des zweiten Drittels konnte Ex-Nationalspieler Felix Schütz den EVL in Überzahl wieder in Führung bringen.

Weil Martens früh im Schlussdrittel auf die Strafbank musste, gingen die Eislöwen erstmals im Spiel ins Powerplay. Es fehlte aber am letzten Quäntchen, um zum Ausgleich zu kommen. Pech hatte zudem Christian Neuert, der in der 46. Minute den Pfosten traf. Besser machte es der EVL. Einen Schuss von Martens fälschte Maximilian Forster unhaltbar zum vierten Landshuter Treffer ab (50.). Kurios wurde es fünf Minuten vor Spielende. Martens lupfte den Puck von der Mittellinie auf das Tor von Helenius. Von da sprang die Scheibe an den Rücken des Eislöwen-Keepers und ins Tor.

Christian Neuert, Angreifer Dresdner Eislöwen: „Wir haben wieder ein gutes Spiel gemacht, uns dann aber zu viele Fehler geleistet. Ich weiß nicht, ob man die Strafe vor dem 2:3 zwingend geben muss und das fünfte Gegentor war Slapstick pur. Aber das ist der Unterschied. Wenn man in der Tabelle oben steht, dann fallen solche Dinger rein. Wir werden aber nicht aufstecken, weiter hart trainieren und wieder angreifen.“

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