Derbysieg in Crimmitschau

Derbysieg in Crimmitschau

Die Dresdner Eislöwen haben auch das vierte Sachsenderby der Saison gegen die Eispiraten Crimmitschau gewonnen. Mit 3:1 setzten sich die Dresdner in Westsachsen durch und verteidigten damit den zweiten Tabellenplatz.

Mit Rückkehrer David Suvanto sind die Eislöwen in das Sachsenderby in Crimmitschau gestartet. Die ersten Minuten gehörten aber den Gastgebern. Die Eislöwen brauchten gut zehn Minuten, um ins Spiel zu kommen. Johan Porsberger hatte in der elften Minute die erste dicke Dresdner Chance im Alleingang, scheiterte aber an der Fanghand von Luka Gracnar. Die Eispiraten antworteten mit den Chancen von Timmins (14) und Lavallee (16.). Den Führungstreffer erzielten noch im ersten Drittel aber die Eislöwen. Jussi Petersen erkämpfte sich hinter dem Crimmitschauer Tor den Puck und netzte aus spitzem Winkel zum 1:0 ein (18.).

Im zweiten Drittel erspielten sich die durch Filin (22.) und Kiedewicz (24.) die ersten Chancen. Gracnar verhinderte den zweiten Gegentreffer. Auf der Gegenseite konnten die Eispiraten in Überzahl zuschlagen. Tom Knobloch saß auf der Strafbank, Scott Feser traf zum Ausgleich (28). Die Dresdner gerieten noch zwei weitere Male in Unterzahl, wodurch die Eispiraten auf den Führungstreffer drückten. Mit einem Mann weniger auf dem Eis verteidigten die Eislöwen aber gut und hatten erneut einen starken Janick Schwendener im Tor. In der 37. Minute bot sich die Chance für die Eislöwen zum erneuten Führungstreffer. Tomas Andres legte quer auf Adam Kiedewicz. Dessen Schuss konnte Gracnar nur prallen lassen. Den Nachschuss von Porsberger fing der Crimmitschauer Schlussmann aber ab.

Im Schlussdrittel konnten die Eislöwen erneut in Führung gehen. Tom Knobloch gewann in der 46. Minute in der Offensivzone das Bully und spielte zurück auf David Suvanto. Der Schwede verzögerte und schoss auf das Crimmitschauer Tor, wo Knobloch abfälschen konnte. Es folgte eine Strafenflut auf beiden Seiten, was den Spielfluss etwas zerstörte. Als es Fünf gegen Fünf weiterging, schenkten sich beide Teams weiter nichts. In der 53. Minute klärten die Eislöwen vor dem eigenen Tor mit vereinten Kräften gegen die einschussbereiten Eispiraten. Für die Entscheidung sorgte schließlich Jordan Knackstedt in der 59. Minute mit einem Schuss ins leere Tor.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben gut angefangen und gehen im ersten Drittel in Führung. Im zweiten Drittel leisten wir uns die Strafe, die Crimmitschau auch nutzt. Wir sind aber dran geblieben und haben weitergespielt. Der Sieg ist auch einer für unsere Fans, die heute in diesem Derby richtig gute Stimmung gemacht haben.“

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