Rekordsieg in Bayreuth

Rekordsieg in Bayreuth

Die Dresdner Eislöwen haben einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Der 8:4-Erfolg am Donnerstagabend in Bayreuth bedeutete den achten Auswärtssieg in Serie. Das ist den Blau-Weißen zuvor noch nie gelungen. Dazu ist die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Brockmann nun nicht mehr von den Top Zwei Plätzen in der DEL2 zu verdrängen.

Die Eislöwen starteten furios ins Auswärtsspiel bei den Bayreuth Tigers. Johan Porsberger startete zum Alleingang, legte den Puck aber am Tor vorbei. Besser machte es in der zweiten Minute Vladislav Filin. Auf Pass von Jordan Knackstedt vollendete Filin zur 1:0-Führung. Die Eislöwen blieben weiter am Drücker und belohnten sich mit dem 2:0 in der 14. Minute. Auf Vorlage von Mike Schmitz netzte Tom Knobloch ein. Die Tigers versuchten zu verkürzen, fanden in Janick Schwendener aber ihren Meister.

Das zweite Drittel begann wie das Erste, mit einer Torchance für die Eislöwen. Timo Herden konnte aber parieren. Machtlos war er in der 29. Minute, als Adam Kiedewicz auf 3:0 erhöhte. Keine zwei Minuten später durften die Gastgeber erstmals jubeln. Kevin Kunz verkürzte auf 1:3. Die Freude darüber hielt aber nicht lange. Denn nur 54 Sekunden später war der alte Abstand wieder hergestellt. Bruno Riedl erzielte das 4:1 und damit seinen ersten Profi-Treffer (31.). Die Eislöwen spielten sich nun in einen Rausch. Knobloch erhöhte auf 5:1 (32.), Rückkehrer David Rundqvist markierte das 6:1 (35.) und David Suvanto traf in Überzahl zum 7:1 (36.). Aber auf die Tigers durften noch einmal. Kunz traf in der 37. Minute zum 2:7.

Im Schussabschnitt konnte Dani Bindels schnell zum 3:7 treffen (41.), aber eine Aufholjagd sollten die Tigers nicht mehr starten. Filin durfte ebenfalls einen zweiten Treffer am Abend erzielen, traf in der 45. Minute zum 8:3. Für den Schlusspunkt sorgte Bayreuth Jan Hudecek rund vier Minuten vor dem Ende mit dem 4:8.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben sehr gut angefangen, hatten aber auch den nötigen Respekt vor Bayreuth. Sie haben gegen Frankfurt gezeigt, wie gefährlich sie sind. Wir haben gute Chancen gehabt und relativ wenig zugelassen. Die wenigen Gelegenheiten hat Bayreuth aber eiskalt genutzt. Insgesamt war es aber ein sehr gutes Auswärtsspiel. Über 60 Minuten war es ein sehr kontrollierter Auftritt.“

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