Enttäuschung in Freiburg

Enttäuschung in Freiburg

6:9 nach 6:1-Führung: Die Dresdner Eislöwen haben im Auswärtsspiel beim EHC Freiburg einen schwarzen Abend erlebt. Die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann führte bereits mit 6:1, musste sich am Ende aber mit 6:9 geschlagen geben. Nick Jordan Vieregge stand zwischen den Pfosten, um die Belastung zwischen den Torhütern aufzuteilen. Steven Rupprich konnte angeschlagen nicht nach Freiburg mitfahren.

Die Eislöwen starteten hungrig und druckvoll in das Auswärtsspiel in Freiburg. Jordan Knackstedt besorgte in der dritten Minute den frühen Führungstreffer. Lucas Flade (10.) und Roope Ranta (16.) erhöhten im ersten Spielabschnitt, den die Blau-Weißen komplett bestimmten.

Im zweiten Drittel legten die Eislöwen nach. Knackstedt machte mit seinen Toren zum 4:0 (26.) und 5:0 (30.) seinen Hattrick perfekt. Nach dem Powerbreak drehte sich das Spiel aber. Freiburg gab nicht auf und kam durch Simon Danner (34.) zum Ehrentreffer. Kevin Lavallée stellte in der 36. Minute aber den Fünf-Tore-Vorsprung wieder her. Freiburg kämpfte sich aber zurück, während sich die Dresdner mehr und mehr Fehler leisteten. Luca Trinkberger (37.), Chad Bassen (40.) und erneut Danner (40.) brachten die Wölfe auf 4:6 heran.

Die Gastgeber übernahmen zu Beginn des 3. Drittel das Kommando und belohnten sich. Nicolas Linsenmaier verkürzte in der 46. Minute auf 5:6. Weil Evan Trupp drei Minuten später mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig vom Eis geschickt wurde, spielten die Freiburger fünf Minuten in Überzahl. Durch die Treffer von Georgiy Saakyan (51.) und Scott Allen (54.) kam der EHC zum Ausgleich und ging erstmals in Führung. Bei den Eislöwen lief weiter nichts mehr zusammen und so bauten die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Christian Billich (57. & 59.) stellte mit einem Doppelpack auf den 6:9-Endstand aus Sicht der Eislöwen.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Mir fehlen die Worte. Wir haben sehr gut angefangen, führen mit 5:0. Dann waren wir einmal nicht konsequent genug und Freiburg trifft. Wir kommen mit dem sechsten Tor zwar zurück, aber dann gehen wir total von dem weg, was wir spielen wollten und geben das Momentum komplett aus der Hand. Dazu der kleine Kader heute und ich weiß nicht, ob unser Fitnesszustand auf dem richtigen Level ist. Es tut extrem weh, weil wir letzte Woche ein ähnliches Spiel in Landshut hatten. Ich bin wirklich sprachlos.“

Weiter geht es am Montagabend mit dem nächsten Auswärtsspiel in Heilbronn.

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